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	<title>Projektschule Goldau &#187; Medienpädagogik</title>
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		<title>Wie die WHO-Studie zu einer Lektion in kritischem Medienkonsum wird</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Jan 2010 13:17:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Beat Döbeli Honegger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erfahrungen]]></category>
		<category><![CDATA[Medienpädagogik]]></category>
		<category><![CDATA[iPhone]]></category>

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		<description><![CDATA[Ende Oktober 2009 habe ich im Beitrag Was sagt uns die WHO-Studie? dargelegt, ob und wie unser iPhone-Projekt durch die auf Ende Jahr angekündigte Studie der WHO zur Gefährlichkeit von Mobilfunkstrahlen beeinflusst wird. Während es mir in diesem Beitrag um die Frage der Gefährdung von Kindern durch Mobiltelefonnutzung ging, entpuppte sich die Geschichte je länger [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ende Oktober 2009 habe ich im Beitrag <a href="/permalink/640">Was sagt uns die WHO-Studie?</a> dargelegt, ob und wie unser iPhone-Projekt durch die auf Ende Jahr angekündigte Studie der WHO zur Gefährlichkeit von Mobilfunkstrahlen beeinflusst wird. Während es mir in diesem Beitrag um die Frage der Gefährdung von Kindern durch Mobiltelefonnutzung ging, entpuppte sich die Geschichte je länger desto mehr als <strong>spannende Lektion zum Thema<em> &#8220;kritischer Medienkonsum&#8221;</em></strong>:</p>
<p>Obwohl die Studie öffentlich noch gar nicht verfügbar war, hatte der Daily Telegraph in einem <a href="http://www.telegraph.co.uk/technology/mobile-phones/6420093/Long-term-use-of-mobile-phones-may-be-linked-to-cancer.html">Artikel </a>am 24. Oktober 2009 bereits Ergebnisse der Studie vorweggenommen:</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-649" title="who-studie-02" src="http://www.projektschule-goldau.ch/wp-content/uploads/2009/10/who-studie-02.jpg" alt="who-studie-02" width="322" height="359" /></p>
<p>Diese Meldung verbreitete sich danach rasant in den elektronischen und nicht-elektronischen Medien der Welt. So berichtete auch eine Schweizer Gratiszeitung in ihrer Ausgabe vom 27.10.2009 auf der Frontseite von der WHO-Studie:</p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-648" title="who-studie-01" src="http://www.projektschule-goldau.ch/wp-content/uploads/2009/10/who-studie-01-300x145.jpg" alt="who-studie-01" width="300" height="145" /></p>
<p>Während im Artikel des Daily Telegraph noch darauf hingewiesen wurde, dass die Studie noch nicht publiziert sei und Handys vielleicht einen Zusammenhang mit Krebs haben können (<em>&#8220;may be linked to cancer&#8221;</em>), wird es im Artikel von <em>20 Minuten</em> als unumstössliche Tatsache dargestellt (<em>&#8220;sind Krebsrisiko&#8221;</em>) und es fehlte auf der Frontseite der Hinweis, dass die Studie noch gar nicht verfügbar ist.</p>
<p>Mit diesem Artikel war das Thema Tagesgespräch, denn <em>20 Minuten</em> wird gelesen. Aufgrund der dürren Informationslage war es für mich gar nicht einfach, entsprechende Fragen und Befürchtungen zu beantworten. <em>&#8220;Ohne die Studie selbst gesehen zu haben, lässt sich wenig sagen&#8221; </em>und<em> &#8220;Mehr weiss ich auch noch nicht&#8221;</em> klingt tatsächlich nicht sehr beruhigend. Entsprechend hoch gingen vielerorts die Wellen.</p>
<p>Erst am Abend des gleichen 27. Oktobers 2009 stiess ich im Tages Anzeiger auf den Artikel <strong><em>Wie eine britische Zeitung die Angst vor Handystrahlen schürt</em></strong>:</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-793" title="t09958" src="http://www.projektschule-goldau.ch/wp-content/uploads/2009/12/t09958.jpg" alt="t09958" width="390" height="262" />In diesem Artikel war zu lesen, dass die angeblich neuen Resultate bereits seit zwei Jahren bekannt seien, und sowohl die Faktenlage als auch die Interpretation gar nicht so einfach seien. Bei Kurzzeitgebrauch von Mobiltelefonen sei bisher kein Zusammenhang mit Gehirntumoren nachweisbar, bei Langzeituntersuchung sei die Datenlage bisher dürftig und ein kausaler Zusammenhang schon nur aufgrund mangelnder Erinnerung der Studienteilnehmer schwierig. Zwei der befragten Wissenschaftler meinen zum Schluss des Artikels, ein starker Krebs erregender Effekt bei Langzeitgebrauch sei unwahrscheinlich, weil sich insbesondere unter jungen, viel mobil telefonierenden Menschen kein Anstieg von Hirntumoren beobachten lasse. (Diese Aussage wird durch einen aktuellen Artikel in der dänischen Fachzeitschrift <a rel="external" href="http://jnci.oxfordjournals.org/" target="_blank">Journal of the National Cancer Institute</a> (Bd. 101, S. 1721) gestützt, dass in nordeuropäischen Ländern in den letzten Jahren die Erkrankungsquote bezüglich Hirntumoren nicht erhöht habe, doch darum soll es in diesem Beitrag nicht gehen).