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	<title>Projektschule Goldau &#187; FAQ</title>
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		<title>Ist das geschlossene, proprietäre iDevice-System sinnvoll für Schulen?</title>
		<link>http://www.projektschule-goldau.ch/permalink/955</link>
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		<pubDate>Wed, 28 Apr 2010 12:42:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Beat Döbeli Honegger</dc:creator>
				<category><![CDATA[FAQ]]></category>
		<category><![CDATA[iPhone]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit Beginn des iPhone-Projekts wird die Wahl des iPhones als Plattform für persönliche Smartphones in der Schule kritisiert. Neben den bereits diskutierten, eher auf der konkreten technischen Produktebene liegenden Fragen Wären Netbooks nicht besser geeignet als iPhones? Sind iPhones das &#8230; <a href="http://www.projektschule-goldau.ch/permalink/955">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Beginn des iPhone-Projekts wird die Wahl des iPhones als Plattform für persönliche Smartphones in der Schule kritisiert. Neben den bereits diskutierten, eher auf der konkreten technischen Produktebene liegenden Fragen <a href="../permalink/264"></a></p>
<ul>
<li><a href="../permalink/264">Wären  Netbooks nicht besser geeignet als iPhones?</a></li>
<li><a href="../permalink/246">Sind iPhones das richtige Produkt?</a></li>
</ul>
<p>gibt es kritische Fragen auf einer abstrakteren, längerfristigeren Ebene, welche die derzeitige Firmenpolitik von Apple betreffen.</p>
<h3>iDevices als proprietäres, geschlossenes Ökosystem</h3>
<p>Das iPhone, und alle derzeit mit dem iPhone OS laufenden Geräte aus dem Hause Apple (im folgenden der Einfachheit halber als <a href="http://beat.doebe.li/bibliothek/w02187.html">iDevices</a> bezeichnet) verwenden ein Betriebssystem, das technisch und lizenzrechtlich gewissen Einschränkungen unterliegt. Die Firma Apple definiert und kontrolliert was mit dem Gerät möglich ist und welche Software darauf laufen darf. Der AppStore von Apple ist der einzige legale Ort, um zusätzliche Programme auf iDevices zu laden. Die Firma Apple übt damit eine massive <strong>Gatekeeper-Funktion</strong> aus. Sie definiert nicht nur, welches Betriebssystem auf den iDevices läuft, sondern hat auch die ausschliessliche Kontrolle darüber, welche zusätzlichen Programme auf den iDevices laufen dürfen. Damit ist die Situation im Vergleich zu PCs massiv restriktiver geregelt. Obwohl die Firma Microsoft derzeit bei PCs sowohl bei den Betriebssystemen als auch bei Office-Programmen eine marktbeherrschende Stellung innehat, steht es allen PC-Nutzenden offen, sowohl alternative Betriebssysteme (wie z.B. Linux) oder beliebige Programme (z.B. OpenOffice) zu installieren.</p>
<h3>Gesellschaftspolitische Perspektive</h3>
<p>Zahlreiche Experten kritisieren diese dominante Gatekeeperfunktion der Firma Apple im Bereich des immer wichtiger werdenden Bereich des mobilen Internets. Prominenter Vertreter dieser Kritik ist <strong>Jonathan Zittrain</strong>, der im Jahr 2008 das Buch <strong>The Future of the Internet and how to stop it</strong> (siehe <a href="http://beat.doebe.li/bibliothek/b03620.html">Biblionetz</a>) veröffentlicht hat.</p>
<p><center><img class="size-medium wp-image-958" title="The Future of the Internet and how to stop it" src="http://www.projektschule-goldau.ch/wp-content/uploads/2010/04/b03620-193x300.jpg" alt="The Future of the Internet and how to stop it" width="193" height="300" /></center></p>
<p>Zittrain vertritt darin die Ansicht, dass die letzten dreissig Jahre unter Umständen eine bald wieder verschwindende Phase der Offenheit von Informations- und Kommunikationstechnologie darstelle, wenn gesellschaftspolitisch kein Gegensteuer gegeben werde. Die ersten PCs hätten es erlaubt, dass Dritte Software entwickeln und (kostenlos oder gegen Entgelt) zur Verfügung stellen konnten. Geschlossene Netzwerke wie CompuServe oder AOL hätten sich nicht gegen das offene Netzwerk Internet behaupten können. Diese offenen Systeme hätten Innovation gefördert, weshalb sie Zittrain auch als <em><strong>generative Systeme</strong></em> bezeichnet. Bei generativen Systemen besteht keine zentrale Steuerung oder Kontrolle, offene Standards und Schnittstellen ermöglichen es theoretisch allen, Systeme weiter zu entwickeln und an eigene Bedürfnisse anzupassen, ein Gedanke der insbesondere von der Open Source-Community sehr hoch gehalten wird. (Die entsprechende Diskussion ist auch beim Erscheinen des iPad diesen Monat wieder aufgeflammt, siehe z.B. <b>Cory Doctorow</b>: <a href="http://www.boingboing.net/2010/04/02/why-i-wont-buy-an-ipad-and-think-you-shouldnt-either.html ">&#8220;Why I won&#8217;t buy an iPad (and think you shouldn&#8217;t, either)&#8221;</a> )</p>
