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	<title>Projektschule Goldau &#187; Medienpädagogik</title>
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		<title>Warum wir im iPhone-Projekt wenig über den Lernerfolg sprechen</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Oct 2010 21:44:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Beat Döbeli Honegger</dc:creator>
				<category><![CDATA[iPhone]]></category>
		<category><![CDATA[Medienpädagogik]]></category>

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		<description><![CDATA[In Diskussionen zum iPhone-Projekt taucht sehr oft die Frage auf, ob denn nun mit einem persönlichen Smartphone besser gelernt werde. Wir wurden auch schon gefragt, wann denn entsprechende Messergebnisse verfügbar seien. Aussagen zum Lernerfolg stehen aus verschiedenen Gründen nicht im &#8230; <a href="http://www.projektschule-goldau.ch/permalink/1136">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Diskussionen zum iPhone-Projekt taucht sehr oft die Frage auf, ob denn nun mit einem persönlichen Smartphone besser gelernt werde. Wir wurden auch schon gefragt, wann denn entsprechende Messergebnisse verfügbar seien.</p>
<p>Aussagen zum Lernerfolg stehen aus verschiedenen Gründen nicht im Fokus des aktuellen Pilotprojekts (siehe <a href="/das-iphone-projekt/fragestellungen">Fragestellungen</a>):</p>
<ul>
<li><strong>Exploration, nicht Messung:</strong> Unser Hauptinteresse besteht derzeit darin, zu explorieren (und nicht zu messen),  was passiert, wenn alle Schülerinnen und Schüler über ein persönliches  Multimediagerät verfügen, das jederzeit und überall mit dem Internet  verbunden ist.<br />
Unseres Wissens sind wir mindestens im europäischen Raum das erste derartige Projekt (persönliches internetfähiges Multimediagerät) auf Primarschulstufe mit einer gewissen Projektdauer (länger als drei Monate). Somit scheint es uns sinnvoller, das Projekt mit einem breiten statt mit einem auf einen Aspekt vertieften Blick durchzuführen.</li>
<li><strong>Gefahr des Hawthorne-Effekts:</strong> Gerade weil es sich gemäss unserer Wahrnehmung um ein mindestens europaweit erstmaliges Projektsetting handelt, das ein entsprechendes Medieninteresse nach sich zieht, besteht die Gefahr, dass sich weder der Klassenlehrer noch die Schülerinnen und Schüler der Projektklasse wie eine normale Schulklasse verhalten: Sie sind sich der Studie und des öffentlichen Interesses bewusst und verändern unter Umständen ihr Lern- und Arbeitsverhalten. Dies schmälert die Aussagekraft bzw. die Verallgemeinerbarkeit von Erfahrungen und Beobachtungen aus diesem Pilotprojekt. Diese Problematik wird auch als Hawthorne-Effekt bezeichnet (siehe <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hawthorne-Effekt">Wikipedia</a>, <a href="http://beat.doebe.li/bibliothek/w00748.html">Biblionetz</a>)</li>
<li><strong>Zu geringe Stichprobe: </strong>Das Pilotprojekt besteht in der ersten Durchführung aus einer einzigen Schulklasse mit 17 Schülerinnen und Schülern sowie einem Klassenlehrer. Bei einer solch kleinen Stichprobe besteht die Gefahr, dass der Zufall eine zu grosse Rolle spielt. Auch dies schmälert die Aussagekraft entsprechender Messungen.</li>
<li><strong>Problem des Vergleichspunkts:</strong> Versucht man empirisch der Frage nachzugehen, ob Primarschulkinder mit oder ohne Smartphone besser lernen, muss ein Vergleichspunkt zur Projektklasse bestimmt werden, mit dem verglichen werden kann:<br />
- Vergleichen wir mit einer Parallelklasse (Kontrollgruppe),<br />
- vergleichen wir mit früheren Klassen des gleichen Klassenlehrers,<br />
- vergleichen wir Lernphasen mit und solche ohne Smartphoneeinsatz?<br />
Alle Varianten sind denkbar, weisen aber gewisse methodische Probleme auf, die sich nur mit entsprechendem Aufwand verhindern bzw. lindern lassen. In der ersten Projektdurchführung ist dieser Aufwand weder sinnvoll noch leistbar.</li>
<li><strong>Derzeit rasche technische und gesellschaftliche Entwicklung in diesem Bereich: </strong>Sowohl die Verbreitung von digitalen Kleingeräten unter Kindern als auch die Funktionalität solcher Geräte nimmt derzeit rasant zu. Entsprechend rasch verändern sich die Vorerfahrungen von Kindern, Lehrpersonen und Eltern in diesem Bereich. Dies dürfte auch einen Einfluss auf den Umgang der Kinder mit solchen Geräten und somit evtl. auch auf den Lernerfolg haben. Heutige Untersuchungen hätten somit nur eine sehr beschränkte Gültigkeitsdauer.</li>
</ul>