</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-855" title="nzz-aengste-durch-unwissenheit" src="http://www.projektschule-goldau.ch/wp-content/uploads/2010/01/nzz-aengste-durch-unwissenheit.JPG" alt="nzz-aengste-durch-unwissenheit" width="333" height="312" /></p>
<p>Einen Tag später, am 28. Oktober 2009 griff auch NZZ online das Thema unter dem Titel <a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/wissenschaft/risiken_handystrahlung_1.3936790.html?printview=true">Ängste durch Unwissenheit</a> auf. Auch hier wird der die Debatte auslösende Artikel des Daily Telegraph zum Anlass genommen, über die ungenügende Datenlage bezüglich Langzeitwirkungen von Handynutzung zu berichten. Insbesondere wird davor gewarnt, von der Publikation des Schlussberichts der Interphone-Studie ein definitives Resultat zu erwarten.</p>
<p>Nun, seither hat es die Interphone-Studie nicht mehr auf die Frontseiten von Zeitungen geschafft, ohne vertiefte Recherche ist nicht eruierbar, ob nun tatsächlich neue Forschungsergebnisse publiziert worden sind. Doch darum soll es in diesem Beitrag auch nicht gehen.</p>
<p><strong>Fazit dieser Recherchen: </strong>Nicht nur die Schüler der Projektklasse dürften anhand dieses Beispiels gelernt haben, dass die Wirklichkeit komplexer ist, als es einem Zeitungsschlagzeilen weismachen wollen. Ich habe vor allem gelernt, wie viel Aufwand solche Schlagzeilen verursachen können und wie aufwändig es sein kann, eine differenzierte Betrachtungsweise zu kommunizieren.</p>
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		<title>Die ersten Schweizr</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Dec 2009 15:38:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrik Bernhard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medienpädagogik]]></category>
		<category><![CDATA[Unterricht]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Frühling 2009 stellte ich via Beamer &#38; Laptop meiner damals (3. Klasse) das Projekt www.schweizr.ch vor. Bereits eine Woche später schrieben wir dann mögliche Themen &#38; Ideen an die Wandtafel und ordneten sie bestimmten Orten zu. Nach einigen digitalen Recherchen einzelner Kinder arbeiteten dann alle Kinder vom 9.6.-23.6.09 an ihren Texten, um sie dann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Frühling 2009 stellte ich via Beamer &amp; Laptop meiner damals (3. Klasse) das Projekt <a href="http://www.schweizr.ch/">www.schweizr.ch</a> vor. Bereits eine Woche später schrieben wir dann mögliche Themen &amp; Ideen an die Wandtafel und ordneten sie bestimmten Orten zu. Nach einigen digitalen Recherchen einzelner Kinder arbeiteten dann alle Kinder vom 9.6.-23.6.09 an ihren Texten, um sie dann auf schweizr.ch online stellen zu können. Sie schrieben erste Entwürfe in ihre „Textfabrik“ (Text-Entwurfsheft) und recherchierten zwischendurch im Internet, falls sie noch zusätzliche Infos benötigten. Die ersten Texte wurden dann korrigiert und durften sogleich digital abgetippt, im Klassenlaufwerk gespeichert und somit für den bevorstehenden Upload vorbereitet werden!</p>
<p>Die Kinder, die bereits fertig abgetippt und abgespeichert hatten, machten sich auf die Bildersuche, denn sie sollten parallel zur ganzen schriftlichen Arbeit auch noch ein passendes Bild für ihren „Schweizr“-Text suchen. Dazu schossen sie entweder gleich selber ein digitales Bild, das sie mir via Educanet2-Mail zustellten oder sie suchten sich ein Bild auf bekannten Online-Gratis-Bilder-Internetplattformen. Ich stellte den Kindern auch die Möglichkeit des Einscannens zur Verfügung, die rege genutzt wurde, weil die meisten Bilder halt oft irgendwo in Familien- oder Ferienalben eingeklebt sind. So benötigte die Bildersuche insgesamt die meiste Zeit!</p>