<p><center><img class="aligncenter size-medium wp-image-966" title="olpc" src="http://www.projektschule-goldau.ch/wp-content/uploads/2010/04/olpc-300x238.jpg" alt="olpc" width="300" height="238" /></center></p>
<p>Im Bildungsbereich ist die OLPC-Initiative (<a href="http://www.laptop.org">One Laptop per Child</a>) das Paradebeispiel für diese Überlegungen: Mit einem quelloffenen System sollen Entwicklung- und Schwellenländer nicht von proprietären Systemen von kommerziellen Unternehmen abhängig gemacht, sondern zur eigenen Weiterentwicklung der Systeme befähigt werden.</p>
<p>Zittrain sieht nun mit geschlossenen Systemen wie dem iPhone, der XBox aber auch Plattformen wie Facebook diese generative Offenheit gefährdet und bezeichnet diese geschlossenen Systeme auch als <strong>gated communities des cyberspace</strong>. Diese geschlossenen Systeme würde Innovationen behindern und insbesondere die Kontrolle über diese in der Gesellschaft immer wichtiger werdenden Ökosysteme wieder in die Hand einzelner Grosskonzerne legen.</p>
<p>Gewisse Kritiker sehen nun im iPhone-Projekt einen gefährlichen Hinweis auf eine falsche Tendenz im Schulbereich. Die Schule erfordere Offenheit und es sei eine gefährliche Entwicklung, zunehmend geschlossene Systeme im Bildungsbereich einzusetzen.</p>
<h3>Informatik-didaktische Perspektive</h3>
<p>Neben diesen gesellschaftspolitischen Überlegungen bestehen auch informatik-didaktische Überlegungen (die schlussendlich aber ebenfalls einen gesellschaftspolitischen Hintergrund haben): <strong>Geschlossene Systeme wie das iPhone würden die Menschen zu reinen Bedienerinnen und Bedienern der Geräte degradieren, da eine eigene Programmierung praktisch verunmöglicht werde.</strong> Während früher interessierte Jugendliche auf dem eigenen Computer Programme entwickeln und so ihr Interesse an Informatik entdecken konnten, werde dies mit den zunehmend geschlossenen Systemen immer schwieriger. Der Informatik-Professor <strong>Mark Guzdial</strong> (siehe <a href="http://beat.doebe.li/bibliothek/p01210.html">Biblionetz</a>), u.a. prominenter Mitentwickler von Squeak, der Programmierumgebung für Kinder,<a href="http://www.amazon.com/gp/blog/post/PLNK3F4TMBURELZZK"> fragte deshalb Mitte 2009 besorgt</a>, welche Auswirkungen der Werbespruch <em><strong>There&#8217;s an app for that</strong></em> auf das Informatikinteresse von Kindern und Jugendlichen haben werde. Seine Sorge wird von anderen Informatik-Didaktikern (z.B. <a href="http://www.silicon.com/technology/software/2010/04/23/why-the-iphone-could-be-bad-news-for-computer-science-39745730/">hier</a>) geteilt, die ebenfalls befürchten, dass niemand mehr hinter die Kulissen von ICT blicken wolle, aber auch gar nicht mehr könne.</p>
<p><center><img class="aligncenter size-medium wp-image-963" title="scratch-for-iphone" src="http://www.projektschule-goldau.ch/wp-content/uploads/2010/04/scratch-for-iphone-144x300.png" alt="scratch-for-iphone" width="144" height="300" /></center></p>
<p>Auftrieb hat diese Diskussion Mitte April 2010 erfahren, als Apple das Programm zum Abspielen von Scratch-Programmen aus dem App-Store entfernt hat (siehe <a href="http://scratch.mit.edu/forums/viewtopic.php?pid=367528">Diskussion im Scratch-Forum</a>). Apple verbietet konsequent alle Möglichkeiten, ausserhalb der von Apple zur Verfügung gestellten Entwicklungsumgebung Programme für iDevices zu entwickeln. Damit entfällt die attraktive Möglichkeit, dass Kinder und Jugendliche ihre selbst (am Computer) entwickelten Programme auf dem iPhone oder iPod Touch laufen lassen und zeigen können. Das Verbot des Scratch-Players zeigt exemplarisch im Bildungsbereich die Problematik von Gatekeepern mit Monopolstellung in ICT-Ökosystemen.</p>
<h3>Ökonomische Perspektive</h3>
<p>Ebenfalls ins Feld geführt wird der finanzielle Aspekt. Während bei Open Source keine Lizenzkosten anfallen, könnten diese gerade im Bereich des One-to-One-Computing in der Schule zu einem beträchtlichen Kostenfaktor werden.</p>
<h3>Argumente für geschlossene Systeme</h3>