<p>Neben diesen Hauptgründen gibt es noch weitere Fragen, die geklärt werden müssen, bevor sich seriöse Aussagen zum Einfluss von persönlichen, internetfähigen Multimediageräten machen lassen (Was bedeutet Lernerfolg? In welchem Fach? Ist das Gerät, die Unterrichtsmethode oder etwas anderes für evtl. messbare Unterschiede ausschlaggebend? etc.)</p>
<h3>Subjektive Einschätzungen, nicht verallgemeinerbar</h3>
<p>Nach dem ersten Projektjahr kommt der Klassenlehrer zur subjektiven Einschätzung, dass sich die Aussprache der Schülerinnen und Schüler in Französisch gegenüber früheren Klassen deutlich verbessert habe. Eine solche Erkenntnis kann nun aber unter anderem aus oben genannten Gründen nicht verallgemeinert werden.  Aus ähnlichen Gründen eignen sich auch die Noten der Schülerinnen und Schüler nicht für generalisierbare Aussagen zur Lernförderlichkeit von persönlichen, internettauglichen Multimediageräten.</p>
<h3>Möglicher grösserer Lernerfolg ist nicht die einzige Motivation für dieses Pilotprojekt</h3>
<p><strong>Neben diesen wissenschaftlichen Überlegungen, warum die Messung des Lernerfolgs nicht im Zentrum unseres Interesses steht, gibt es noch eine weitere, medienpädagogische Überlegung:</strong> Selbst wenn Schülerinnen und Schüler mit dieser Ausstattung nicht besser lernen sollten (<a href="http://beat.doebe.li/bibliothek/a00569.html">Lernargument</a>), gibt es in der heutigen Informationsgesellschaft gute Gründe, dass die Schule zukünftig Schülerinnen und Schüler nicht verbieten sollte,  ihre persönlichen, internetfähigen Multimediageräte in die Schule mitzunehmen, sondern dass die sinnvolle Integration solcher Geräte in den Unterricht die Kinder auf ein Leben in einer Welt voller ICT vorbereiten könnte (<a href="http://beat.doebe.li/bibliothek/a00570.html">Lebensweltargument</a>).</p>
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		<title>Messenger erleichtert Lehrerleben</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Oct 2010 09:05:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Neff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erfahrungen]]></category>
		<category><![CDATA[iPhone]]></category>
		<category><![CDATA[Medienpädagogik]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich muss ja zugeben, vor dem iPhone-Projekt hielt ich wenig bis gar nichts von Instant Messaging, sah es als eher unnütze Kommunikationform der Kinder an und hatte keinen Messenger installiert. Meine Meinung hat sich komplett geändert. Ich habe mich damit &#8230; <a href="http://www.projektschule-goldau.ch/permalink/1125">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich muss ja zugeben, vor dem iPhone-Projekt hielt ich wenig bis gar nichts von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Instant_Messaging">Instant Messaging</a>, sah es als eher unnütze Kommunikationform der Kinder an und hatte keinen Messenger installiert. Meine Meinung hat sich komplett geändert. Ich habe mich damit abgefunden, dass mittlerweile auf vielen Kanälen kommuniziert wird, gerade so wie es passt. Wir haben auf unseren iPhones <a href="http://www.projektschule-goldau.ch/permalink/833">WhatsApp</a> installiert und kommunizieren darüber ohne SMS-Kosten zu verursachen.  Obwohl ich noch die altehrwürdige Telefonkette den Eltern abgegeben habe, gebraucht habe ich sie noch nie, weil ich eine Funktion im Whatsapp habe die &#8220;Broadcast Message&#8221; heisst. Ich kann dort allen Mitgliedern eine Info versenden und anschliessend auch überprüfen, ob sie gelesen wurde. Dies erleichtert meinen Alltag doch um einiges, weil ich schnell noch Infos durchgeben kann, welche ich vielleicht in der Hitze des Gefechts beim Unterrichtsende vergass.<br />
Ganz cool war es in der Schulverlegung:<br />
Am ersten Tag schreiben wir jeweils Karten an die Sponsoren, den Text dazu habe ich den Schülern per Whatsapp gesandt.<br />
Da die Schüler selber kochten, war die Essenzeit jeweils nicht genau absehbar und in früheren Schulverlegungen musste ich dann alle Kinder im Haus und der Gegend zusammensuchen, damit alle rechtzeitig am Tisch waren. Dieses Jahr reichte ein Whatsapp und so pünktlich waren sie noch nie.<br />
Wenn ich Infos durchgeben musste, geschah dies natürlich auch via Whatsapp, z.B. am letzten Tag:</p>
<ul>
<li>Zimmer räumen</li>
<li>Leintücher abnehmen, falten und im Gang deponieren, aber Molton drauf lassen</li>
<li>Abfall leeren</li>
<li>Fenster öffnen</li>
<li>Schlafsack nicht in Tasche verstauen</li>
<li>Gepäck vor dem Eingang oben deponieren</li>
