<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Projektschule Goldau &#187; Patrik Bernhard</title>
	<atom:link href="http://www.projektschule-goldau.ch/permalink/author/bernhard/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.projektschule-goldau.ch</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Wed, 01 Feb 2012 21:20:26 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
		<item>
		<title>I have a dream&#8230;</title>
		<link>http://www.projektschule-goldau.ch/permalink/1524</link>
		<comments>http://www.projektschule-goldau.ch/permalink/1524#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 14:01:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrik Bernhard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Digitaler Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[iPod touch]]></category>
		<category><![CDATA[Unterricht]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.projektschule-goldau.ch/?p=1524</guid>
		<description><![CDATA[Es ist soweit: Die iPod touch-Geräte sind da! Endlich kann es losgehen. Nach Jahren in als Mitglied in der Projektschule Goldau, etlichen leeren Versprechen an Elternabenden und als passiver Schulzimmernachbar der berühmten iPhone-Klasse, darf ich nun endlich auch (m)eine Klasse mit &#8230; <a href="http://www.projektschule-goldau.ch/permalink/1524">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist soweit: Die <strong>iPod touch</strong>-Geräte sind da! Endlich kann es losgehen. Nach Jahren in als Mitglied in der Projektschule Goldau, etlichen leeren Versprechen an Elternabenden und als passiver Schulzimmernachbar der berühmten iPhone-Klasse, darf ich nun endlich auch (m)eine Klasse mit einem digitalen Gerät ausrüsten. Im Gegensatz zur 5. Klasse, die in Arth mit einem iPad startet und gewiss viel mehr Aufmerksamkeit auf sich ziehen wird, stürze ich mich – mit den 5. Klässlern von nebenan, die auch einen iPod touch erhalten werden – mit Drittklässlern (10-jährige Knaben und Mädchen) in das Abenteuer des „digitalen Schulalltags“. Ich denke, dass dies sehr spannend werden wird, da mir keine Schweizer Klasse bekannt ist, die so früh mit einem technischen Instrument ausgestattet wurde, um es im Unterricht einzusetzen. Das ist durchaus ein innovativer Gedanke.</p>
<p>Ich freue mich ausserdem auf diese Herausforderung, weil alle Eltern diesem Projekt ebenfalls positiv gegenüberstehen. Diese vertrauensvolle Unterstützung ist durchaus motivierend und wirkt enorm beflügelnd. Und obwohl wir jetzt noch nicht wissen können, wie sich das Ganze entwickeln wird, sehe ich der digitalen Zukunft sehr positiv entgegen. Ich kann es mir nur vorstellen, davon träumen und hoffen, dass nicht alles so anders kommen wird, wie es der Volksmund gerne zitiert: Es kommt (hoffentlich) eben (nicht) immer anders als man denkt!</p>
<p>Lassen Sie mich doch heute einfach einmal etwas träumen und die schulische Zukunft ein wenig voraussehen. Es könnte doch durchaus sein, dass&#8230;</p>
<ul>
<li>ein iPod touch nicht einfach als weitere Spielkonsole verstanden wird</li>
<li>die Schüler den iPod touch tatsächlich zum Lernen benützen und dadurch dann auch noch wirklich etwas &#8220;Richtiges&#8221; lernen werden</li>
<li>sich das gute soziale Gefüge der Klasse nicht schlechter wird, sondern sogar eher noch besser</li>
<li>es weniger Strafaufgaben geben wird, weil die Kinder (dank Kalender und akustischer Erinnerung) viel weniger vergessen werden</li>
<li>die Rechenleistung und/oder das logische Denken grundsätzlich verbessert wird</li>
<li>die visuelle und die akustische Wahrnehmung stark verbessert werden</li>
<li>sich die Rechtschreibung erheblich verbessern wird</li>
<li>mehr Hörspiele gehört werden und sich damit auch das Hörverständnis verbessern wird</li>
<li>sich unteranderem die Leseleistung verbessern wird, weil sich die Schüler beim lauten Vorlesen (mehrmals) aufnehmen und sich (gegenseitig oder selber) anhören werden</li>
<li>Kinder mit Migrationshintergrund bessere Chancen erhalten, die 2 neuen Sprachen zu erlernen</li>
<li>die eigene Aussprache (und auch die englische Fremdsprache) optimiert wird</li>
<li>die Rhythmussprache endlich korrekt im Takt geübt und vorbereitet werden kann</li>
<li>die Tonleiter mit den relativen und absoluten geübt werden kann, ohne dass zuhause irgendwo Mamas verstaubte Blockflöte malträtiert werden muss</li>
<li>allgemein viel mehr (oder ganz neue, unbekannte) Musik gehört wird</li>
<li>die Kinder besser singen, bzw. genauer werden</li>
<li>sich die Orientierung im Gelände verbessert wird</li>
<li>nicht alle Games für Kinder grundsätzlich schädlich sind</li>
<li>sich das brennende Verlangen, spätestens in der 5. Klasse unbedingt ein eigenes Handy zu besitzen, praktisch in Luft auflöst</li>
<li>usw.</li>
</ul>
<p>Bei jedem Punkt, den ich aufschreibe, kommt mir gleich ein nächster in den Sinn. Also stoppe ich jetzt! Weitere Punkte darf man gerne kommentieren. Ich höre jetzt auf mit Aufzählen. Ich will mich ja nicht in Teufels Küche bringen&#8230; &#8211; *schwitz*!</p>
<p>Wie gesagt: Unser <strong>iPod touch</strong> ist da! Das iPad auch! Es kann also losgehen. Spätestens in einem Jahr werden wir wissen, ob diese Träume nur Fantasien waren oder ob sich am Ende sogar Dinge entwickelt haben, von denen wir zu Beginn des Projekts noch nicht mal zu träumen gewagt hätten. Lassen wir uns überraschen&#8230;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.projektschule-goldau.ch/permalink/1524/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Does size really matter?</title>
		<link>http://www.projektschule-goldau.ch/permalink/1328</link>
		<comments>http://www.projektschule-goldau.ch/permalink/1328#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 25 May 2011 19:03:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrik Bernhard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erfahrungen]]></category>
		<category><![CDATA[iPad]]></category>
		<category><![CDATA[iPhone]]></category>
		<category><![CDATA[iPod touch]]></category>
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Unterricht]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.projektschule-goldau.ch/?p=1328</guid>