<p>Neben marktwirtschaftlichen monopolistischen Motiven, welche der Firma Apple vorgeworfen werden gibt es durchaus auch technisch-organisatorische Überlegungen, die für geschlossene Systeme sprechen. Softwarequalität sowie Kompatibilitätsprobleme können aus Sicht des Gatekeepers bei geschlossenen Systemen eher kontrolliert werden als bei offenen Systemen. Insbesondere bei Apple, wo grosses Gewicht auf Design und Usability bzw. ease of use gelegt wird, kann es wichtig sein, <em>alle </em>Software auf den Produkten zu kontrollieren, um der Gefahr von schlechten Nutzungserfahrungen vorzubeugen.</p>
<h3>Warum nun iPhones für das Pilotprojekt?</h3>
<p>Die oben aufgeführten Bedenken bezüglich proprietärer, geschlossener Systeme waren uns bereits bei der Vorbereitung des Projekts bewusst und sind weiterhin Aspekte der laufenden Diskussionen. Die Wahl der iDevice-Plattform hatte für das vorliegende Pilotprojekt mit persönlichen Smartphones auf der Primarschulstufe grosse Vorteile: In einem eurpoaweit bisher einzigartigen Projekt, in welchem es nicht um Technik, sondern um Inhalte und alltägliche Nutzung gehen sollte, war eine reibungslos funktionierende, leichtwartbare, zukunftsträchtige und für Primarschülerinnen und -schüler sofort verständliche und nutzbare Plattform essenziell wichtig. Zum Zeitpunkt der Plattformwahl stellte die iDevice-Plattform die beste Lösung dar. Bei allen anderen damals verfügbaren Smartphoneplattformen war das Surfen auf dem Web, das Installieren zusätzlicher Software etc. aus Sicht von PrimarschülerInnen und einer Lehrperson komplizierter.</p>
<p><strong>Die Wahl von iPhones für das vorliegende Pilotprojekt bedeutet jedoch keineswegs, dass wir die derzeitige iDevice-Plattform in ihrer jetzigen Ausprägung als allgemein für Schulen geeignet empfinden und eine breite Nutzung empfehlen würden. </strong>Im Gegenteil sehen auch wir die oben genannten Aspekte als problematisch an und denken, dass hier diesbezüglich vor einer breiten Nutzung noch einige Überlegungen angestellt werden müssten.</p>
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		<item>
		<title>FAQ: Wie sieht es mit der Strahlenbelastung der Kinder aus?</title>
		<link>http://www.projektschule-goldau.ch/permalink/552</link>
		<comments>http://www.projektschule-goldau.ch/permalink/552#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 07 Sep 2009 12:39:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Beat Döbeli Honegger</dc:creator>
				<category><![CDATA[FAQ]]></category>

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		<description><![CDATA[Ist es sinnvoll und zumutbar, Kinder der Strahlenbelastung von Mobiltelefonen auszusetzen? Gefährdet das iPhone-Projekt nicht die Gesundheit der beteiligten Schülerinnen und Schüler der Projektschulklasse? Mobiltelefone transportieren Daten und Sprachsignale per Funkwellen. Damit verursachen sie in ihrer Umgebung eine Strahlenbelastung, oft &#8230; <a href="http://www.projektschule-goldau.ch/permalink/552">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ist es sinnvoll und zumutbar, Kinder der Strahlenbelastung von Mobiltelefonen auszusetzen? Gefährdet das iPhone-Projekt nicht die Gesundheit der beteiligten Schülerinnen und Schüler der Projektschulklasse?</strong></p>
<p>Mobiltelefone transportieren Daten und Sprachsignale per Funkwellen. Damit verursachen sie in ihrer Umgebung eine Strahlenbelastung, oft auch Elektrosmog genannt. Zur Schädlichkeit von Mobilfunkstrahlen existieren unterschiedliche Aussagen und Studien. Es existieren offizielle, staatlich definierte Grenzwerte zur erlaubten Strahlenbelastung, die jedoch von Kritikern zunehmender Nutzung von Funktechnologie angezweifelt werden.</p>
<p><strong>Wir sind uns der Gefahren und Diskussionen rund um die Strahlenbelastung von Mobiltelefonen und Funknetzwerken sehr wohl bewusst.</strong> Da über 80% der Schweizer 12-13jährigen ein eigenes Mobiltelefon besitzen, ist die Thematik nicht nur für die Projektschule Goldau relevant. Für das iPhone-Projekt an der Projektschule Goldau gilt folgendes:</p>
<ul>
<li><strong>Einhaltung der gesetzlichen Normen: </strong><br />
Alle verwendeten Geräte halten die in der Schweiz gültigen Grenzwerte bezüglich Strahlenbelastung ein.</li>
<li><strong>Senkung der Strahlenbelastung durch technische Massnahmen im Schulzimmer:<br />
</strong>Im Schulzimmer wird ein WLAN-Access-Point (IEEE 802.11g) betrieben, so dass innerhalb des Schulzimmers der grösste Anteil des Datenverkehrs per WLAN und nicht per Mobifunk (UMTS, EDGE) stattfinden wird, was zu einer geringeren Strahlenbelastung führt als wenn kein lokaler WLAN-Access-Point verfügbar wäre.</li>
<li><strong>Senkung der Strahlenbelastung durch technische Massnahmen bei den Nutzenden:<br />
</strong>Alle Kinder haben eine Freisprecheinrichtung (Kopfhörer und Mikrofon) erhalten, so dass das Smartphone zum Telefonieren nicht an den Kopf gehalten werden muss.</li>