<li>Turnschuhe in grüne Kiste legen, damit wir nach der Bergtour andere Schuhe haben</li>
<li>Sandwich machen, Getränke holen und im Rucksack verstauen, diesen anschliessend auf der Terrasse deponieren</li>
</ul>
<p>Die Liste war noch länger &#8230;. und wurde von A bis Z eingehalten. Das war früher anders (ich habe erst dank dem Notieren gemerkt, welche mündlichen Infos ich früheren Schülern zugemutet habe <img src='http://www.projektschule-goldau.ch/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p>Instant-Messaging wurde für mich zum Alltag, auch dank der Schülerinnen und Schüler. Am Freitag vor den Ferien machten mich einige Knaben darauf aufmerksam, dass es bessere Messenger gäbe und ob wir nach den Ferien darauf wechseln könnten &#8230; werden wir, ich lerne gerne dazu.</p>
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		<title>Wie die WHO-Studie zu einer Lektion in kritischem Medienkonsum wird</title>
		<link>http://www.projektschule-goldau.ch/permalink/647</link>
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		<pubDate>Mon, 18 Jan 2010 13:17:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Beat Döbeli Honegger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erfahrungen]]></category>
		<category><![CDATA[iPhone]]></category>
		<category><![CDATA[Medienpädagogik]]></category>

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		<description><![CDATA[Ende Oktober 2009 habe ich im Beitrag Was sagt uns die WHO-Studie? dargelegt, ob und wie unser iPhone-Projekt durch die auf Ende Jahr angekündigte Studie der WHO zur Gefährlichkeit von Mobilfunkstrahlen beeinflusst wird. Während es mir in diesem Beitrag um &#8230; <a href="http://www.projektschule-goldau.ch/permalink/647">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ende Oktober 2009 habe ich im Beitrag <a href="/permalink/640">Was sagt uns die WHO-Studie?</a> dargelegt, ob und wie unser iPhone-Projekt durch die auf Ende Jahr angekündigte Studie der WHO zur Gefährlichkeit von Mobilfunkstrahlen beeinflusst wird. Während es mir in diesem Beitrag um die Frage der Gefährdung von Kindern durch Mobiltelefonnutzung ging, entpuppte sich die Geschichte je länger desto mehr als <strong>spannende Lektion zum Thema<em> &#8220;kritischer Medienkonsum&#8221;</em></strong>:</p>
<p>Obwohl die Studie öffentlich noch gar nicht verfügbar war, hatte der Daily Telegraph in einem <a href="http://www.telegraph.co.uk/technology/mobile-phones/6420093/Long-term-use-of-mobile-phones-may-be-linked-to-cancer.html">Artikel </a>am 24. Oktober 2009 bereits Ergebnisse der Studie vorweggenommen:</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-649" title="who-studie-02" src="http://www.projektschule-goldau.ch/wp-content/uploads/2009/10/who-studie-02.jpg" alt="who-studie-02" width="322" height="359" /></p>
<p>Diese Meldung verbreitete sich danach rasant in den elektronischen und nicht-elektronischen Medien der Welt. So berichtete auch eine Schweizer Gratiszeitung in ihrer Ausgabe vom 27.10.2009 auf der Frontseite von der WHO-Studie:</p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-648" title="who-studie-01" src="http://www.projektschule-goldau.ch/wp-content/uploads/2009/10/who-studie-01-300x145.jpg" alt="who-studie-01" width="300" height="145" /></p>
<p>Während im Artikel des Daily Telegraph noch darauf hingewiesen wurde, dass die Studie noch nicht publiziert sei und Handys vielleicht einen Zusammenhang mit Krebs haben können (<em>&#8220;may be linked to cancer&#8221;</em>), wird es im Artikel von <em>20 Minuten</em> als unumstössliche Tatsache dargestellt (<em>&#8220;sind Krebsrisiko&#8221;</em>) und es fehlte auf der Frontseite der Hinweis, dass die Studie noch gar nicht verfügbar ist.</p>
<p>Mit diesem Artikel war das Thema Tagesgespräch, denn <em>20 Minuten</em> wird gelesen. Aufgrund der dürren Informationslage war es für mich gar nicht einfach, entsprechende Fragen und Befürchtungen zu beantworten. <em>&#8220;Ohne die Studie selbst gesehen zu haben, lässt sich wenig sagen&#8221; </em>und<em> &#8220;Mehr weiss ich auch noch nicht&#8221;</em> klingt tatsächlich nicht sehr beruhigend. Entsprechend hoch gingen vielerorts die Wellen.</p>