		<description><![CDATA[Auf die Frage von Beat Döbeli, welches Gerät ich denn für meine Klasse bevorzugen würde, wenn ich zwischen iPhone, iPad oder iPod touch auswählen könnte, würde ich mich sofort und ohne grosse Diskussion für das iPad entscheiden. Wieso? Lassen sie &#8230; <a href="http://www.projektschule-goldau.ch/permalink/1328">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf die Frage von Beat Döbeli, welches Gerät ich denn für meine Klasse bevorzugen würde, wenn ich zwischen iPhone, iPad oder iPod touch auswählen könnte, würde ich mich sofort und ohne grosse Diskussion für das iPad entscheiden. Wieso? Lassen sie mich es kurz erklären.<br />
Ich habe nun als Türnachbar die berühmte &#8220;iPhone-Klasse&#8221; (ich hasse diesen Begriff) während der letzten zwei Jahre quasi &#8220;hautnah&#8221; miterlebt und durfte als ein mit der Zeit gehender 0816-Lehrer beobachten, wie sensationell effektiv ein solches iPhone in einer Klasse eingesetzt werden kann und wie man damit halt Vieles viel schneller, einfacher, bildlicher, klarer, einleuchtender und animierter erklären kann. Oft genug dachte ich: &#8220;Wenn ich jetzt nur auch ein iPhone hätte, dann würde es den Kinder doch sofort einleuchten.&#8221; Beispiele gefällig? Also: Was ist eine Oktave? Wie übt man man im Takt klatschen? Wo liegt Aserbaidschan? Wo liegt Mühleberg? Wo liegt Lybien? Wo Fukushima? Wo Japan? Ausserdem wäre eine digitale Agenda toll. Oder ein Aufnahemgerät. Ein Notzblock auch. Ein Kompass. Oder ein Fotoapparat&#8230; &#8211; *seufz*! Ja, ein schneller Zugriff zu nützlichen Apps und dem Internet ist heutzutage wichtiger als das Schönschreiben oder das schöne Ausmalen. Glauben Sie mir! Oder wie Selina (19 Jahre alt, Studentin) immer grinsend zu sagen pflegt, wenn man sie etwas Schwieriges fragt: &#8220;Woher soll ich das wissen, ich habe schliesslich ein iPhone?&#8221;</p>
<p>Noch schöner zu sehen, war allerdings, wie überraschend schnell man in der &#8220;iPhone-Klasse&#8221; mit dem (vor zwei Jahren noch absolut &#8220;hypermegatrendigen&#8221;) iPhone relativ bedeutungslos und sehr (sehr) alltäglich gearbeitet hat und wie schnell von allen übrigen Klassen im Schulkreis dieses &#8220;Wahnsinnswunderteil&#8221; und deren Klasse scheinbar kommentarlos akzeptiert wurden. Anstrengend fand ich im Gegenzug jeweils nur, welch&#8217; grossen Zirkus man immer wieder wegen der achso gefährlichen und schädlichen Strahlung dieses iPhones unternommen hatte und wie mein Zimmernachbar und Lehrerkollege Neff Dutzende Reporter, Journalisten, Wissenschaftler, Kläger, Wundernasen, Ratherren, Kameraleute, Techniker undsoweiter in und durch sein Zimmer oder sogar über sich ergehen lassen musste. Auf dieses Strahlentheater kann und will ich wirklich getrost verzichten. Deshalb befürworte ich das iPad als das idealste Unterrichtsgerät aller Zeiten. Vergessen Sie die iPhone-Klasse, herzlichen Willkommen iPad-Klasse.</p>
<p>Im Gegenzug zum iPod touch, den ich nun auch nicht von der Pultkante stossen würde und der bei den heutigen Erstkommunikanten als DAS Paten-Geschenk gehandelt wird, hat ein iPad ganz einfach den grösseren Bildschirm und diese Erkenntnis bringt unteranderem folgende Vorteile für eine Klasse, resp. den Unterricht mit sich:</p>
<ul>
<li>Man kann den Kindern etwas zeigen, z. B. in Gruppen oder vielleicht sogar vor der ganzen Klasse</li>
<li>Man kann es perfekt in Gruppenarbeiten einsetzen</li>
<li>Man kann zusammen ein Lernspiel spielen</li>
<li>Man kann damit einen Schulfilm anschauen, danach in Gruppen darüber diskutieren und Szenen erneut anschauen</li>
<li>Man geht zu zweit ins Internet</li>
<li>Man kann Texte besser lesen</li>
<li>Man kann damit besser schreiben, da die Tastatur grösser ist</li>
<li>Die iPad Apps erweitern das Lernerlebnis um ein Vielfaches (http://www.apple.com/de/education/ipad)</li>
</ul>
<p>Schauen Sie sich doch schnell den Apple-Werbeclip (Dauer ca. 6 min) an und wenn sie danach immer noch denken, dass ein iPad nichts in der Schule oder im Unterricht verloren hätte, dann kann und will ich Ihre Meinung auch nicht ändern. Die Zeiten haben sich nicht geändert, sie verändern sich pausenlos&#8230; &#8211; und die Schule sollte mit ihnen gehen! Ob iPad, iPhone oder iPod touch ist schlussendlich auch irrelevant; die Hauptsache ist, dass die Schule den Schritt ins 21. Jahrhundert nicht um Jahrzehnte verpasst und dadurch vergilbt, verstaubt, vermodert, vertrocknet&#8230;</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/BxfloSNpujI" frameborder="0" width="500" height="314"></iframe></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.projektschule-goldau.ch/permalink/1328/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die ersten Schweizr</title>
		<link>http://www.projektschule-goldau.ch/permalink/812</link>
		<comments>http://www.projektschule-goldau.ch/permalink/812#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 18 Dec 2009 15:38:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrik Bernhard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medienpädagogik]]></category>
		<category><![CDATA[Unterricht]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.projektschule-goldau.ch/?p=812</guid>
		<description><![CDATA[Im Frühling 2009 stellte ich via Beamer &#38; Laptop meiner damals (3. Klasse) das Projekt www.schweizr.ch vor. Bereits eine Woche später schrieben wir dann mögliche Themen &#38; Ideen an die Wandtafel und ordneten sie bestimmten Orten zu. Nach einigen digitalen &#8230; <a href="http://www.projektschule-goldau.ch/permalink/812">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Frühling 2009 stellte ich via Beamer &amp; Laptop meiner damals (3. Klasse) das Projekt <a href="http://www.schweizr.ch/">www.schweizr.ch</a> vor. Bereits eine Woche später schrieben wir dann mögliche Themen &amp; Ideen an die Wandtafel und ordneten sie bestimmten Orten zu. Nach einigen digitalen Recherchen einzelner Kinder arbeiteten dann alle Kinder vom 9.6.-23.6.09 an ihren Texten, um sie dann auf schweizr.ch online stellen zu können. Sie schrieben erste Entwürfe in ihre „Textfabrik“ (Text-Entwurfsheft) und recherchierten zwischendurch im Internet, falls sie noch zusätzliche Infos benötigten. Die ersten Texte wurden dann korrigiert und durften sogleich digital abgetippt, im Klassenlaufwerk gespeichert und somit für den bevorstehenden Upload vorbereitet werden!</p>