<li><strong>Sensibilisierung und Information der Nutzenden: </strong><br />
Bevor die Kinder die Smartphones auch nach Hause nehmen dürfen, werden sie auch über die Strahlenbelastungsproblematik informiert und sie erhalten Hinweise, wie die Strahlenbelastung minimiert werden kann. Dazu gehören u.a.:</p>
<ul>
<li>Massvolle Nutzung</li>
<li>Abschaltung nicht genutzter Dienste und Übertragungsarten</li>
<li>Verwendung der Freisprecheinrichtung</li>
</ul>
</li>
</ul>
<p><strong>Siehe auch:</strong></p>
<ul>
<li><a href="/permalink/698">Was empfiehlt das Bundesamt für Gesundheit in Bezug auf Mobiltelefone?</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>FAQ: Gibt es denn genügend sinnvolle Lernprogramme für das iPhone?</title>
		<link>http://www.projektschule-goldau.ch/permalink/528</link>
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		<pubDate>Thu, 27 Aug 2009 08:04:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Beat Döbeli Honegger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Apps / Programme]]></category>
		<category><![CDATA[FAQ]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei der Diskussionen um das iPhone-Projekt taucht oft die Frage auf, ob es denn genügend sinnvolle Lernprogramme für das iPhone gäbe. Dahinter steckt die Vorstellung Einsatz von ICT in der Schule = Einsatz von Lernprogrammen Dem ist aber nicht so. &#8230; <a href="http://www.projektschule-goldau.ch/permalink/528">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei der Diskussionen um das iPhone-Projekt taucht oft die Frage auf, ob es denn genügend sinnvolle Lernprogramme für das iPhone gäbe. Dahinter steckt die Vorstellung</p>
<blockquote><p>Einsatz von ICT in der Schule = Einsatz von Lernprogrammen</p></blockquote>
<p>Dem ist aber nicht so. <strong>Lernprogramme stellen nur <em>eine von vielen</em> Einsatzmöglichkeiten von ICT in der Schule dar</strong>. Wenn Kinder mit einer Textverarbeitung ihre Sprachkompetenz verbessern, im Internet recherchieren, selbst geschossene Fotos bearbeiten und zu einem Fotoroman zusammenstellen usw., dann bietet der ICT-Einsatz didaktische Mehrwerte, ohne dass spezielle Lernprogramme zum Einsatz gekommen wären. <strong>ICT-Einsatz kann auch ohne Lernprogramme sinnvoll sein!</strong></p>
<p><strong>Damit bleibt aber die Frage nach Lernprogrammen für das iPhone noch unbeantwortet.</strong> Derzeit gibt es im App-Store über 65&#8217;000 Programme, davon einen Drittel kostenlos. Darunter befinden sich zahlreiche Programme, die als Lernprogramme angepriesen werden. Wie bei allen Lernprogrammen existieren auch für das iPhone Programme unterschiedlicher Qualität. Diesbezüglich muss das Rad nicht neu erfunden werden, für Lernprogramme existieren seit längerem Kriterienkataloge zur Qualitäts-Beurteilung.</p>
<p>Besonders wertvoll sind dabei Beurteilungen von Lehrpersonen, welche die Programme bereits im Schulalltag eingesetzt haben. Im Internet existieren bereits mehrere Websites, welche Lernprogramme für iPhones rezensieren:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.iear.org/">IEducation Apps review</a> (<a href="http://www.iear.org/iear/atom.xml">RSS</a>): Eine englischsprachige Website die von mehreren TEL-Praktikern betrieben wird und die (natürlich nur englischsprachige Apps für iPhones/iPods empfiehlt (und mitunter auch zur Nichtnutzung empfiehlt!).</li>
<li><a href="http://berna.typepad.com/iphoneandkids/best-iphone-apps-and-games-for-kids-some-free-download.html">Best iPhone Apps for Kinds</a>: Spiel- und Lernprogramme für sehr kleine Kinder (bis und mit Kindergarten)</li>
<li><a href="http://oedb.org/library/features/top_50_iphones_for_educators">Top 50-iPhone Apps for Educators</a>: Eine Liste mit 50 Programmen, die sich für die Schule eignen</li>
<li><em>Liste wird laufend erweitert werden&#8230;</em></li>
</ul>
<p>Viele der vorgestellten und empfohlenen Programme sind allerdings nur auf englisch verfügbar oder befassen sich mit Inhalten, die nur für amerikanische Schülerinnen und Schüler relevant sind (z.B. das oft genannte iPresident, welches Informationen zu allen US-Präsidenten liefert).</p>
<p>Trotz diesen einschränkenden Bemerkungen gibt es auch für Schweizer (bzw. deutschsprachige) Bedürfnisse brauchbar Lernprogramme. Es gehört mit zu den Zielen des iPhone-Projektes solche Programme ausfindig zu machen, zu testen und über die Erfahrungen zu berichten. In diesem Sinne werden in der Blog-Kategorie <a href="/category/iphone/apps-programme">Apps / Programme</a> regelmässig Erfahrungsberichte über getestete Programme für das iPhone zu finden sein (die meist auch auf dem iPod Touch nutzbar sind).</p>