<p>Wegen technischen Verzögerungen und Sommerferien konnten die Arbeiten dann erst nach 3 Monaten wieder aufgenommen werden. Für den Upload haben wir uns gemeinsam entschieden, einen Klassenaccount einzurichten und alle Berichte mithilfe dieses einen Benutzernamens zu publizieren. Nachdem ich dies gemacht hatte, mussten sich die Kinder bloss noch ins schulische Netzwerk einloggen, ihren (m Klassenlaufwerk abgelegten) Text öffnen, kopieren und (nach dem Einloggen) online auf schweizr.ch wieder einfügen. Dasselbe Verfahren mit dem entsprechenden Bild. Das Schwierigste war jetzt nur noch, den entsprechenden Ort auf der grossen Schweizerkarte zu finden. Da man zuerst den „Marker“ (das rote Fähnchen) setzen musste,  merkten wir schnell, dass es (in der 4. Klasse) noch nicht so einfach ist, auf der Schweizer Karte Melide, Bisisthal oder Morschach zu finden, um die entsprechenden Texte zu Swissminiatur, Husky-Camp oder Swiss Holiday Park entsprechend online zu stellen.</p>
<p>Dazu war die Hilfe der Lehrperson gefragt und wenn sie auch nicht mehr weiter wusste, musste z. B. das Husky-Camp mithilfe von Karten, Fachpersonen, Mitschülern, den Eltern oder dem Internet (evtl. sogar als Hausaufgabe) gefunden werden. Denn erst wenn der Ort exakt lokalisiert war, konnte die Geschichte auch korrekt online gestellt werden.</p>
<p>Am Freitag, den 11. September 2009, stellte Martina ihren Text und ihr Bild online. Sie war die allererste, die ihren Text auf Schweizr.ch online stellte und die restlichen Geschichten tröpfelten im „Zwei-Geschichten-pro-Tag-Rhythmus“ rein. Ganz schnell schrieben die Kinder aber bereits eigene Texte zu selbstgewählten Themen und stellten diese von Zuhause aus auch gleich selber online! Das System hatte sich verselbständigt… &#8211; vermutlich ganz im Sinne des Erfinders!</p>
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		<title>Vertrag &#8211; gemeinsam erarbeitet</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Oct 2009 16:54:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Neff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medienpädagogik]]></category>
		<category><![CDATA[Unterricht]]></category>
		<category><![CDATA[iPhone]]></category>

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		<description><![CDATA[Es war immer klar, dass die Schüler ihr iPhone erst nach Hause nehmen dürfen, wenn wir in einem Vertrag die Nutzung und Handhabung geklärt haben. Wir haben bereits nach den Sommerferien begonnen und in einem Wiki (Educanet2) Ideen gesammelt. Schon nach kurzer Zeit waren so viele Punkte zusammen gekommen, dass wir eine Ordnung schaffen mussten. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es war immer klar, dass die Schüler ihr iPhone erst nach Hause nehmen dürfen, wenn wir in einem Vertrag die Nutzung und Handhabung geklärt haben. Wir haben bereits nach den Sommerferien begonnen und in einem Wiki (Educanet2) Ideen gesammelt. Schon nach kurzer Zeit waren so viele Punkte zusammen gekommen, dass wir eine Ordnung schaffen mussten. Wir entschieden uns für folgende Punkte:</p>
<ol>
<li>Allgemein</li>
<li>Gesundheit</li>
<li>Internet</li>
<li>E-Mail</li>
<li>Telefon / SMS / MMS</li>
<li>auf dem Schulweg / zu Hause</li>
</ol>
<p>Die gesammelten Punkte wurden dann in diese Kategorien aufgeteilt und von jeweils einer Gruppe bearbeitet und anschliessend präsentiert. Im Anschluss haben wir etwas weniger intensiv daran gearbeitet, aber jeder hatte weiterhin die Möglichkeit, Änderungen oder Ergänzungen vorzunehmen.</p>
<p>Nach den Herbstferien überarbeiteten wir gemeinsam alle Sätze und klärten Unklarheiten und Begriffe. In diesem Zusammenhang war es interessant, dass Begriffe wie Rassismus, Mobing, schädliche Inhalte usw. zum Thema wurden. Ich glaube die Schüler haben dank dieser Arbeit viel gelernt. <strong>Der Vertrag ist vielleicht nicht juristisch korrekt, grammatikalisch stark und inhaltlich umfassend, aber er ist von den Schülern für die Schüler gemacht &#8211; das macht den Vertrag wertvoll.</strong> Ich bin überzeugt, dass sich die Kinder daran halten werden und werde sicher in einem späteren Blogeintrag wieder darauf eingehen.</p>
<p>Der Vertrag ist <a href="http://www.projektschule-goldau.ch/wp-content/uploads/2009/10/Vertrag-iPhone.pdf">hier </a>downloadbar und darf frei verwendet werden. Es macht aber wie oben beschrieben wenig Sinn, diesen einfach zu kopieren und unterzeichnen zu lassen.</p>
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		<title>Handyprofi-Rap</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Sep 2009 14:26:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Neff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medienpädagogik]]></category>
		<category><![CDATA[Unterricht]]></category>
		<category><![CDATA[iPhone]]></category>