<p>Die Kinder, die bereits fertig abgetippt und abgespeichert hatten, machten sich auf die Bildersuche, denn sie sollten parallel zur ganzen schriftlichen Arbeit auch noch ein passendes Bild für ihren „Schweizr“-Text suchen. Dazu schossen sie entweder gleich selber ein digitales Bild, das sie mir via Educanet2-Mail zustellten oder sie suchten sich ein Bild auf bekannten Online-Gratis-Bilder-Internetplattformen. Ich stellte den Kindern auch die Möglichkeit des Einscannens zur Verfügung, die rege genutzt wurde, weil die meisten Bilder halt oft irgendwo in Familien- oder Ferienalben eingeklebt sind. So benötigte die Bildersuche insgesamt die meiste Zeit!</p>
<p>Wegen technischen Verzögerungen und Sommerferien konnten die Arbeiten dann erst nach 3 Monaten wieder aufgenommen werden. Für den Upload haben wir uns gemeinsam entschieden, einen Klassenaccount einzurichten und alle Berichte mithilfe dieses einen Benutzernamens zu publizieren. Nachdem ich dies gemacht hatte, mussten sich die Kinder bloss noch ins schulische Netzwerk einloggen, ihren (m Klassenlaufwerk abgelegten) Text öffnen, kopieren und (nach dem Einloggen) online auf schweizr.ch wieder einfügen. Dasselbe Verfahren mit dem entsprechenden Bild. Das Schwierigste war jetzt nur noch, den entsprechenden Ort auf der grossen Schweizerkarte zu finden. Da man zuerst den „Marker“ (das rote Fähnchen) setzen musste,  merkten wir schnell, dass es (in der 4. Klasse) noch nicht so einfach ist, auf der Schweizer Karte Melide, Bisisthal oder Morschach zu finden, um die entsprechenden Texte zu Swissminiatur, Husky-Camp oder Swiss Holiday Park entsprechend online zu stellen.</p>
<p>Dazu war die Hilfe der Lehrperson gefragt und wenn sie auch nicht mehr weiter wusste, musste z. B. das Husky-Camp mithilfe von Karten, Fachpersonen, Mitschülern, den Eltern oder dem Internet (evtl. sogar als Hausaufgabe) gefunden werden. Denn erst wenn der Ort exakt lokalisiert war, konnte die Geschichte auch korrekt online gestellt werden.</p>
<p>Am Freitag, den 11. September 2009, stellte Martina ihren Text und ihr Bild online. Sie war die allererste, die ihren Text auf Schweizr.ch online stellte und die restlichen Geschichten tröpfelten im „Zwei-Geschichten-pro-Tag-Rhythmus“ rein. Ganz schnell schrieben die Kinder aber bereits eigene Texte zu selbstgewählten Themen und stellten diese von Zuhause aus auch gleich selber online! Das System hatte sich verselbständigt… &#8211; vermutlich ganz im Sinne des Erfinders!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.projektschule-goldau.ch/permalink/812/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Mit dem iPhone zum Sieg</title>
		<link>http://www.projektschule-goldau.ch/permalink/148</link>
		<comments>http://www.projektschule-goldau.ch/permalink/148#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 11 Jun 2009 08:40:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrik Bernhard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erfahrungen]]></category>
		<category><![CDATA[iPhone]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.projektschule-goldau.ch/?p=148</guid>
		<description><![CDATA[Am 10. Juni hatte die Gemeindeschule Arth-Goldau einen internen Projekttag. Nachdem wir am Morgen in verschiedenen Gruppen unsere internen Ressourcen nutzten, waren alle Lehrpersonen am Nachmittag (wiederum in Gruppen) auf einem Postenlauf rund um Arth unterwegs. Wir mussten insgesamt 10 &#8230; <a href="http://www.projektschule-goldau.ch/permalink/148">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 10. Juni hatte die Gemeindeschule Arth-Goldau einen internen Projekttag. Nachdem wir am Morgen in verschiedenen Gruppen unsere internen Ressourcen nutzten, waren alle Lehrpersonen am Nachmittag (wiederum in Gruppen) auf einem Postenlauf rund um Arth unterwegs. Wir mussten insgesamt 10 Posten finden und lösen.</p>
<p>In meiner Gruppe war neben Beni Stutz und Theo Zurfluh auch Christian Neff mit seinem i-phone, der uns souverän alles googelte, was wir nicht selber wussten! So konnten wir einige Posten via i-phone lösen oder uns via i-phone absichern, wenn es z.B. darum ging, herauszufinden, wer welches Ressort im Schulrat inne hat oder welcher Schweizer Fussballspieler gerade in welchem europäischen Verein spielt. Natürlich konnten wir das i-phone nicht bei allen Posten einsetzen, denn es gab auch einen &#8220;Riech-Posten&#8221;, bei dem man rausfinden musste, welche Gewürze sich in den 5 Säckchen befanden. Das war sehr schwer und kam schon fast einer &#8220;Schätzfrage&#8221; nahe.</p>
<p>Bei dem genialen (mobilen) technischen Vorzug, den unsere Gruppe besass, war auch das &#8220;natürliche&#8221; Wissen der Gruppenmitglieder von entscheidender Bedeutung, da man ja &#8211; wie gesagt &#8211; nicht alles googlen konnte. Etwas Restwissen benötigte unsere Gruppe deshalb schon auch noch. Und natürlich darf man nicht vergessen, dass trotz aller technischer Fortschritte der Mensch als Fehlerquelle immer noch genauso vorhanden ist, wenn es z. B. darum ging, das richtige in das vorgegebene Feld zu schreiben! Denn bekanntlich kommt beim Posten &#8220;Spezialitäten&#8221; der Ziger nicht aus dem Kanton &#8220;Ziger&#8221;, sondern aus dem Kt. Glarus.</p>
<p>Nach 2 Stunden kamen wir im Ziel an und hatten tolle 47 von 50 Punkten erkämpft. Wir waren punktgleich mit einer anderen Gruppen, die aus ca. 7 Lehrerinnen bestand. Natürlich beklagten sich alle restlichen Gruppen lauthals darüber, dass es unfair sei, diese Posten mit dem i-phone als Hilfsmittel zu lösen. Doch Christian sagte dazu immer nur: &#8220;Was fragt man jemanden, der &#8220;Google&#8221; im Hosensack mit sich rumträgt?&#8221; und ob es irgendwo geheissen habe, dass man das i-phone nicht benutzen dürfe?</p>
<p>Die Schätzfrage bei Posten 5 verhalf uns dann schlussendlich zum Sieg, da wir per Zufall etwas näher an der richtigen Lösung lagen, als die punktgleiche Frauentruppe! Da hätte uns ein i-phone auch nicht weitergeholfen. Gut, hätte ich beim &#8220;Spezialitäten-Posten&#8221; nicht &#8220;Ziger&#8221; in das Feld geschrieben, wäre die Sache klar gewesen. Wir hätten mit 48 Punkten klar gewonnen! Jetzt muss ich mir wohl oder übel einfach für die nächsten paar Wochen anhören müssen, dass es &#8220;denn im Fall&#8221; keinen &#8220;Kt. Ziger&#8221; gäbe.</p>
<p>Fazit: Am Schluss bleibt immer der schuldig, der die Lösung richtig (oder falsch) hinschreibt&#8230; &#8211; oder? Da nützt auch ein i-phone nichts&#8230;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.projektschule-goldau.ch/permalink/148/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Urknall oder Schwarze Mini-Löcher?</title>
		<link>http://www.projektschule-goldau.ch/permalink/60</link>