<p>Hinweise auf gute Lernprogramme sind selbstverständlich willkommen&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>FAQ: Welche Kosten übernimmt Swisscom?</title>
		<link>http://www.projektschule-goldau.ch/permalink/521</link>
		<comments>http://www.projektschule-goldau.ch/permalink/521#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 27 Aug 2009 07:05:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Beat Döbeli Honegger</dc:creator>
				<category><![CDATA[FAQ]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.projektschule-goldau.ch/?p=521</guid>
		<description><![CDATA[In den vergangenen Tagen wurde in verschiedenen Internetforen heftig über den Teilaspekt &#8220;Die Kinder dürfen unbeschränkt und kostenlos&#8230;&#8221; des iPhone-Projekts diskutiert. Hier deshalb eine Präzisierung, was denn nun &#8220;unbeschränkt und kostenlos&#8221; für das iPhone-Projekt konkret bedeutet: Die Kinder können kostenlos: &#8230; <a href="http://www.projektschule-goldau.ch/permalink/521">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den vergangenen Tagen wurde in verschiedenen Internetforen heftig über den Teilaspekt <strong><em>&#8220;Die Kinder dürfen unbeschränkt und kostenlos&#8230;&#8221;</em></strong> des <a href="/das-iphone-projekt">iPhone-Projekts</a> diskutiert. Hier deshalb eine Präzisierung, was denn nun<em> &#8220;unbeschränkt und kostenlos&#8221;</em> für das iPhone-Projekt konkret bedeutet:</p>
<p><strong>Die Kinder können kostenlos:</strong></p>
<ul>
<li>Innerhalb der Schweiz Schweizer Telefonnummern anrufen</li>
<li>Innerhalb der Schweiz  Schweizer Telefonnummern SMS schreiben</li>
<li>Innerhalb der Schweiz per Mobilfunknetz im Internet surfen</li>
<li>Kostenlose iPhone-Apps und kostenlose Musik aus dem App-Store herunterladen</li>
</ul>
<p><strong>Die Kinder können nicht:</strong></p>
<ul>
<li>Im Ausland telefonieren / SMS schreiben</li>
<li>Ins Ausland telefonieren /SMS schreiben</li>
<li>Im Ausland per Mobilfunknetz im Internet surfen</li>
<li>Mehrwertdienstnummern anrufen (0900&#8230;)</li>
<li>Kostenpflichtige iPhone-Apps oder kostenpflichtige Musik aus dem App-Store herunterladen</li>
</ul>
<p><strong>Es wird den Kindern nicht erlaubt sein,</strong> ihr Mobiltelefon anderen Personen (auch Verwandten und Freunden) zur Nutzung von normalerweise kostenpflichtigen Dienstleistung.</p>
<p><strong>Wir werden jederzeit wissen,</strong> welches Telefon welche Kosten verursacht hat, werden dies auch mit den Schülerinnen und Schülern besprechen und gegebenenfalls die Nutzungsregeln anpassen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>FAQ: Wären Netbooks nicht besser geeignet?</title>
		<link>http://www.projektschule-goldau.ch/permalink/264</link>
		<comments>http://www.projektschule-goldau.ch/permalink/264#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 25 Aug 2009 11:47:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Beat Döbeli Honegger</dc:creator>
				<category><![CDATA[FAQ]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.projektschule-goldau.ch/?p=264</guid>
		<description><![CDATA[Ich werde öfters gefragt, ob Mobiltelefone wirklich die geeignete Geräteklasse für den Schuleinsatz seien, ob nicht beispielsweise Netbooks besser wären. Kurze Antwort Wir wissen es auch noch nicht, aber es spielt mittelfristig gesehen auch keine Rolle. Lange Antwort (langfristig gesehen) &#8230; <a href="http://www.projektschule-goldau.ch/permalink/264">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich werde öfters gefragt, ob Mobiltelefone wirklich die geeignete Geräteklasse für den Schuleinsatz seien, ob nicht beispielsweise Netbooks besser wären.</p>
<h3><strong>Kurze Antwort</strong></h3>
<p>Wir wissen es auch noch nicht, aber es spielt mittelfristig gesehen auch keine Rolle.</p>
<h3>Lange Antwort (langfristig gesehen)</h3>
<p>Heutige Netbooks unterscheiden sich in zahlreichen Dimensionen von aktuellen Smartphones:</p>
<ul>
<li>grösserer Bildschirm</li>
<li>Echte Tastatur</li>
<li>grössere Rechenleistung</li>
<li>andere Betriebssysteme</li>
</ul>
<p>Doch Geräteklassen entwickeln sich derzeit rasch weiter. So hat z.B. vor drei Jahren  noch niemand von Netbooks gesprochen und es gab kein iPhone. Bei langfristigen Überlegungen sollte deshalb kein zu grosses Augenmerk auf die spezifischen Eigenschaften der in solchen Projekten verwendeten Geräte gelegt werden. Wesentlich am iPhone-Projekt scheint mir folgender Aspekt zu sein:</p>