<p>Erst am Abend des gleichen 27. Oktobers 2009 stiess ich im Tages Anzeiger auf den Artikel <strong><em>Wie eine britische Zeitung die Angst vor Handystrahlen schürt</em></strong>:</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-793" title="t09958" src="http://www.projektschule-goldau.ch/wp-content/uploads/2009/12/t09958.jpg" alt="t09958" width="390" height="262" />In diesem Artikel war zu lesen, dass die angeblich neuen Resultate bereits seit zwei Jahren bekannt seien, und sowohl die Faktenlage als auch die Interpretation gar nicht so einfach seien. Bei Kurzzeitgebrauch von Mobiltelefonen sei bisher kein Zusammenhang mit Gehirntumoren nachweisbar, bei Langzeituntersuchung sei die Datenlage bisher dürftig und ein kausaler Zusammenhang schon nur aufgrund mangelnder Erinnerung der Studienteilnehmer schwierig. Zwei der befragten Wissenschaftler meinen zum Schluss des Artikels, ein starker Krebs erregender Effekt bei Langzeitgebrauch sei unwahrscheinlich, weil sich insbesondere unter jungen, viel mobil telefonierenden Menschen kein Anstieg von Hirntumoren beobachten lasse. (Diese Aussage wird durch einen aktuellen Artikel in der dänischen Fachzeitschrift <a rel="external" href="http://jnci.oxfordjournals.org/" target="_blank">Journal of the National Cancer Institute</a> (Bd. 101, S. 1721) gestützt, dass in nordeuropäischen Ländern in den letzten Jahren die Erkrankungsquote bezüglich Hirntumoren nicht erhöht habe, doch darum soll es in diesem Beitrag nicht gehen).</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-855" title="nzz-aengste-durch-unwissenheit" src="http://www.projektschule-goldau.ch/wp-content/uploads/2010/01/nzz-aengste-durch-unwissenheit.JPG" alt="nzz-aengste-durch-unwissenheit" width="333" height="312" /></p>
<p>Einen Tag später, am 28. Oktober 2009 griff auch NZZ online das Thema unter dem Titel <a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/wissenschaft/risiken_handystrahlung_1.3936790.html?printview=true">Ängste durch Unwissenheit</a> auf. Auch hier wird der die Debatte auslösende Artikel des Daily Telegraph zum Anlass genommen, über die ungenügende Datenlage bezüglich Langzeitwirkungen von Handynutzung zu berichten. Insbesondere wird davor gewarnt, von der Publikation des Schlussberichts der Interphone-Studie ein definitives Resultat zu erwarten.</p>
<p>Nun, seither hat es die Interphone-Studie nicht mehr auf die Frontseiten von Zeitungen geschafft, ohne vertiefte Recherche ist nicht eruierbar, ob nun tatsächlich neue Forschungsergebnisse publiziert worden sind. Doch darum soll es in diesem Beitrag auch nicht gehen.</p>
<p><strong>Fazit dieser Recherchen: </strong>Nicht nur die Schüler der Projektklasse dürften anhand dieses Beispiels gelernt haben, dass die Wirklichkeit komplexer ist, als es einem Zeitungsschlagzeilen weismachen wollen. Ich habe vor allem gelernt, wie viel Aufwand solche Schlagzeilen verursachen können und wie aufwändig es sein kann, eine differenzierte Betrachtungsweise zu kommunizieren.</p>
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		<title>Die ersten Schweizr</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Dec 2009 15:38:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Patrik Bernhard</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medienpädagogik]]></category>
		<category><![CDATA[Unterricht]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Frühling 2009 stellte ich via Beamer &#38; Laptop meiner damals (3. Klasse) das Projekt www.schweizr.ch vor. Bereits eine Woche später schrieben wir dann mögliche Themen &#38; Ideen an die Wandtafel und ordneten sie bestimmten Orten zu. Nach einigen digitalen &#8230; <a href="http://www.projektschule-goldau.ch/permalink/812">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Frühling 2009 stellte ich via Beamer &amp; Laptop meiner damals (3. Klasse) das Projekt <a href="http://www.schweizr.ch/">www.schweizr.ch</a> vor. Bereits eine Woche später schrieben wir dann mögliche Themen &amp; Ideen an die Wandtafel und ordneten sie bestimmten Orten zu. Nach einigen digitalen Recherchen einzelner Kinder arbeiteten dann alle Kinder vom 9.6.-23.6.09 an ihren Texten, um sie dann auf schweizr.ch online stellen zu können. Sie schrieben erste Entwürfe in ihre „Textfabrik“ (Text-Entwurfsheft) und recherchierten zwischendurch im Internet, falls sie noch zusätzliche Infos benötigten. Die ersten Texte wurden dann korrigiert und durften sogleich digital abgetippt, im Klassenlaufwerk gespeichert und somit für den bevorstehenden Upload vorbereitet werden!</p>