		<comments>http://www.projektschule-goldau.ch/permalink/60#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 26 Sep 2008 09:45:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrik Bernhard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erfahrungen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.projektschule-goldau.ch/permalink/60</guid>
		<description><![CDATA[Da starten die besten Wissenschaftler der Welt im milliardenteuren &#8220;Large Hadron Collider&#8221; (LHC) den Versuch, den Urknall und damit die Entstehung des Weltalls nachzustellen. Und was passiert? Eine Panne im Kühlsystem legt die grösste Forschungsmaschine bis 2009 kurzerhand lahm! Nun &#8230; <a href="http://www.projektschule-goldau.ch/permalink/60">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da starten die besten Wissenschaftler der Welt im milliardenteuren &#8220;Large Hadron Collider&#8221; (LHC) den Versuch, den Urknall und damit die Entstehung des Weltalls nachzustellen. Und was passiert? Eine Panne im Kühlsystem legt die grösste Forschungsmaschine bis 2009 kurzerhand lahm! Nun müsse der Schadenssektor erst einmal langsam erwärmt werden, damit die Ursache der Panne geklärt werden kann, teilte das CERN an einer Medienorientierung mit. Witzige Randbemerkung: Zu allem Überfluss war auch noch ein Computerhacker in das Rechnernetz des Teilchenbeschleunigers eingedrungen, ein Schaden sei dabei nach Aussagen eines CERN-Sprechers aber nicht entstanden. Wer weiss?</p>
<p>Kritiker dieses CERN-Versuchs befürchten, dass Schwarze Löcher entstehen können, deren Anziehungskraft so gross ist, dass noch nicht einmal Licht aus ihnen entkommen kann. Daher haben die &#8220;Schwarzen Löcher&#8221; ihren Namen. Aus einem Schwarzen Loch gibt es kein Entkommen. Auf die Frage von Marc Gänsler (www.drillingsraum.de), ob man die Experimente am LHC auch durchführen könne, ohne dass dabei Schwarze Löcher entstehen, antwortete Dr. Matthias Schott, seines Zeichens „Research Fellow“ am Genfer Forschungszentrum CERN: „Wenn die Theorie der extra Dimensionen stimmen sollte und diese zusätzlichen Dimensionen die richtigen Eigenschaften haben, werden wir auch unvermeidbar solche Schwarzen Mini-Löcher erzeugen. Die Frage ist aber natürlich, ob diese Theorie überhaupt stimmt.“ Das sei zurzeit alles Spekulation, denn keiner wisse, ob diese Theorie richtig ist. Wenn die Theorie nicht richtig ist, gäbe es auch keine kleinen Schwarzen Löcher. Und umgekehrt, versteht sich. Er erklärt, dass es für ein Schwarzes Loch ungeheuer viel Masse brauche, damit so etwas überhaupt entstehen könne, also wenn unsere Sonne einmal aufhört zu brennen, dann wird sie kollabieren. Allerdings ist ihre Masse nicht einmal annähernd gross genug um ein Schwarzes Loch zu erzeugen.</p>
<p>Nun, wie komme ich überhaupt darauf?</p>
<p>Ich habe seit kurzem eine neue 3. Klasse. 10 Knaben und 10 Mädchen im Alter zwischen 8 und 10 Jahren. Neben allem anderen Schulstoff soll nun den Kindern von der 3. Klasse bis zur 6. Klasse eine gewisse Medienkompetenz (siehe ICT-Lehrplan) vermittelt werden. Deshalb habe ich ihnen bereits nach 4 Wochen Schule gezeigt, wie man sich mit Benutzernamen und Passwort in unser Schul-Netzwerk einloggt. Da dieses System erst seit Anfangs 2008 in Betrieb ist, waren sie, rein wissenschaftlich gesehen, die jüngsten „Einlogger“ bzw. Netzwerk-Benutzer in der Geschichte des Schulkreises Goldau. Keine 3 Tage später hatte über die Hälfte der Kinder bereits ihr persönliches Citrix-Desktop optisch nach ihrem Geschmack angepasst und Verknüpfungen von Lernprogrammen auf demselben erstellt. Die Nachricht über diese neue technologische Errungenschaft verbreitete sich im Klassenzimmer wie ein Lauffeuer und kurze Zeit später hatten es alle getan. Erstaunt über diese rasanten technischen Fortschritte habe ich den Kindern etwa 10 Tage später noch ihren Benutzernamen und ihr Passwort für www.antolin.ch ausgeteilt und erklärt, wie das Login funktioniert, damit sie sich auf den Klassenlektüre-Textverständnistest über „Tante Jeske“ vorbereiten können. Schliesslich heisst es nicht umsonst: Gib dem Affen Zucker! 12 von 20 Kindern hatten das entsprechende Quiz dazu bereits nach 2 Tagen zuhause gelöst. Nebenbei wurde ich in der gleichen Woche noch von den Initianten des Goldauer SchülerInnenrats (SIR) gebeten, für meine 2 SIR-Delegierten (beide 9 Jahre) schnellstmöglich die E-Mail-Adresse auf „educanet2“, also dessen Login und Passwort einzurichten, damit sie ihre SIR-Informationen und Traktandenlisten künftig online via „educanet2“ erhalten. Aber selbstverständlich, war meine Antwort! Ich möchte ja schliesslich nicht, dass sie sich ausgeschlossen fühlen. Ich denke, bis Weihnachten werde ich vermutlich soweit sein, dass sich auch gleich alle andern Schülerinnen und Schüler meiner 3. Klasse auf www.educanet2.ch einloggen können. Wenn das so weitergeht, werde ich die vorgegebenen MS1-Lernziele des ICT-Lernplans wohl bis Ende 3. Klasse bereits umgesetzt haben. Was werde ich dann bloss in der 4. Klasse noch tun? Wir werden sehen&#8230;</p>
<p>Ja gut! Aber, was hat das alles nun mit den Schwarzen Löchern zu tun?</p>
<p>Im Grunde genommen nichts, aber genau so wie die Wissenschaftler in CERN wissen auch wir Bildungspädagogen und -politiker nicht so genau, wie sich das alles in naher und ferner Zukunft noch entwickeln wird. Niemand weiss es! Wir bestimmen einfach mal, dass der Computer und das Internet nun in der Schule (staatlich finanziert) als Hilfsmittel eingesetzt werden muss. Wir versuchen eben an der Zukunft dranzubleiben, die Kinder auf das technologische Leben vorzubereiten, helfen ihnen (beim dem, was sie eh schon können) und hoffen, dass sie eines Tages erkennen, welches gefährliche Websites und welches ungefährliche (also nützliche) Websites sind und dass sie selbst niemals etwas Ungesetzliches oder Unnützliches tun. Natürlich lernen wir die Schüler auch den richtigen Umgang mit diesen „Maschinen“, die ganz nebenbei den angenehmen Effekt haben, dass man (endlich) die schnellen Schüler effizienter beschäftigen kann.Wir geben dem ganzen noch ein paar Lernziele vor, verlangen von Kindern den sinnvollen Umgang mit einem Medium namens Internet, erhoffen uns dabei eine grosse Medienkompetenz und wissen nicht, welche Auswirkungen das Ganze auf uns oder auf die gesamte Gesellschaft hat. Vorläufig ist alles noch sehr theoretisch und basiert auf Vermutungen und Experimenten. Wir werden sehen, was passiert. Vielleicht geben wir den Kindern ja auch nur die „Weisheit“ mit, dass (was wir schon längstens alle wissen) ohne Computer im Leben einfach gar nichts mehr geht! Wer sich also nicht schon von Kindesbeinen an mit diesem Medium befasst, wird eines Tages in der zivilisierten Gesellschaft nicht mehr (über)lebensfähig sein!</p>