<blockquote><p><strong>Jedes Kind hat einen persönlichen Kleincomputer, der immer mit dem Internet verbunden ist.</strong></p></blockquote>
<h3>Lange Antwort (kurzfristig gesehen)</h3>
<p>Trotz diesen langfristigen Überlegungen mussten wir uns jedoch für das vorliegende Projekt für eine Geräte- und Softwareplattform entscheiden. Parallel zur Planung für das nun umgesetzte iPhone-Projekt haben wir vor mehr als einem Jahr auch mit der Planung für ein Netbook-Projekt begonnen, nämlich für ein Projekt mit den 100$-Laptops (OLPC) in der Schweiz. Bisher hat das OLPC-Projekt leider noch nicht geklappt (es fehlen Geräte, ein Sponsor und Ressourcen zur Betreuung). Wir würden uns jedoch freuen, wenn wir in naher Zukunft auch ein Netbook-Projekt an der Projektschule Goldau starten könnten.</p>
<h3>Lange Antwort (Projektcharakter)</h3>
<p>Die Ausstattung mit persönlichen Geräten sendet je nach Gerätetyp eine unterschiedliche Botschaft aus:</p>
<ul>
<li><strong>Netbooks: </strong>Wir statten die Kinder mit einem zusätzlichen Gerät aus.</li>
<li><strong>Smartphones:</strong> Wir statten die Kinder mit einem sehr leistungsfähigen Version eines Gerätes aus, das sie meist schon besitzen.</li>
</ul>
<p>Somit unterscheiden sich persönliche Netbooks in der Wahrnehmung der Schülerinnen und Schüler von persönlichen Smartphones:</p>
<ul>
<li><strong>Netbooks:</strong> <em>&#8220;Das ist ein weniger leistungsfähiger Computer verglichen mit demjenigen zuhause&#8221;</em></li>
<li><strong>Smartphone:</strong><em> &#8220;Das ist ein besseres Mobiltelefon, als ich bisher besass&#8221;</em></li>
</ul>
<h3>Lange Antwort (technisch-organisatorische Überlegungen)</h3>
<p><strong></strong>Ein Klassensatz persönlicher iPhones ist einfacher aufzusetzen und zu supporten als ein Klassensatz persönlicher Netbooks:</p>
<ul>
<li>Die Geräte werden bereits installiert ausgeliefert</li>
<li>Die Hardware ist garantiert einheitlich, die Verfügbarkeit der absolut identischen Hardware über den Projektzeitraum von zwei Jahren ist gegeben.</li>
<li>Es gibt keinerlei Probleme mit dem Betriebssystem und/oder Gerätetreibern</li>
<li>Die Installation und Deinstallation zusätzlicher Programme ist für alle 5.-Klässler ohne technisches Wissen und ohne Englischkenntnisse möglich</li>
<li>Backup von System und Userdaten ist bereits standardmässig eingebaut (Synchronisation mit iTunes)</li>
</ul>
<p>Diese technischen Überlegungen gelten heute und für das vorliegende Pilotprojekt und sind weder Empfehlung noch Präjudiz für andere Projekte. Ein Netbook-Projekt benötigt <em>derzeit </em>aber unabhängig von der eingesetzten Hard- und Software mehr technisches Know-how und verursacht einen höheren Initialaufwand.</p>
<p>Wir beobachten in dieser Hinsicht mit Interesse sowohl die weitere Entwicklung von <a href="http://www.laptop.org">OLPC</a>, <a href="http://www.sugarlabs.org/">Sugarlabs</a> als auch die Schweizer Initiative des <a href="http://www.imedias.ch/lernstick">Lernsticks</a>.</p>
<p><strong>Siehe auch: </strong><a href="http://www.projektschule-goldau.ch/permalink/246">Warum iPhones?</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>FAQ: Werden die iPhones nicht reihenweise kaputt gehen?</title>
		<link>http://www.projektschule-goldau.ch/permalink/456</link>
		<comments>http://www.projektschule-goldau.ch/permalink/456#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 24 Aug 2009 15:46:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Beat Döbeli Honegger</dc:creator>
				<category><![CDATA[FAQ]]></category>
		<category><![CDATA[Infrastruktur]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein teures Smartphone in den Händen von kleinen Kindern: Könnte das nicht auch einmal aus eben diesen Händen fallen und darauf hin kaputt gehen? Als Präventionsmassnahme werden die Geräte mit einer Schutzhülle verwendet, welche Stürze abdämpfen soll. Zudem weiss man &#8230; <a href="http://www.projektschule-goldau.ch/permalink/456">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ein teures Smartphone in den Händen von kleinen Kindern: Könnte das nicht auch einmal aus eben diesen Händen fallen und darauf hin kaputt gehen?</strong></p>
<p>Als Präventionsmassnahme werden die Geräte mit einer Schutzhülle verwendet, welche Stürze abdämpfen soll. Zudem weiss man aus vielen Projekten mit persönlichen Notebooks, dass Kinder sehr wohl einem Gerät Sorge tragen, wenn es sich um ein <strong><em>persönliches </em></strong>Gerät handelt und es sich bei Verlust oder Defekten selbst schadet.</p>