<p>Die Kinder, die bereits fertig abgetippt und abgespeichert hatten, machten sich auf die Bildersuche, denn sie sollten parallel zur ganzen schriftlichen Arbeit auch noch ein passendes Bild für ihren „Schweizr“-Text suchen. Dazu schossen sie entweder gleich selber ein digitales Bild, das sie mir via Educanet2-Mail zustellten oder sie suchten sich ein Bild auf bekannten Online-Gratis-Bilder-Internetplattformen. Ich stellte den Kindern auch die Möglichkeit des Einscannens zur Verfügung, die rege genutzt wurde, weil die meisten Bilder halt oft irgendwo in Familien- oder Ferienalben eingeklebt sind. So benötigte die Bildersuche insgesamt die meiste Zeit!</p>
<p>Wegen technischen Verzögerungen und Sommerferien konnten die Arbeiten dann erst nach 3 Monaten wieder aufgenommen werden. Für den Upload haben wir uns gemeinsam entschieden, einen Klassenaccount einzurichten und alle Berichte mithilfe dieses einen Benutzernamens zu publizieren. Nachdem ich dies gemacht hatte, mussten sich die Kinder bloss noch ins schulische Netzwerk einloggen, ihren (m Klassenlaufwerk abgelegten) Text öffnen, kopieren und (nach dem Einloggen) online auf schweizr.ch wieder einfügen. Dasselbe Verfahren mit dem entsprechenden Bild. Das Schwierigste war jetzt nur noch, den entsprechenden Ort auf der grossen Schweizerkarte zu finden. Da man zuerst den „Marker“ (das rote Fähnchen) setzen musste,  merkten wir schnell, dass es (in der 4. Klasse) noch nicht so einfach ist, auf der Schweizer Karte Melide, Bisisthal oder Morschach zu finden, um die entsprechenden Texte zu Swissminiatur, Husky-Camp oder Swiss Holiday Park entsprechend online zu stellen.</p>
<p>Dazu war die Hilfe der Lehrperson gefragt und wenn sie auch nicht mehr weiter wusste, musste z. B. das Husky-Camp mithilfe von Karten, Fachpersonen, Mitschülern, den Eltern oder dem Internet (evtl. sogar als Hausaufgabe) gefunden werden. Denn erst wenn der Ort exakt lokalisiert war, konnte die Geschichte auch korrekt online gestellt werden.</p>
<p>Am Freitag, den 11. September 2009, stellte Martina ihren Text und ihr Bild online. Sie war die allererste, die ihren Text auf Schweizr.ch online stellte und die restlichen Geschichten tröpfelten im „Zwei-Geschichten-pro-Tag-Rhythmus“ rein. Ganz schnell schrieben die Kinder aber bereits eigene Texte zu selbstgewählten Themen und stellten diese von Zuhause aus auch gleich selber online! Das System hatte sich verselbständigt… &#8211; vermutlich ganz im Sinne des Erfinders!</p>
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		<title>Vertrag &#8211; gemeinsam erarbeitet</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Oct 2009 16:54:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Neff</dc:creator>
				<category><![CDATA[iPhone]]></category>
		<category><![CDATA[Medienpädagogik]]></category>
		<category><![CDATA[Unterricht]]></category>

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		<description><![CDATA[Es war immer klar, dass die Schüler ihr iPhone erst nach Hause nehmen dürfen, wenn wir in einem Vertrag die Nutzung und Handhabung geklärt haben. Wir haben bereits nach den Sommerferien begonnen und in einem Wiki (Educanet2) Ideen gesammelt. Schon &#8230; <a href="http://www.projektschule-goldau.ch/permalink/624">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es war immer klar, dass die Schüler ihr iPhone erst nach Hause nehmen dürfen, wenn wir in einem Vertrag die Nutzung und Handhabung geklärt haben. Wir haben bereits nach den Sommerferien begonnen und in einem Wiki (Educanet2) Ideen gesammelt. Schon nach kurzer Zeit waren so viele Punkte zusammen gekommen, dass wir eine Ordnung schaffen mussten. Wir entschieden uns für folgende Punkte:</p>
<ol>
<li>Allgemein</li>
<li>Gesundheit</li>
<li>Internet</li>
<li>E-Mail</li>
<li>Telefon / SMS / MMS</li>
<li>auf dem Schulweg / zu Hause</li>
</ol>
<p>Die gesammelten Punkte wurden dann in diese Kategorien aufgeteilt und von jeweils einer Gruppe bearbeitet und anschliessend präsentiert. Im Anschluss haben wir etwas weniger intensiv daran gearbeitet, aber jeder hatte weiterhin die Möglichkeit, Änderungen oder Ergänzungen vorzunehmen.</p>
<p>Nach den Herbstferien überarbeiteten wir gemeinsam alle Sätze und klärten Unklarheiten und Begriffe. In diesem Zusammenhang war es interessant, dass Begriffe wie Rassismus, Mobing, schädliche Inhalte usw. zum Thema wurden. Ich glaube die Schüler haben dank dieser Arbeit viel gelernt. <strong>Der Vertrag ist vielleicht nicht juristisch korrekt, grammatikalisch stark und inhaltlich umfassend, aber er ist von den Schülern für die Schüler gemacht &#8211; das macht den Vertrag wertvoll.</strong> Ich bin überzeugt, dass sich die Kinder daran halten werden und werde sicher in einem späteren Blogeintrag wieder darauf eingehen.</p>