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		<description><![CDATA[Zum Workshop Handyprofi der Pro Juventute gehörte auch das Erstellen eines Rap-Songs. Bei solchen Aufnahmen hat man als Lehrperson meistens zwei Gegenspieler: 1. Zeit, 2. Technik (das Taktgefühl einiger Kinder wäre wohl auch noch zu erwähnen &#8230;). Der Faktor Zeit hat auch bei dieser Arbeit mitgespielt, dafür war die Technik kein Problem. Die Schülerinnen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zum <a href="http://www.projektschule-goldau.ch/permalink/555">Workshop Handyprofi der Pro Juventute</a> gehörte auch das Erstellen eines Rap-Songs. Bei solchen Aufnahmen hat man als Lehrperson meistens zwei Gegenspieler: 1. Zeit, 2. Technik (das Taktgefühl einiger Kinder wäre wohl auch noch zu erwähnen &#8230;). Der Faktor Zeit hat auch bei dieser Arbeit mitgespielt, dafür war die Technik kein Problem. Die Schülerinnen und Schüler hatten ihr iPhone mit vier verschiedenen Rap-Loops, wovon sie einen auswählen durften (alle haben denselben ausgewählt). Mit der Aufgabe, mindestens eine Regel in einen kurzen Rap zu verpacken begannen die Kinder sofort und schrieben ihre Ideen auf. Anschliessend konnten sie mit dem Audiorecorder vom iPhone ihre Raps aufnehmen. Die entstandenen Raps habe ich nun kurz zusammengeschnitten und stelle sie hier online (bei zu hohen Erwartungen an das Produkt bitte an Gegenspieler 1 denken <img src='http://www.projektschule-goldau.ch/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> :</p>
<p><a href="http://www.projektschule-goldau.ch/wp-content/uploads/2009/09/Chat-Rap.mp3">Chat-Rap</a></p>
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		<item>
		<title>Man sollte misstrauisch sein!</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Sep 2009 12:32:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Beat Döbeli Honegger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medienpädagogik]]></category>
		<category><![CDATA[Schulbesuch]]></category>
		<category><![CDATA[iPhone]]></category>

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		<description><![CDATA[
Nachdem Christian Neff vor einiger Zeit im Weblog bereits auf das Kursangebot Handyprofis der Pro Juventute hingewiesen hat, fand heute morgen der entsprechende Kursmorgen mit der iPhone-Klasse statt. Sebastian Roxler diskutierte mit den Schülerinnen und Schülern Regeln im realen und virtuellen Leben und wies sie auf entsprechende Gefahren und Vorgehensweisen hin. Zum Abschluss komponierten die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-556" title="misstrauisch-sein" src="http://www.projektschule-goldau.ch/wp-content/uploads/2009/09/misstrauisch-sein.jpg" alt="misstrauisch-sein" width="447" /></p>
<p>Nachdem Christian Neff vor einiger Zeit im Weblog bereits auf das Kursangebot <a href="http://www.pro-juventute.ch/Handyprofis.4921.0.html">Handyprofis</a> der <a href="http://www.pro-juventute.ch/">Pro Juventute</a> <a href="/permalink/182">hingewiesen </a>hat, fand heute morgen der entsprechende Kursmorgen mit der iPhone-Klasse statt. Sebastian Roxler diskutierte mit den Schülerinnen und Schülern Regeln im realen und virtuellen Leben und wies sie auf entsprechende Gefahren und Vorgehensweisen hin. Zum Abschluss komponierten die Kinder mit Hilfe der iPhones Rap-Songs, in denen sie das Gelernte thematisierten.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-557" title="misstrauisch-sein2" src="http://www.projektschule-goldau.ch/wp-content/uploads/2009/09/misstrauisch-sein2.jpg" alt="misstrauisch-sein2" width="447" height="311" /></p>
<p>Die Klasse war sehr aktiv und konzentriert und ich habe gestaunt, in welch kurzer Zeit die Gruppen ihre Songs komponiert und mittels iPhone aufgenommen hatten. Das Angebot von Pro Juventute scheint mir empfehlenswert, auch wenn ein halber Tag wenig Zeit für ein solch umfassendes Themengebiet ist.</p>
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		</item>
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		<title>Pockets of Potential</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Aug 2009 13:03:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Beat Döbeli Honegger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Medienpädagogik]]></category>
		<category><![CDATA[iPhone]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Januar 2009 hat das Joan Ganz Cooney Center eine kostenlose Broschüre (PDF) (siehe auch Biblionetz) zu den Potenzialen mobiler Kleincomputer veröffentlicht. Zu diesem Zweck wurden u.a. 25 aktuelle Handheldprojekte angeschaut und ausgewertet.