<p>Bemerken wir denn nicht schon jetzt eine klare Verhaltensveränderung an unserer Jugend oder unseren Kindern? Oder bilden wir uns das nur ein? Waren wir auch schon so (ziellos)? Gab’s damals auch Amokläufe in Schulen oder weltweite Kinderpornografie? Hacker, Spams, Viren oder Fettleibigkeit? Was machen diese Internet-Communities wie Facebook, My Space, Xing mit uns? Wohin führt uns SMS, MMS, MSN oder die ganze virtuelle (globale) Kommunikation? Wohin führt mich eigentlich das Auto-Navigationsgerät oder das i-Phone? Den Fernseher im Kinderzimmer empfinden wir noch heute als Absurdum, ein Kind mit eigener E-Mail-Adresse im WorldWideWeb (bis spätestens Ende der 4. Klasse) als ein erreichbares Lernziel. Ganz zu schweigen von den zahlreichen HandybesitzerInnen ab der 5. Klasse&#8230;</p>
<p>Und wo soll noch enden?</p>
<p>Einen regelrechten „Urknall“ haben wir mit der Einführung der ICT an unseren Schulen vollzogen und daraus entwickelt sich nun allmählich eine neue (virtuelle?) „Lebensform“. Jetzt heisst es erst einmal: Abwarten und Tee trinken… &#8211; oder einloggen und Passwort eingeben. Vielleicht müssen wir eines Tages die Mini-Löcher mit verschollenen Sozialformen stopfen, weil sie der heutigen Jugend (etwas) abhanden kommen. Vielleicht müssen sie ihren Kindern eines Tages zeigen, dass ein Leben ohne Computer &amp; Passwort auch noch gibt. Oder dass man sich zuerst einloggen muss, wenn man sich mitteilen oder etwas wissen möchte. Sie denken, ich male zu schwarz? Vielleicht. Vorerst werden wir mögliche entstehende Mini-Löcher wohl einfach auffüllen, ein bisschen stopfen… &#8211; oder einfach „deleten“? Hoffentlich wird diese Masse eines Tages nicht so ungeheuer gross, so dass ein richtiges Schwarzes Loch daraus entstehen könnte?</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.projektschule-goldau.ch/permalink/60/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Was können Viertklässler nach 6 Mt. ICT?</title>
		<link>http://www.projektschule-goldau.ch/permalink/55</link>
		<comments>http://www.projektschule-goldau.ch/permalink/55#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 10 Jun 2008 07:32:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrik Bernhard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erfahrungen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.projektschule-goldau.ch/permalink/55</guid>
		<description><![CDATA[Nach all den Jahresschlussprüfungen in der 4. Klasse in Mathe und Deutsch führte ich auch noch eine kleine ICT-Umfrage in meiner Klasse (ohne wissenschaftlichen Hintergrund) durch. Die Schüler beantworteten die gestellten Fragen aufgrund ihrer persönlichen Erfahrungen am Computer möglichst ehrlich und ohne &#8230; <a href="http://www.projektschule-goldau.ch/permalink/55">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach all den Jahresschlussprüfungen in der 4. Klasse in Mathe und Deutsch führte ich auch noch eine kleine ICT-Umfrage in meiner Klasse (ohne wissenschaftlichen Hintergrund) durch. Die Schüler beantworteten die gestellten Fragen aufgrund ihrer persönlichen Erfahrungen am Computer möglichst ehrlich und ohne sich am Gerät &#8220;beweisen&#8221; zu müssen</p>
<p>Von 20 Kinder können&#8230;<br />
&#8230;14 Kinder selbständig Dokumente schreiben, speichern und drucken<br />
&#8230;15 ein Lernprogramm benützen<br />
&#8230;15 E-Mails schreiben, senden und empfangen<br />
&#8230;19 sich ins Citrix einloggen</p>
<p>Von 20 Kinder kennen&#8230;<br />
&#8230;11 den Unterschied zwischen Laptop und Computer<br />
&#8230;12 Google oder Wikipedia<br />
&#8230;19 ihren Benutzernamen<br />
&#8230;20 Kinder die Begriffe Desktop, Tastatur, Laptop, Maus, Drucker, Kopfhörer und Computer</p>
<p>Von 20 Kinder wussten&#8230;<br />
&#8230;0 Kinder, was ICT eigentlich bedeutet <img src='http://www.projektschule-goldau.ch/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Wie viel Zeit verbringen die 20 Kinder täglich in ihrer Freizeit am Computer?<br />
0 Minuten = 2 Kinder<br />
10 Minuten = 2 Kinder<br />
20 Minuten = 2 Kinder<br />
30 Minuten = 6 Kinder<br />
40 Minuten = 1 Kind<br />
1 Stunde = 3 Kinder<br />
2 Stunden = 1 Kind<br />
3 Stunden = 2 Kinder<br />
mehr als 3 Stunden = 1 Kind</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.projektschule-goldau.ch/permalink/55/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>don&#8217;t push(y) me away&#8230;</title>
		<link>http://www.projektschule-goldau.ch/permalink/54</link>
		<comments>http://www.projektschule-goldau.ch/permalink/54#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 01 May 2008 19:15:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrik Bernhard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erfahrungen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.projektschule-goldau.ch/permalink/54</guid>
		<description><![CDATA[es ist nicht etwa so, dass wir von der projektschule-goldau gar nichts zu tun haben, nur weil hier seit längerem nichts mehr geschrieben stand. nein, nein&#8230; &#8211; ganz und gar nicht! umhimmelswillen! vermutlich ist es eher gerade eben ganz umgekehrt, &#8230; <a href="http://www.projektschule-goldau.ch/permalink/54">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>es ist nicht etwa so, dass wir von der projektschule-goldau gar nichts zu tun haben, nur weil hier seit längerem nichts mehr geschrieben stand. nein, nein&#8230; &#8211; ganz und gar nicht! umhimmelswillen! vermutlich ist es eher gerade eben ganz umgekehrt, dass wir nämlich vor lauter arbeit rein zeitlich gar nicht zur niederschrift desselbigen kommen. ja, ja&#8230; &#8211; genau so ist&#8217;s! deshalb blogge ich hier nun auch in meinen frühlingsferien etwas hin, damit diese page wieder einmal etwas &#8220;upgedated&#8221; wird. <br />