<p>Der Vertrag ist <a href="http://www.projektschule-goldau.ch/wp-content/uploads/2009/10/Vertrag-iPhone.pdf">hier </a>downloadbar und darf frei verwendet werden. Es macht aber wie oben beschrieben wenig Sinn, diesen einfach zu kopieren und unterzeichnen zu lassen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Handyprofi-Rap</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Sep 2009 14:26:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Neff</dc:creator>
				<category><![CDATA[iPhone]]></category>
		<category><![CDATA[Medienpädagogik]]></category>
		<category><![CDATA[Unterricht]]></category>

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		<description><![CDATA[Zum Workshop Handyprofi der Pro Juventute gehörte auch das Erstellen eines Rap-Songs. Bei solchen Aufnahmen hat man als Lehrperson meistens zwei Gegenspieler: 1. Zeit, 2. Technik (das Taktgefühl einiger Kinder wäre wohl auch noch zu erwähnen &#8230;). Der Faktor Zeit &#8230; <a href="http://www.projektschule-goldau.ch/permalink/569">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zum <a href="http://www.projektschule-goldau.ch/permalink/555">Workshop Handyprofi der Pro Juventute</a> gehörte auch das Erstellen eines Rap-Songs. Bei solchen Aufnahmen hat man als Lehrperson meistens zwei Gegenspieler: 1. Zeit, 2. Technik (das Taktgefühl einiger Kinder wäre wohl auch noch zu erwähnen &#8230;). Der Faktor Zeit hat auch bei dieser Arbeit mitgespielt, dafür war die Technik kein Problem. Die Schülerinnen und Schüler hatten ihr iPhone mit vier verschiedenen Rap-Loops, wovon sie einen auswählen durften (alle haben denselben ausgewählt). Mit der Aufgabe, mindestens eine Regel in einen kurzen Rap zu verpacken begannen die Kinder sofort und schrieben ihre Ideen auf. Anschliessend konnten sie mit dem Audiorecorder vom iPhone ihre Raps aufnehmen. Die entstandenen Raps habe ich nun kurz zusammengeschnitten und stelle sie hier online (bei zu hohen Erwartungen an das Produkt bitte an Gegenspieler 1 denken <img src='http://www.projektschule-goldau.ch/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> :</p>
<p><a href="http://www.projektschule-goldau.ch/wp-content/uploads/2009/09/Chat-Rap.mp3">Chat-Rap</a></p>
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<enclosure url="http://www.projektschule-goldau.ch/wp-content/uploads/2009/09/Chat-Rap.mp3" length="2398167" type="audio/mpeg" />
		</item>
		<item>
		<title>Man sollte misstrauisch sein!</title>
		<link>http://www.projektschule-goldau.ch/permalink/555</link>
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		<pubDate>Wed, 09 Sep 2009 12:32:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Beat Döbeli Honegger</dc:creator>
				<category><![CDATA[iPhone]]></category>
		<category><![CDATA[Medienpädagogik]]></category>
		<category><![CDATA[Schulbesuch]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem Christian Neff vor einiger Zeit im Weblog bereits auf das Kursangebot Handyprofis der Pro Juventute hingewiesen hat, fand heute morgen der entsprechende Kursmorgen mit der iPhone-Klasse statt. Sebastian Roxler diskutierte mit den Schülerinnen und Schülern Regeln im realen und &#8230; <a href="http://www.projektschule-goldau.ch/permalink/555">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-556" title="misstrauisch-sein" src="http://www.projektschule-goldau.ch/wp-content/uploads/2009/09/misstrauisch-sein.jpg" alt="misstrauisch-sein" width="447" /></p>
<p>Nachdem Christian Neff vor einiger Zeit im Weblog bereits auf das Kursangebot <a href="http://www.pro-juventute.ch/Handyprofis.4921.0.html">Handyprofis</a> der <a href="http://www.pro-juventute.ch/">Pro Juventute</a> <a href="/permalink/182">hingewiesen </a>hat, fand heute morgen der entsprechende Kursmorgen mit der iPhone-Klasse statt. Sebastian Roxler diskutierte mit den Schülerinnen und Schülern Regeln im realen und virtuellen Leben und wies sie auf entsprechende Gefahren und Vorgehensweisen hin. Zum Abschluss komponierten die Kinder mit Hilfe der iPhones Rap-Songs, in denen sie das Gelernte thematisierten.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-557" title="misstrauisch-sein2" src="http://www.projektschule-goldau.ch/wp-content/uploads/2009/09/misstrauisch-sein2.jpg" alt="misstrauisch-sein2" width="447" height="311" /></p>
<p>Die Klasse war sehr aktiv und konzentriert und ich habe gestaunt, in welch kurzer Zeit die Gruppen ihre Songs komponiert und mittels iPhone aufgenommen hatten. Das Angebot von Pro Juventute scheint mir empfehlenswert, auch wenn ein halber Tag wenig Zeit für ein solch umfassendes Themengebiet ist.</p>