Die Broschüre sieht fünf wichtige Potenziale beim Einsatz von Mobilgeräten in der Schule:

Jederzeit und überall:
Die Geräte ermöglichen den Kindern, Informationen auch ausserhalb des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Januar 2009 hat das <a href="http://www.joanganzcooneycenter.org">Joan Ganz Cooney Center</a> eine <a href="http://www.joanganzcooneycenter.org/pdf/pockets_of_potential.pdf">kostenlose Broschüre (PDF)</a> (siehe auch <a href="http://beat.doebe.li/bibliothek/b03647.html">Biblionetz</a>) zu den Potenzialen mobiler Kleincomputer veröffentlicht. Zu diesem Zweck wurden u.a. 25 aktuelle Handheldprojekte angeschaut und ausgewertet.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-537" title="b03647" src="http://www.projektschule-goldau.ch/wp-content/uploads/2009/08/b03647.jpg" alt="b03647" width="200" height="259" /></p>
<p>Die Broschüre sieht <strong>fünf wichtige Potenziale</strong> beim Einsatz von Mobilgeräten in der Schule:</p>
<ol>
<li><strong>Jederzeit und überall:</strong><br />
Die Geräte ermöglichen den Kindern, Informationen auch ausserhalb des Schulzimmers zu sammeln, empfangen und zu verarbeiten. Dies ermöglicht lernen in realen Situationen sowie Verbindungen zwischen Schule, Freizeit und Zuhause.</li>
<li><strong>Durchdringung aller Schichten:</strong><br />
Durch die  relativ tiefen Kosten ist es möglich, eine hohe Durchdringung mit Mobilgeräten zu erreichen, einerseits in allen Einkommensschichten, andererseits auch in Entwicklungsländern, womit die Chancengerechtigkeit erhöht werden kann.</li>
<li><strong>Förderung der Sozialkompetenzen des 21. Jhd.:</strong><br />
Mit Hilfe von Mobilgeräten können für das 21. Jhd. wichtige Kompetenzen des Kommunizierens und Kooperierens geübt werden.</li>
<li><strong>Passt in verschiedene Lernumgebungen:</strong><br />
Die kleinen Geräte lassen sich einfacher in verschiedene Lernumgebungen integrieren als bisherige, eher klobige Geräte.</li>
<li><strong>Ermöglichen von persönlichen Lernerfahrungen</strong>:<br />
Nicht alle Kinder sind gleich. Mobilgeräte erleichtern das Inidividualisieren des Unterrichts.</li>
</ol>
<p>Mit diesen Potenzialen bin ich mehrheitlich einverstanden, am ehesten frage ich mich, ob es &#8211; zumindest in der Primarschule &#8211; wirklich technischer Unterstützung bedarf, um Kommunikation und Zusammenarbeit zu üben. Das Wesentliche an diesen Sozialkompetenzen ist ja nicht der Umgang mit Hard- oder Software, sondern der zwischenmenschliche Umgang. Natürlich sind dann medienspezifische Regeln (Netiquette) einzuhalten, aber das alleine würde für mich noch keine Mobilgeräte in der Schule rechtfertigen.</p>
<p>Neben den Potenzialen listet die Broschüre aber auch <strong>fünf zentrale Herausforderungen</strong> von Mobilgeräten in der Schule auf:</p>
<ol>
<li><strong>Umgang mit den negativen Aspekten von Mobilgeräten:</strong><br />
Ablenkungs- und Suchtpotenzial, unethische Verhaltensweisen sowie gesundheitliche Bedenken</li>
<li><strong>Kulturelle Normen und Haltungen</strong>:<br />
Bisher werden Mobilgeräte von Lehrpersonen und Schulbehörden meist eher als Last denn als Chance für die Schule betrachtet</li>
<li><strong>Keine Theorie des mobilen Lernens:</strong><br />
Bisher existiert keine breit akzeptierte Theorie des mobilen Lernens.</li>
<li><strong>Unterschiedliche Verfügbarkeit und Technologie:</strong><br />
Bisher ist die Verfügbarkeit und verwendete Technologie bei Mobilgeräten von Lernenden sehr unterschiedlich, was den Einsatz in der Schule erschwert.</li>
<li><strong>Limitierende Geräteeigenschaften:<br />
</strong>Die Geräte verfügen noch nicht über die für die schulische Nutzung notwendigen Eigenschaften bezüglich Texteingabe, Batterielaufzeit, Lesbarkeit des Bildschirms etc.</li>
</ol>
<p>Auch mit dieser Auflistung bin ich mehrheitlich einverstanden, ausser mit Punkt 3. Ich sehe noch nicht, warum es für mobiles Lernen eine eigene Lerntheorie braucht. Lernen mit Mobilgeräten scheint mir jetzt nicht so neu- und andersartig zu sein, dass da gleich eine neue Lerntheorie geschaffen werden müsste. Wenn ich ohne Mobilgeräte eine konstruktivistisches Lernverständnis habe, dann ändern Mobilgeräte daran nicht viel, oder doch?</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Erster Kontakt mit dem iPhone</title>
		<link>http://www.projektschule-goldau.ch/permalink/430</link>
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		<pubDate>Thu, 20 Aug 2009 18:51:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Neff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medienpädagogik]]></category>