zuerst einmal: herzlichen dank all meinen lieben teamkollegen der projektschule-goldau, dass ihr meine blogeinträge so lange stehen lässt. wow, es ist mir eine grosse ehre und ich bin sehr stolz darauf. ich meine, ich schätze das sehr, denn auf anderen webseiten wird man manchmal richtiggehend zugebloggt, um nicht zu sagen zugemüllt. kaum hat man sich zu einem thema blogmässig mitgeteilt, steht man &#8211; beim nachschauen &#8211; bereits an 82. stelle auf seite 8 von 1-46! schrecklich, die ganze mühe umsonst, denn das liest keiner wirklich! hier passiert so etwas nicht&#8230; &#8211; nein! im gegenteil: ein blogbeitrag kann hier während wochen an erster stelle stehen und wird somit von vielen leuten somit auch (mehrmals) gelesen. das empfinde ich als grosse wertschätzung und deshalb möchte ich allen danken, die hier meine blogs nicht wegbloggen&#8230;</p>
<p>nun zum thema. meine schulkinder lernen schnell&#8230; &#8211; sehr schnell. gewiss nicht alle kinder, aber die (vorwiegend weibliche) hälfte der klasse ganz bestimmt! es ist so, glauben sie mir. besonders wenn es um &#8220;computerzeugs&#8221; geht, da sind sie extrem fit. natürlich auch die jungs! seit längerem spielen diese superschnellen in jeder nur erdenklichen möglichkeit einer möglichkeit einer möglichkeit am computer &#8220;pushy&#8221;! ja, sie haben richtig gelesen, das spiel nennt sich &#8220;pushy&#8221;! man muss dabei von einem ort zum andern gelangen und dabei ein paar bälle, steine, wände usw. vor sich herstossen und umplatzieren, dass man das nächste level erreichen kann. bei level 10 müssen dann sogar erwachsene auch schon ganz ordentlich studieren, damit sie ihr &#8220;häuschen&#8221; und somit das nächste level erreichen können. inzwischen ist ein richtiger wettkampf ausgebrochen und die hauptfrage lautet eigentlich nur noch: &#8220;bi welem level bisch?&#8221;. die antwort darauf lautet natürlich dann auch oft: &#8220;waaaas, eeeeeerscht?&#8221;</p>
<p>um dieses spiel spielen zu können, muss man sich in unser schulnetzwerk &#8220;citrix&#8221; einloggen, was nicht immer auf anhieb gelingen will. oft erscheint die benutzeroberfläche, doch das allseits beliebte windows-sandührchen gibt dem &#8220;user&#8221; dann jeweils zu erkennen, dass die seite abgebrochen werden und neu gestartet werden muss. leider kommt dies manchmal (immer wieder (öfters)) vor und ist eine mühsame prozedur, weil man sich dann wieder neu einloggen muss. früher musste man 10 minuten warten, weil das citrix-system bereits den benutzer erkannt hatte und er sich deshalb nicht zweimal eingeloggen konnte. nach 10 minuten erlosch dieser benutzer dann infolge inaktivität automatisch. deshalb eben diese 10 minuten wartezeit. nun gut, das hat sich glücklicherweise seit kurzem geändert. dieser vorgang kann nun mit &#8220;ctrl&#8221; und &#8220;f1&#8243; um ein vielfaches verkürzt werden und man kann auch direkt nach diesem &#8221;ctrl-f1&#8243;-abbruch wieder einloggen. diese fehlerbehebung musste ich genau einmal 3 kindern gleichzeitig erklären und alle schüler wussten dies innert kurzer zeit: &#8220;weisst du, wenn die sanduhr kommt, dann einfach &#8221;ctrl&#8221; und &#8220;f1&#8243; drücken!&#8221;. problem erkannt, lösung (oder strategie) angewendet, problem gelöst! ganz einfach ist&#8217;s&#8230;</p>
<p>als (medien)pädagoge frage ich mich natürlich nun: liegt das an &#8220;pushy&#8221;? kann es sein, dass die wachsende medienkompetenz oder die offensichtlich ge&#8221;pushte&#8221; intelligenz dazu beigetragen haben, dass etwas abstraktes und völlig mathematisches so schnell gelernt wurde? liegt es an mir? dass ich es überhaupt zugelassen habe, dass die kinder in der schule am computer spielen dürfen? oder liegt es am ende noch daran, dass mein blogeintrag &#8220;ausge&#8221;blog&#8221;t oder eingeloggt&#8221; so lange stehen blieb, dass man daraus sogar etwas lernen konnte? nein, daran lag&#8217;s bestimmt nicht&#8230; &#8211; ha, ha, ha! wahrscheinlich lag&#8217;s einfach nur daran, dass diese sanduhr so oft genug erschien, dass es der hinterste und letzte einfach einmal ausprobieren durfte/musste und somit auch gleich für seine zukünftige berufskarriere &#8220;gelernt&#8221; hatte. ja, das könnte es gewesen sein, aber man weiss es natürlich nicht genau, denn dazu fehlen ganz einfach auch die wissenschaftlichen forschungsergebnisse&#8230;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.projektschule-goldau.ch/permalink/54/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>4</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>ausge&#8221;blog&#8221;t oder eingeloggt?</title>
		<link>http://www.projektschule-goldau.ch/permalink/53</link>
		<comments>http://www.projektschule-goldau.ch/permalink/53#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 19 Mar 2008 18:20:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrik Bernhard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erfahrungen]]></category>
		<category><![CDATA[Unterrichtsidee]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.projektschule-goldau.ch/permalink/53</guid>
		<description><![CDATA[ha&#8230; &#8211; ich wusste es&#8230; &#8211; irgendwann verliert das bloggen einfach seinen (in der tat anfänglich grossen) reiz und ein profi-blogger findet irgendwann schlicht und einfach keine zeit mehr, sich auf all seinen blogs so mitzuteilen, wie man es sich &#8230; <a href="http://www.projektschule-goldau.ch/permalink/53">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>ha&#8230; &#8211; ich wusste es&#8230; &#8211; irgendwann verliert das bloggen einfach seinen (in der tat anfänglich grossen) reiz und ein profi-blogger findet irgendwann schlicht und einfach keine zeit mehr, sich auf all seinen blogs so mitzuteilen, wie man es sich sonst von ihm gewohnt ist und wofür er weltberühmt geworden ist. mit sicherheit hat dies nicht mit dem bloggen an sich zu tun, sondern einfach mit der zeit, die man für&#8217;s schreiben eines (inhaltlich guten) textes aufwenden muss. und wenn man erst einmal vater (oder mutter) geworden ist oder zeitintensive hobbies neben dem brötchenverdienenden beruf tätigt, ist schluss mit meinungsaustausch oder ansichtsbekundungen via internet. <br class="webkit-block-placeholder" />schliesslich will man ja auch nicht die ganze (kurze) freizeit vor dem bildschirm verbringen, weil man sich unbedingt noch der ganzen welt zum thema &#8220;findet man mit bloggen freunde fürs leben?&#8221; mitteilen sollte. man teilt seine meinungen oder ansichten dann einfach wieder beim täglichen pausenkaffee mit oder tauscht sich bei einem kurzen schwatz unter dem türrahmen vor dem nachhausegehen aus. tut immer noch sehr gut, ein solcher schwatz unter kollegen und die ironie in gewissen aussagen ist im gesicht besser zu lesen als auf dem bildschirm. verbindet menschen doch auch direkter und natürlicher. natürlich ist das dann nicht mehr so &#8220;worldwidewebewegend&#8221;, aber schön, dass man via internet auch wieder &#8220;back to the roots&#8221; finden und miteinander unter 4 augen kommunizieren kann, ohne dass die &#8220;welt&#8221; davon erfahren muss.