<p>Wir befürchten somit derzeit nicht, dass die Geräte reihenweise kaputt gehen werden.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>FAQ: Wie lernen die Kinder der iPhone-Klasse den Umgang mit Geld?</title>
		<link>http://www.projektschule-goldau.ch/permalink/422</link>
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		<pubDate>Tue, 18 Aug 2009 21:35:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Beat Döbeli Honegger</dc:creator>
				<category><![CDATA[FAQ]]></category>

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		<description><![CDATA[Die am iPhone-Projekt beteiligten Kinder erhalten ein teures Smartphone zur Verfügung gestellt und dürfen damit kostenlos telefonieren und auf dem Internet surfen. Besteht da nicht die Gefahr, dass diese Kinder den richtigen Umgang mit den Mobiltelefonkosten und allgemein den Umgang &#8230; <a href="http://www.projektschule-goldau.ch/permalink/422">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die am iPhone-Projekt beteiligten Kinder erhalten ein teures Smartphone zur Verfügung gestellt und dürfen damit kostenlos telefonieren und auf dem Internet surfen. Besteht da nicht die Gefahr, dass diese Kinder den richtigen Umgang mit den Mobiltelefonkosten und allgemein den Umgang mit Geld nicht lernen?</strong></p>
<p>Um die Potenziale von Smartphones für das Lernen in der Primarschule zu erforschen, schafft das iPhone-Projekt Rahmenbedingungen. Dazu gehört, dass weder Eltern noch Kinder für die Geräte oder die Kommunikationskosten etwas bezahlen müssen. Dieses in dieser Hinsicht realitätsferne Setting birgt tatsächlich zwei Gefahren:</p>
<ol>
<li>Die Kinder erwarten auch in Zukunft, immer das Neueste kostenlos vorgesetzt zu erhalten (Förderung einer Konsum- und Erwartungshaltung).</li>
<li>Den Kindern wird die Möglichkeit genommen, während der zweijährigen Projektdauer anhand der Mobiltelefonkosten den Umgang mit Geld  zu üben (z.B. per Prepaid-Handy).</li>
</ol>
<p>Wir sind jedoch überzeugt, dass sich beide Gefahren durch entsprechende Thematisierung im Unterricht bannen lassen. Der Umgang mit Geld lässt sich auch in der Projektklasse am Beispiel Mobiltelefon üben: Die Kinder werden erfahren, was ihre Nutzung normalerweise kosten würde. Denkbar ist ein Sparmonats-Wettbewerb unter den Kindern oder die Abmachung, während eines Monats die normalerweise anfallenden Kosten einem guten Zweck zu spenden.</p>
<p>Wesentlich scheint mir jedoch, dass diese Gefahren nur bei den speziellen Rahmenbedingungen dieses Pilotprojekts auftreten. Das Pilotprojekt wurde in der Erwartung geplant,  dass bereits in fünf Jahren die Preise sowohl für entsprechende Geräte als auch deren Nutzung massiv gesunken sein werden.</p>
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		<title>FAQ: Rückt mit iPhones nicht die Technik in den Vordergrund?</title>
		<link>http://www.projektschule-goldau.ch/permalink/404</link>
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		<pubDate>Sat, 15 Aug 2009 09:59:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Beat Döbeli Honegger</dc:creator>
				<category><![CDATA[FAQ]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine naheliegende Befürchtung: Wenn in einer Schulklasse jedes Kind ein Smartphone besitzt, dann rückt die Technik in den Vordergrund. Statt den Schulstoff gemäss Lehrplan zu lernen, werden die Kinder zu kleinen Technikgenies, können dann aber nicht mehr richtig lesen, schreiben &#8230; <a href="http://www.projektschule-goldau.ch/permalink/404">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Eine naheliegende Befürchtung:</strong> Wenn in einer Schulklasse jedes Kind ein Smartphone besitzt, dann rückt die Technik in den Vordergrund. Statt den Schulstoff gemäss Lehrplan zu lernen, werden die Kinder zu kleinen Technikgenies, können dann aber nicht mehr richtig lesen, schreiben und rechnen.</p>
<p><strong>Wir teilen diese Befürchtung nicht, im Gegenteil:</strong> Bereits in den <a href="http://www.projektschule-goldau.ch/das-iphone-projekt/grundsaetze">Grundsätzen des iPhone-Projekts</a> ist festgehalten, dass Inhalte und nicht die Technik im Vordergrund stehen sollen und dass der Lehrplan des Kantons Schwyz auch für die Projektschulklasse gilt.</p>
<p>Erfahrungsgemäss haben die Kinder die Handhabung der Geräte nach wenigen Tagen begriffen, eine weitergehende Schulung wird nicht notwendig sein. Stattdessen kann man sich wieder auf die Inhalte konzentrieren.</p>