		<category><![CDATA[iPhone]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Mittwoch besuchte uns ein Kamerateam von 10vor10 und filmte satte drei Stunden lang für einen Beitrag von geplanten 3 Minuten. Für mich und die Schüler war es interessant zu sehen, wie professionell gearbeitet wird und etwas, wenn es nicht perfekt im Kasten ist, bis zur Perfektion wiederholt wird. Aus diesem Grund durften die Schüler [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Mittwoch besuchte uns ein Kamerateam von 10vor10 und filmte satte drei Stunden lang für einen Beitrag von geplanten 3 Minuten. Für mich und die Schüler war es interessant zu sehen, wie professionell gearbeitet wird und etwas, wenn es nicht perfekt im Kasten ist, bis zur Perfektion wiederholt wird. Aus diesem Grund durften die Schüler das iPhone sogar dreimal hintereinander ein erstes Mal erhalten <img src='http://www.projektschule-goldau.ch/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Nun aber zu meinen Eindrücken: Die Schüler haben das iPhone in den ersten 10 Minuten ausprobiert und sofort gezeigt, dass sie schnell begreifen. Durch ihr angstfreies Ausprobieren verstanden sie sehr schnell viele Funktionen. Es ging keine 15 Sekunden, machten die ersten bereits Fotos voneinander. Andere riefen sofort im Browser die Educanet-Seite auf und wieder andere machten bald Musik mit dem MiniPiano. Definitiv erstaunt war ich, dass nach kurzer Zeit einige schon das Home-Screen-Bild geändert hatten, zwei andere Schüler hatten bereits ein Icon für die Google-Seite auf den Startbildschirm gesetzt und ein Kind meldete, dass es in Goldau am Nachmittag gemäss Angabe in &#8220;Wetter&#8221; am Nachmittag 28 Grad warm werden soll. Das Reporterteam war auch ziemlich erstaunt, wie schnell das ging!</p>
<p>Anschliessend an das spassvolle Auspacken, trennte ich die Klasse in zwei Gruppen. Die einen lösten eine Französisch-Übung mit dem Musikplayer vom iPhone (Vorteil: individuelles Tempo), mit den anderen arbeitete ich im Kreis am Vertrag zur Nutzung des iPhones. Es war erstaunlich, welch strenge Regeln sich die Schüler geben wollen. Die Diskussion war spannend und alle machten aktiv mit &#8211; nur <strong>schade, dass die 10vor10-Crew dies nicht als Unterricht wahrnahm und keine Aufnahmen davon machte. </strong>Genau diese medienpädagogische Arbeit hebt unser Projekt vom üblichen Einstieg in die Handywelt ab. Dass ihr Bild von der Schule dem vor 15-20 Jahren entspricht, zeigte sich spätestens dann, als sie fragten, ob ich denn jetzt noch richtig Schule geben könnte, damit sie das auch noch filmen dürften.</p>
<p>Am Schluss wollten sie noch zwei Kinder auf dem Nachhauseweg mit dem iPhone filmen. Beat und ich waren eigentlich dagegen, weil dies nicht der Wahrheit entspricht. <strong>Die Schüler dürfen nämlich das Handy erst nach Hause nehmen, wenn der Vertrag ausgearbeitet ist, alle ihn unterzeichnet haben und alle Schüler von den Pro Juventute-Experten &#8220;<a title="Handyprofis" href="http://www.handyprofis.ch/" target="_blank">Handyprofis</a>&#8221; vier Stunden intensiv auf gefährliche Inhalte im Internet sensibilisiert worden sind. </strong>Wir konnten uns nicht wehren, der Redaktor bestand darauf. Nun könnte der Bericht von 10vor10 natürlich suggerieren, dass wir die Kinder unvorbereitet mit einem iPhone nach Hause laufen lassen &#8230;. das wäre gar nicht in unserem Sinn!</p>
<p>Bei den Aufnahmen mit diesen zwei Schülern gab es noch eine Situation, welche mich sehr freute: Der Reporter wollte, dass sie sich irgendwo auf dem Schulweg hinsetzen und etwas auf dem iPhone machen. Sie taten das auch, aber nicht so, wie gewünscht. Beide Schüler hörten sich nämlich nochmals die Französisch-Übung an und wollten sie repetieren. Das wäre aber nicht im Sinn vom Artikel und deshalb mussten sie auf Geheiss des Reporters halt etwas im Internet herumsurfen &#8230;</p>
<p>Nun denn, ich bin gespannt, was heute Abend ausgestrahlt wird.</p>
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		<title>FAQ: Sind die Kinder nicht zu jung?</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Jul 2009 07:41:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Beat Döbeli Honegger</dc:creator>
				<category><![CDATA[FAQ]]></category>
		<category><![CDATA[Medienpädagogik]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir werden oft gefragt, ob Kinder einer 5. Primarschulklasse nicht zu jung seien für ein solches Projekt. Die einen bezweifeln, dass Zehnjährige bereits das volle Potenzial dieser Geräte ausschöpfen können, während die anderen befürchten, dass man diese Kinder zu früh mit zu viel Technologie konfrontiere.