<br class="webkit-block-placeholder" /><br class="webkit-block-placeholder" />aber zurück zum eigentlichen thema: meine schulkinder! sie sind inzwischen richtige &#8220;profis&#8221; geworden, was das ein- und ausloggen betrifft. neulich bei www.antolin.ch bekamen sie ihren benutzernamen und ihr (wiederum) neues passwort. kaum eine stunde später hatten sich alle bereits erfolgreich eingeloggt, kurz im &#8220;antolin&#8221; rumgestöbert und sich wieder ausgeloggt gehabt. ein vater war während des ein- und ausloggens gerade im schulzimmer zu besuch uns staunte (genau wie ich) über die geschwindigkeit und den umgang dieser 8-11 jährigen kinder mit den laptops, dem internet, dem ein- und ausloggen und der sich abzeichnenden wachsenden medienkompetenz. keinen tag später hatten bereits 7 von 21 kindern (zuhause) 1-7 quiz zu ihren büchern mehr oder weniger erfolgreich gelöst gehabt. <br class="webkit-block-placeholder" /><br class="webkit-block-placeholder" />das veranlasste mich, den kinder im &#8220;educanet2.ch&#8221; die administrationsrechte für die klassenwebsite freizugeben. natürlich musste ich mich zuerst einloggen, damit ich das tun konnte. als ich der ganzen klasse dann das system (via beamer im schulzimmer) erklärt hatte, loggten sie sich ein und voilà: <span style="font-weight: bold" class="Apple-style-span">http://arth.educanet2.ch/goldaups4c</span> war geboren. die page ist nun seit ein paar tagen online und wächst von tag zu tag ein stückchen mehr. natürlich musste ich zwischendurch immer wieder anpassungen machen oder raufgeladene bilder im &#8220;adobe elements&#8221; auf die richtige grösse bringen oder versehentlich gelöschte bilder wieder raufladen. schliesslich ist nun jeder ein administrator und kann bei andern &#8220;usern&#8221; dinge ungewollt löschen oder einsetzen. das ist für kinder noch etwas schwer und bestimmt ein weiteres thema wert. doch dazu vielleicht mal später. die page wird fleissig bearbeitet und wird grösser und grösser. ist das nicht erstaunlich? viele erwachsene können das nicht, haben &#8220;angst&#8221; davor, trauen sich das nicht zu oder verstehen nur &#8220;railwaystation&#8221;&#8230; &#8211; geschweige denn, wissen was &#8220;user&#8221; oder &#8220;blog&#8221; bedeutet!<br class="webkit-block-placeholder" /><br class="webkit-block-placeholder" />ach ja, das bloggen! gut, das ich nochmals darauf komme. vielleicht sollte ich den kindern als nächstes das bloggen etwas näherbringen, ihnen vor- und nachteile aufzeigen, pdf-files zum lesen sammeln und mailen oder interessante links zu diesem thema weitergeben, denn schliesslich weiss jeder: <span style="font-weight: bold" class="Apple-style-span">man hat im leben niemals mehr zeit zur verfügung als in seiner kindheit.   </span></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.projektschule-goldau.ch/permalink/53/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Willkommen in der Zukunft</title>
		<link>http://www.projektschule-goldau.ch/permalink/50</link>
		<comments>http://www.projektschule-goldau.ch/permalink/50#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 12 Jan 2008 18:54:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrik Bernhard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erfahrungen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.projektschule-goldau.ch/permalink/50</guid>
		<description><![CDATA[Nun haben die INFORMATION AND COMMUNICATION TECHNOLOGIES auch unsere Schule und meine 4. Klasse c erreicht. Wir sind seit kurz vor Weihnachten am &#8220;World Wide Web&#8221; angeschlossen und können uns ein- und ausloggen, bis der Server qualmt. Alle Kinder und &#8230; <a href="http://www.projektschule-goldau.ch/permalink/50">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nun haben die INFORMATION AND COMMUNICATION TECHNOLOGIES auch unsere Schule und meine 4. Klasse c erreicht. Wir sind seit kurz vor Weihnachten am &#8220;World Wide Web&#8221; angeschlossen und können uns ein- und ausloggen, bis der Server qualmt. Alle Kinder und Lehrpersonen haben dazu einen Benutzernamen, ein Initialpasswort und eine entsprechende Benützerordnung und erhalten, die den Umgang im Netzwerk sicherstellen sollen. So weit, so gut!</p>
<p>Als leidenschaftlicher ICT-Integrator wissen &#8220;meine&#8221; Kinder seit letztem Montag ebenfalls darüber Bescheid, dass sie auf educanet2.ch eine eigene E-Mail-Adresse besitzen. Ich habe allen Kindern ihre E-Mail-Adresse kurz bekannt gegeben und erklärt, was sie damit tun können, wenn sie sie aktivieren wollen. An drei speziell interessierten (und bereits eigene Hotmail-Adresse besitzenden) Kindern habe ich Schritt für Schritt gezeigt, wie man sich auf educanet2.ch einloggt und sein Passwort ändern kann. Mit einer entsprechenden Bildanleitung habe ich ihnen ebenfalls gezeigt, dass man auch sein Profil mit Namen und Vornamen versehen solle, damit einem andere Mitglieder &#8220;adden&#8221; (ins Adressbuch importieren) können.</p>
<p>Wie ein Lauffeuer ging die Nachricht in der Klasse rum, als man sah, dass sich die drei Kinder nun Mails schicken können. Auch von zuhause aus! Man war nun ebenfalls ein www-anerkanntes Mitglied geworden. In jeder freien Minute (inkl. Förderstunde) loggten sich die Kindern nun ein, änderten ihr Passwort und erstellten ihr Profil (inkl. Foto). Natürlich auch zuhause&#8230; &#8211; also quasi als freiwillige Hausaufgaben! Jeder wollte der nächste sein und da in der Schule fast keine Zeit dafür blieb, erklärte eine Schülerin ihrer besten Freundinnen während 45 Minuten am Telefon das ganze &#8220;Einlogg-Passwortänderungs-und-Profilerstellungsprozedere&#8221; am freien Mittwochnachmittag.</p>
<p>Inzwischen haben sich von 21 Kinder 14 eingeloggt und 8 Kinder bereits ein eigenes Profil (4 davon mit Foto) erstellt. Der Mailverkehr läuft ununterbrochen, so dass wir inzwischen bereits einen kleinen Systemfehler entdeckt haben. Man kann die Mails (noch) nicht löschen! Natürlich wird das ganze bald behoben sein und dann kann auch Anita (Name vom Blogger geändert) ihre 50 Mails wieder löschen. Das beste am ganzen aber ist, dass ich meine Schulkinder auch in ihrer Freizeit beobachten kann. So entdeckte ich gestern Abend um 22:30 Uhr zufällig noch einen &#8220;meiner&#8221; Schüler, der gerade online war. Gut, dass ich ihm schnell eine Quickmessage schicken konnte, mit dem Hinweis, dass es jetzt aber langsam Zeit für&#8217;s Bett sei!</p>