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		<title>Pockets of Potential</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Aug 2009 13:03:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Beat Döbeli Honegger</dc:creator>
				<category><![CDATA[iPhone]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Medienpädagogik]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Januar 2009 hat das Joan Ganz Cooney Center eine kostenlose Broschüre (PDF) (siehe auch Biblionetz) zu den Potenzialen mobiler Kleincomputer veröffentlicht. Zu diesem Zweck wurden u.a. 25 aktuelle Handheldprojekte angeschaut und ausgewertet. Die Broschüre sieht fünf wichtige Potenziale beim &#8230; <a href="http://www.projektschule-goldau.ch/permalink/536">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Januar 2009 hat das <a href="http://www.joanganzcooneycenter.org">Joan Ganz Cooney Center</a> eine <a href="http://www.joanganzcooneycenter.org/pdf/pockets_of_potential.pdf">kostenlose Broschüre (PDF)</a> (siehe auch <a href="http://beat.doebe.li/bibliothek/b03647.html">Biblionetz</a>) zu den Potenzialen mobiler Kleincomputer veröffentlicht. Zu diesem Zweck wurden u.a. 25 aktuelle Handheldprojekte angeschaut und ausgewertet.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-537" title="b03647" src="http://www.projektschule-goldau.ch/wp-content/uploads/2009/08/b03647.jpg" alt="b03647" width="200" height="259" /></p>
<p>Die Broschüre sieht <strong>fünf wichtige Potenziale</strong> beim Einsatz von Mobilgeräten in der Schule:</p>
<ol>
<li><strong>Jederzeit und überall:</strong><br />
Die Geräte ermöglichen den Kindern, Informationen auch ausserhalb des Schulzimmers zu sammeln, empfangen und zu verarbeiten. Dies ermöglicht lernen in realen Situationen sowie Verbindungen zwischen Schule, Freizeit und Zuhause.</li>
<li><strong>Durchdringung aller Schichten:</strong><br />
Durch die  relativ tiefen Kosten ist es möglich, eine hohe Durchdringung mit Mobilgeräten zu erreichen, einerseits in allen Einkommensschichten, andererseits auch in Entwicklungsländern, womit die Chancengerechtigkeit erhöht werden kann.</li>
<li><strong>Förderung der Sozialkompetenzen des 21. Jhd.:</strong><br />
Mit Hilfe von Mobilgeräten können für das 21. Jhd. wichtige Kompetenzen des Kommunizierens und Kooperierens geübt werden.</li>
<li><strong>Passt in verschiedene Lernumgebungen:</strong><br />
Die kleinen Geräte lassen sich einfacher in verschiedene Lernumgebungen integrieren als bisherige, eher klobige Geräte.</li>
<li><strong>Ermöglichen von persönlichen Lernerfahrungen</strong>:<br />
Nicht alle Kinder sind gleich. Mobilgeräte erleichtern das Inidividualisieren des Unterrichts.</li>
</ol>
<p>Mit diesen Potenzialen bin ich mehrheitlich einverstanden, am ehesten frage ich mich, ob es &#8211; zumindest in der Primarschule &#8211; wirklich technischer Unterstützung bedarf, um Kommunikation und Zusammenarbeit zu üben. Das Wesentliche an diesen Sozialkompetenzen ist ja nicht der Umgang mit Hard- oder Software, sondern der zwischenmenschliche Umgang. Natürlich sind dann medienspezifische Regeln (Netiquette) einzuhalten, aber das alleine würde für mich noch keine Mobilgeräte in der Schule rechtfertigen.</p>
<p>Neben den Potenzialen listet die Broschüre aber auch <strong>fünf zentrale Herausforderungen</strong> von Mobilgeräten in der Schule auf:</p>
<ol>
<li><strong>Umgang mit den negativen Aspekten von Mobilgeräten:</strong><br />
Ablenkungs- und Suchtpotenzial, unethische Verhaltensweisen sowie gesundheitliche Bedenken</li>
<li><strong>Kulturelle Normen und Haltungen</strong>:<br />
Bisher werden Mobilgeräte von Lehrpersonen und Schulbehörden meist eher als Last denn als Chance für die Schule betrachtet</li>
<li><strong>Keine Theorie des mobilen Lernens:</strong><br />
Bisher existiert keine breit akzeptierte Theorie des mobilen Lernens.</li>
<li><strong>Unterschiedliche Verfügbarkeit und Technologie:</strong><br />
Bisher ist die Verfügbarkeit und verwendete Technologie bei Mobilgeräten von Lernenden sehr unterschiedlich, was den Einsatz in der Schule erschwert.</li>
<li><strong>Limitierende Geräteeigenschaften:<br />
</strong>Die Geräte verfügen noch nicht über die für die schulische Nutzung notwendigen Eigenschaften bezüglich Texteingabe, Batterielaufzeit, Lesbarkeit des Bildschirms etc.</li>
</ol>