Wir sind jedoch aus verschiedenen Gründen überzeugt, dass das Projekt auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir werden oft gefragt, ob Kinder einer 5. Primarschulklasse nicht zu jung seien für ein solches Projekt. Die einen bezweifeln, dass Zehnjährige bereits das volle Potenzial dieser Geräte ausschöpfen können, während die anderen befürchten, dass man diese Kinder zu früh mit zu viel Technologie konfrontiere.</p>
<p>Wir sind jedoch aus verschiedenen Gründen überzeugt, dass das Projekt auf dieser Schul- und Altersstufe richtig platziert ist:</p>
<ul>
<li><strong>Mitprägen des Bildes von Mobiltelefonen bei Kindern und Jugendlichen: </strong>Derzeit erhalten die meisten Kinder ihr erstes Mobiltelefon im Alter von 10-12 Jahren. Will man die Nutzungsgewohnheiten und das Image von Mobiltelefonen bei Kindern mitprägen, so muss unserer Meinung nach ein solches Projekt auf dieser Alterstufe einsetzen.</li>
<li><strong>80% der Kinder besitzen mit 12 Jahren ein eigenes Mobiltelefon: </strong>Schaut man sich die aktuellen Erhebungen bezüglich Mobiltelefonbesitz von Kindern und Jugendlichen an, so besitzen gegen 80% der Zwölfjährigen ein eigenes Mobiltelefon. Das iPhone-Projekt führt somit nicht zu einer übermässigen Erhöhung der Mobiltelefonverbreitung unter den Kindern, sondern ermöglicht nur durch Sicherstellung einer 100%-Verbreitung die schulische Nutzung unter Wahrung der Chancengerechtigkeit.</li>
<li><strong>Mögliche unerwünschte Nutzung der Mobiltelefone ist auf dieser Alterstufe besser zu handhaben: </strong>Auch bezüglich unerwünschter Nutzung der Geräte scheint uns diese Alterstufe ideal zu sein: Die Pubertät steht meist noch bevor, Lehrpersonen gelten noch als Autorität, gegen die man sich nicht auflehnen will und denen man auch Geheimnisse anvertraut. Zudem erleichtert das KlassenlehrerInnen-System der Primarschule im Gegensatz zum Fachlehrer-System auf der Sekundarstufe I die gesamtheitliche Einschätzung der Kinder. Problematisches Nutzungsverhalten sollte somit rascher erkannt werden können.</li>
</ul>
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		<title>FAQ: Was macht ihr eigentlich mit dem iPhone?</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Jul 2009 13:36:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Neff</dc:creator>
				<category><![CDATA[FAQ]]></category>
		<category><![CDATA[Medienpädagogik]]></category>
		<category><![CDATA[Schulbesuch]]></category>
		<category><![CDATA[Unterricht]]></category>
		<category><![CDATA[iPhone]]></category>

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		<description><![CDATA[Diese Frage höre ich oft von Leuten, welche mich auf das iPhone-Projekt ansprechen und einfach gesagt gäbe es eine kurze Antwort: wir brauchen es! Es tönt banal, ist aber so auf den Punkt gebracht. Das iPhone wird in den nächsten zwei Jahren ein &#8220;Lern-&#8221;begleiter meiner Schülerinnen und Schüler wie der Stift, das Mathebuch, die Malschürze [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Frage höre ich oft von Leuten, welche mich auf das iPhone-Projekt ansprechen und einfach gesagt gäbe es eine kurze Antwort: <strong>wir brauchen es!</strong> Es tönt banal, ist aber so auf den Punkt gebracht. Das iPhone wird in den nächsten zwei Jahren ein &#8220;Lern-&#8221;begleiter meiner Schülerinnen und Schüler wie der Stift, das Mathebuch, die Malschürze etc.</p>
<p>Während den Vorbereitungen auf nächstes Schuljahr achte ich mich natürlich besonders darauf, was mit dem iPhone (wahrscheinlich einfacher/besser/effizienter) erledigt werden könnte. Ich ertappe mich dann immer wieder beim Gedanken: <strong>Oh je, was mach ich denn nach diesen zwei Jahren mit der nächsten Klasse ohne iPhone?</strong></p>
<p>Nun zur Ausgangsfrage zurück: Natürlich reicht dem Fragenden meine kurze Antwort kaum und dann beziehe ich mich jeweils auf ein interessantes Plakat von Beat Döbeli &#8220;<a href="http://www.ict-kompass.ch">Bildung braucht ICT</a>&#8220;.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-258" title="ict-kompass-klein" src="http://www.projektschule-goldau.ch/wp-content/uploads/2009/07/ict-kompass-klein.jpg" alt="ict-kompass-klein" width="212" height="300"  /></p>
<p>Darin wird in vier Bereichen aufgezeigt, wo ICT in der Schule etwas bringen kann:</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Lernen | Effizienz | Leben | Zukunft</strong></p>
<p>Die Bereiche Lernen und Effizienz greifen oft etwas ineinander &#8211; Beispiel: Das Üben vom 1&#215;1 kann dank dem iPhone auch effizienter gestaltet werden. Die Bereiche Leben und Zukunft ergeben sich durch den Gebrauch des Gerätes und deren Funktionen. Ich werde in diesem Blog sicher öfter über das berichten, was wir wirklich machen, bevor ich in die Ferien gehe hier nur ein paar kurze Ideen zu obigen Kategerien:</p>