<p>Ein Arbeitskollege hat mir mal vor Jahren gesagt, dass es eines Tages noch soweit kommen werde, dass wir Lehrer die Kinder ins Bett bringen müssen. Nun, lieber Freund: Es ist soweit! Die Zukunft hat uns erreicht: Herzlich willkommen! Willkommen bei den INFORMATION AND COMMUNICATION TECHNOLOGIES!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.projektschule-goldau.ch/permalink/50/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Werkzeugkiste Computer</title>
		<link>http://www.projektschule-goldau.ch/permalink/36</link>
		<comments>http://www.projektschule-goldau.ch/permalink/36#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 04 Oct 2007 18:48:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrik Bernhard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erfahrungen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.projektschule-goldau.ch/permalink/36</guid>
		<description><![CDATA[Nach 2 Tagen Lehrerweiterbildung zum Thema &#8220;Grundmodul Computer im Unterricht&#8221; (Kursnummer 53.04) durch Christian Neff &#038; Iso Kalchofner für 3. &#8211; 6. Primarklasse im Zimmer 133 der PHZ weiss ich nun, wie ich den Computer und das Internet im Unterricht &#8230; <a href="http://www.projektschule-goldau.ch/permalink/36">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach 2 Tagen Lehrerweiterbildung zum Thema &#8220;Grundmodul Computer im Unterricht&#8221; (Kursnummer 53.04) durch Christian Neff &#038; Iso Kalchofner für 3. &#8211; 6. Primarklasse im Zimmer 133 der PHZ weiss ich nun, wie ich den Computer und das Internet im Unterricht didaktisch sinnvoll einsetzen und den neuen Lehrplan ICT (verbindlich ab SJ 08/09) auf meiner Stufe umsetzen kann. Also, ich hoffe es zumindest&#8230;</p>
<p>Gut, der ICT-Lehrplan ist eine Sache für sich! Er wurde (anscheinend absichtlich) so offen gehalten, dass ich ihn schon fast nicht mehr ganz ernst nehmen konnte. Er war ziemlich schnell vorgestellt, durchgelesen und abgehandelt. Aber gut, ein Lehrplan halt, der endlich mal etwas Spielraum offen lässt und nicht versucht, Themen, die für mehr als 39 Wochen ausgelegt werden in (konkrete) 35 Schulwochen reinzupacken. Eine gelbe Seite für die 1. und 2. Klasse, eine gelbe Seite für die 3. und 4. Klasse und eine gelbe Seite für die 5. und 6. Klasse! Wow! Die seitenschwangeren Lehrpläne für jedes andere Schulfach gibt&#8217;s ja zuhauf! Sie füllen den offiziellen Lehrplanordner und fangen den Schulzimmerstaub. Und da sind wir doch auch schon beim Thema: ICT ist kein 45-Minuten-Unterrichtsfach! Ja, aber&#8230; &#8211; was ist es dann? Nun, das ganze ICT-Know-How soll spielerisch, kreativ und didaktisch sinnvoll in den bestehenden Unterricht einfliessen, indem man weiss, wann man einen Computer eben sinnvoll in den entsprechenden Fächern einsetzen könnte. Als ob wir nicht schon genug mit der Schülerinnen- und Schülerbeurteilung zu tun hätten? Aber gut, auch das schaffen wir noch!</p>
<p>Der erste Kurstag war eher theoretisch, während wir am zweiten Tag viele neue konkrete Inputs für den Unterricht bekamen. Wir konnten uns duch Kisten von Lernsoftware wühlen, Online-Lernsoftware ausprobieren und konkrete Aufträge im Power-Point, Paint oder Word herstellen. Es machte riesigen Spass und die Zeit verging im Flug. Die bestehende (bekannte &#038; uns zur Verfügung stehende) Lernsoftware ist sicherlich einmal ein eigener Blog-Eintrag wert, denn in diesem Bereich herrscht ein akuter Mangel an guter, sinnvoller und didaktisch wertvoller Software. Ich würde es mal so sagen: Gewisse (oft teure) Lernsoftware ist absolut talentfreie Zone! Wer verkauft bloss diesen Mist? Oder sollte man fragen, wer kauft bloss diesen Mist? Nein, das können Mamas &#038; Papas ja vorher nicht wissen&#8230; &#8211; dazu gibt&#8217;s die LWB!</p>
<p>Bei meinen zwei Urzeit-Computern bereitet mir jetzt eigentlich nur noch die Hausaufgabe für den dritten Tag etwas Kopfzerbrechen. Wir sollen zum Thema &#8220;Computer im Unterricht&#8221; eine konkrete Unterrichtsidee vorbereiten, mit der Klasse durchführen und reflektieren, damit wir sie im zweiten Kursteil dann präsentieren können. &#8220;Seid kreativ!&#8221; hiess es noch und gewiss, uns &#8220;Teachern&#8221; fällt doch immer etwas ein. Oder nicht? Auch das sollte noch zu schaffen sein! Viele vergessen meistens, dass nur Harry Potter wirklich zaubern kann und echte (nicht geklaute oder runtergeladene) Kreativität immer viel Zeit benötigt. Aber he, Lehrer haben doch immer Zeit, oder? Stimmt! Also, hopp!</p>
<p>Obwohl ich nach dem ersten Tag etwas unterfordert fühlte, habe ich am zweiten Tag sehr viel gelernt. Ich danke Christian und Iso, ihr habt das wirklich toll, kompetent und sehr anregend gemacht! Ich danke der PHZ für das Gastrecht und ich danke aber auch Beni Müller &#038; seinem Team für die tolle Verpflegung. Ich komme wieder&#8230; </p>
<p>Zum Schluss muss ich halt aber doch noch etwas loswerden:<br />
Liebe LWB, das Lehrmittel &#8220;Werkzeugkiste&#8221;, das ich für stolze 75 Franken (!?) kaufen musste, empfand ich persönlich (ein wenig) als Frechheit. Darin finde ich sicherlich einen guten Tipp, wie ich mit meinen vorsintflutlichen 2 Compis ohne Internet oder Drucker im Schulzimmer etwas für den nächsten Kursteil zustande bringen kann. Aber ich kaufe grundsätzlich nicht so gerne Dinge, die ich kaufen MUSS! Glaubt mir, ich hätte es (mit grosser Wahrscheinlichkeit) auch freiwillig gekauft! So sind wir Lehrer nun mal: Wir sammeln doch alles, um es (vielleicht) irgendeinmal zu gebrauchen! Und ja, wir geben dafür auch Geld aus!<br />
Aber, hätte man das tolle Buch, dass ich kaufen MUSSTE, nicht vielleicht auch (für etwas weniger Geld?) in einem ICT-Kurs digital abgeben können? Also quasi downloadbar? Einfach und praktisch für das USB-Massenspeicherungsgerät, portabel und editierbar! Oder in einem Wiki oder auf &#8220;unterrichstmedien.ch&#8221; oder sonstwo als Open-Source für die ganze Web-2.0-Community online gestellt?<br />
Wie? Ihr versteht mich nicht? Dann geht&#8217;s euch wie mir: Ich versteh euch leider manchmal auch nicht!   </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.projektschule-goldau.ch/permalink/36/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