<p>Es ist durchaus möglich, dass die iPhones nach einem halben Jahr so im Schulalltag integriert sind, dass die Kinder sie gar nicht mehr als etwas Besonderes wahrnehmen. Die Geräte sind immer da, genau wie ein Bleistift, ein Buch oder ein Heft. Damit ist ihre Nutzung kein Ereignis mehr, anders als wenn die Lehrperson ankünden würde &#8220;So, heute gehen wir in den Computerraum!&#8221;.</p>
<p><strong>Unser Ziel ist es, dass die Geräte ganz aus dem Fokus der Aufmerksamkeit verschwinden. Dann ist die alltägliche Integration erreicht.</strong></p>
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		<title>FAQ: Was sagen die Eltern zum iPhone-Projekt?</title>
		<link>http://www.projektschule-goldau.ch/permalink/389</link>
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		<pubDate>Sat, 15 Aug 2009 09:16:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Beat Döbeli Honegger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Eltern]]></category>
		<category><![CDATA[FAQ]]></category>

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		<description><![CDATA[Das iPhone-Projekt tangiert die Eltern der beteiligten Kinder stark: Spätestens wenn die Kinder die Geräte mit nach Hause nehmen dürfen, betrifft dies auch die Erziehungshoheit der Eltern. Wir sind uns dessen bewusst und haben die Eltern von Anfang an in &#8230; <a href="http://www.projektschule-goldau.ch/permalink/389">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das iPhone-Projekt tangiert die Eltern der beteiligten Kinder stark: Spätestens wenn die Kinder die Geräte mit nach Hause nehmen dürfen, betrifft dies auch die Erziehungshoheit der Eltern.</p>
<p>Wir sind uns dessen bewusst und haben die Eltern von Anfang an in das Projekt integriert. So fand bereits bevor die Klasse bestand, der erste <a href="http://www.projektschule-goldau.ch/permalink/115">Elternabend</a> statt, an dem über das geplante Projekt informiert wurde. Zu unserer Freude sind an diesem Elternabend praktisch alle Eltern erschienen, das Thema stiess offensichtlich auf Interesse.</p>
<p>Es ist geplant, im Rahmen des iPhone-Projekts enger mit den Eltern zusammenzuarbeiten, als dies sonst üblich ist. Wir möchten die Eltern einerseits über das Projekt informieren, sie aber auch begleiten bei der ausserschulischen Nutzung der Geräte durch ihre Kinder: Die Eltern sollen mit den Herausforderungen von Mobiltelefonen in den Händen ihrer Kinder nicht alleine gelassen, sondern durch die Schule unterstützt werden.</p>
<p>Die Stimmung unter den Eltern vor Projektbeginn kann im <a href="http://www.projektschule-goldau.ch/permalink/115">Bericht über den ersten Elternabend</a> nachgelesen werden. Wir werden im Laufe des Projekts hier berichten, wie sich die Stimmung evtl. verändert. Beteiligte Eltern sind selbstverständlich auch eingeladen, hier im Weblog zu kommentieren oder Fragen zu stellen.</p>
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		<title>FAQ: Wie werden die iPhones synchronisiert?</title>
		<link>http://www.projektschule-goldau.ch/permalink/373</link>
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		<pubDate>Wed, 12 Aug 2009 12:13:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Beat Döbeli Honegger</dc:creator>
				<category><![CDATA[FAQ]]></category>

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		<description><![CDATA[Das iPhone-Projekt stellt auch ein paar technische Herausforderungen. So sieht Apple vor, dass iPhones ihre Firmware-Updates, ihr Datenbackup und neue Daten per Synchronisation mit einem Computer (PC oder Mac)  erhalten. Bei privater Gerätenutzung ist das meist problemlos: iPhone per USB &#8230; <a href="http://www.projektschule-goldau.ch/permalink/373">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das iPhone-Projekt stellt auch ein paar technische Herausforderungen. So sieht Apple vor, dass iPhones ihre Firmware-Updates, ihr Datenbackup und neue Daten per Synchronisation mit einem Computer (PC oder Mac)  erhalten. Bei privater Gerätenutzung ist das meist problemlos: iPhone per USB an den Computer anstecken und in ein, zwei Minuten ist die Sache erledigt. Doch wie lässt sich das in einer Schulklasse organisieren?</p>
<p>Im iPhone-Projekt der Projektschule Goldau sollen die Geräte so persönlich wie möglich sein. Es ist deshalb vorgesehen, dass die Kinder der Projektklasse ihr iPhone am Computer zuhause synchronisieren, sofern dieser vorhanden und die Eltern damit einverstanden sind.</p>
<p>Es ist eine offene Frage, wie oft denn die iPhones in der Praxis überhaupt an einem Computer synchronisiert werden müssen, da sich vieles auch direkt per lokales  WLAN oder Mobilfunknetz ohne Computer synchronisieren lässt.</p>
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