<p><em>Lernen: </em>Lernkartei in den Fremdsprachen, Podcasts zum Sprachenlernen, Podcasts fürs Diktat, Hörverständnis, Lerntagebuch führen, Einsatz von QR-Tags, GPS-OL, Präsentieren, Recherchieren, Töne und Begleitung in der Musik, Fotografieren und abzeichnen</p>
<p><em>Effizienz:</em> abonnierter und eigener Terminkalender, Elternkontakte via Telefon des Kindes, ausserschulisches Lernen, Telefonieren untereinander zur Klärung von Fragen, Vorleseübung via Sprachrecorder, Übersetzen auf dem iPhone, &#8220;Google im Hosensack&#8221;, To-Do-Listen statt Hausaufgabenbüchlein</p>
<p><em>Leben: </em>Phoneiquette,  Umgang mit anstössigen Inhalten, wie nutze ich ein persönliches Lerngerät, persönliches Handy-Verhalten und Suchtgefahren reflektieren</p>
<p><em>Zukunft:</em> Die Schülerinnen und Schüler lernen automatisch durch den Gebrauch des iPhones, wie man auch in Zukunft mit so einem Gerät umgehen kann.</p>
<p>Nicht alles, was wir vorhaben, lässt sich eindeutig einer Kategorie zuordnen. Dass die Kinder beispielsweise immer das Internet &#8220;zur Hand&#8221; haben, passt wohl in alle Kategorien. Schwierig wird die Zuordnung auch bei Anwendungen wie  &#8217;Daily Mugshot&#8217; (damit können die Kinder täglich ein Foto von sich machen und haben nach zwei Jahren einen interessanten Film, den wir sicher im Rahmen des M&amp;U-Themas &#8220;Pubertät und Aufklärung&#8221; brauchen werden).</p>
<p>Zuletzt glaube ich, dass unsere Liste mit Ideen, welche schon recht lang ist, von den Schülerinnen und Schülern durch ihre eigenen Ideen noch deutlich verlängert wird. <strong>Ideen werden wir sicher nie zu wenig haben, eher zu wenig Zeit, um alles zu machen.</strong></p>
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		<title>Kritische Handygeneration</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Jul 2009 10:51:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Neff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medienpädagogik]]></category>
		<category><![CDATA[iPhone]]></category>

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		<description><![CDATA[Nicht nur in der Projektschule Goldau ist der Umgang mit dem Handy ein Thema. Das Migrosmagazin widmet sich in der Ausgabe 29 vom 13. Juli 2009 auf vier Seiten dem Thema (siehe hier).

Die Autorin schreibt: &#8220;Starke Daumen, kreative Sprache: Das kommt dabei heraus, wenn Jugendliche das Handy oft benützen. Informiert man sie rechtzeitig über die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht nur in der Projektschule Goldau ist der Umgang mit dem Handy ein Thema. Das Migrosmagazin widmet sich in der Ausgabe 29 vom 13. Juli 2009 auf vier Seiten dem Thema (<a title="Migrosmagazin" href="http://www.migrosmagazin.ch/index.cfm?id=33631" target="_blank">siehe hier</a>).<br />
<img class="aligncenter size-full wp-image-192" title="migrosmagazin3" src="http://www.projektschule-goldau.ch/wp-content/uploads/2009/07/migrosmagazin3.gif" alt="migrosmagazin3" width="279" height="368" /><br />
Die Autorin schreibt: <em>&#8220;Starke Daumen, kreative Sprache: Das kommt dabei heraus, wenn Jugendliche das Handy oft benützen. Informiert man sie rechtzeitig über die Gefahren und lehrt sie klare Regeln, kann man ihnen ruhig eines der begehrten Geräte anvertrauen. Sie habens im Griff.&#8221;</em></p>
<p>Etwas weiter unten im Text geht es um zweifelhafte Inhalte:</p>
<p><em>Gewalt und Porno finden die Viertklässler daneben</em></p>
<div class="Content"><em>In den Gruppenarbeiten wird schnell klar: Kinder sind rigoros im Strafen verteilen. Im Rollenspiel zeigen sie, wie sie als Eltern oder Lehrer handeln würden, wenn sie ein Kind mit Gewalt- oder Pornobildern erwischen würden: Zimmerarrest, Fernsehverbot, kein Ausgang mehr mit Freunden.</em></div>
<div class="Content"><em>Die Viertklässler lehnen Gewalt oder Pornografiedarstellungen auf Handys einstimmig ab. Am Ende des Workshops erklären sie resolut: «Das ist grässlich und illegal, wir wollen damit nichts zu tun haben.» Die Zehnjährigen wissen nun auch, was verboten ist. In ihrem Alter sind sie nämlich bereits strafmündig. Auf grossen Papierbogen haben die Kinder das Wichtigste zusammengetragen: Fotos und Filme mit dubiosem Inhalt soll man löschen und niemandem weiterschicken. Und gut ist, mit Freunden, Lehrpersonen oder den Eltern darüber zu reden.</em></div>
<div class="Content"><em><br />
</em></div>
<div class="Content">Ich glaube, wir sind auf dem richtigen Weg. Ich werde mal bei der Pro Juventute nachfragen, ob der Workshop auch für die iPhone-Klasse möglich sein wird.</div>
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