<p>Auch mit dieser Auflistung bin ich mehrheitlich einverstanden, ausser mit Punkt 3. Ich sehe noch nicht, warum es für mobiles Lernen eine eigene Lerntheorie braucht. Lernen mit Mobilgeräten scheint mir jetzt nicht so neu- und andersartig zu sein, dass da gleich eine neue Lerntheorie geschaffen werden müsste. Wenn ich ohne Mobilgeräte eine konstruktivistisches Lernverständnis habe, dann ändern Mobilgeräte daran nicht viel, oder doch?</p>
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		<title>Erster Kontakt mit dem iPhone</title>
		<link>http://www.projektschule-goldau.ch/permalink/430</link>
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		<pubDate>Thu, 20 Aug 2009 18:51:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Neff</dc:creator>
				<category><![CDATA[iPhone]]></category>
		<category><![CDATA[Medienpädagogik]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Mittwoch besuchte uns ein Kamerateam von 10vor10 und filmte satte drei Stunden lang für einen Beitrag von geplanten 3 Minuten. Für mich und die Schüler war es interessant zu sehen, wie professionell gearbeitet wird und etwas, wenn es nicht &#8230; <a href="http://www.projektschule-goldau.ch/permalink/430">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Mittwoch besuchte uns ein Kamerateam von 10vor10 und filmte satte drei Stunden lang für einen Beitrag von geplanten 3 Minuten. Für mich und die Schüler war es interessant zu sehen, wie professionell gearbeitet wird und etwas, wenn es nicht perfekt im Kasten ist, bis zur Perfektion wiederholt wird. Aus diesem Grund durften die Schüler das iPhone sogar dreimal hintereinander ein erstes Mal erhalten <img src='http://www.projektschule-goldau.ch/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Nun aber zu meinen Eindrücken: Die Schüler haben das iPhone in den ersten 10 Minuten ausprobiert und sofort gezeigt, dass sie schnell begreifen. Durch ihr angstfreies Ausprobieren verstanden sie sehr schnell viele Funktionen. Es ging keine 15 Sekunden, machten die ersten bereits Fotos voneinander. Andere riefen sofort im Browser die Educanet-Seite auf und wieder andere machten bald Musik mit dem MiniPiano. Definitiv erstaunt war ich, dass nach kurzer Zeit einige schon das Home-Screen-Bild geändert hatten, zwei andere Schüler hatten bereits ein Icon für die Google-Seite auf den Startbildschirm gesetzt und ein Kind meldete, dass es in Goldau am Nachmittag gemäss Angabe in &#8220;Wetter&#8221; am Nachmittag 28 Grad warm werden soll. Das Reporterteam war auch ziemlich erstaunt, wie schnell das ging!</p>
<p>Anschliessend an das spassvolle Auspacken, trennte ich die Klasse in zwei Gruppen. Die einen lösten eine Französisch-Übung mit dem Musikplayer vom iPhone (Vorteil: individuelles Tempo), mit den anderen arbeitete ich im Kreis am Vertrag zur Nutzung des iPhones. Es war erstaunlich, welch strenge Regeln sich die Schüler geben wollen. Die Diskussion war spannend und alle machten aktiv mit &#8211; nur <strong>schade, dass die 10vor10-Crew dies nicht als Unterricht wahrnahm und keine Aufnahmen davon machte. </strong>Genau diese medienpädagogische Arbeit hebt unser Projekt vom üblichen Einstieg in die Handywelt ab. Dass ihr Bild von der Schule dem vor 15-20 Jahren entspricht, zeigte sich spätestens dann, als sie fragten, ob ich denn jetzt noch richtig Schule geben könnte, damit sie das auch noch filmen dürften.</p>
<p>Am Schluss wollten sie noch zwei Kinder auf dem Nachhauseweg mit dem iPhone filmen. Beat und ich waren eigentlich dagegen, weil dies nicht der Wahrheit entspricht. <strong>Die Schüler dürfen nämlich das Handy erst nach Hause nehmen, wenn der Vertrag ausgearbeitet ist, alle ihn unterzeichnet haben und alle Schüler von den Pro Juventute-Experten &#8220;<a title="Handyprofis" href="http://www.handyprofis.ch/" target="_blank">Handyprofis</a>&#8221; vier Stunden intensiv auf gefährliche Inhalte im Internet sensibilisiert worden sind. </strong>Wir konnten uns nicht wehren, der Redaktor bestand darauf. Nun könnte der Bericht von 10vor10 natürlich suggerieren, dass wir die Kinder unvorbereitet mit einem iPhone nach Hause laufen lassen &#8230;. das wäre gar nicht in unserem Sinn!</p>
<p>Bei den Aufnahmen mit diesen zwei Schülern gab es noch eine Situation, welche mich sehr freute: Der Reporter wollte, dass sie sich irgendwo auf dem Schulweg hinsetzen und etwas auf dem iPhone machen. Sie taten das auch, aber nicht so, wie gewünscht. Beide Schüler hörten sich nämlich nochmals die Französisch-Übung an und wollten sie repetieren. Das wäre aber nicht im Sinn vom Artikel und deshalb mussten sie auf Geheiss des Reporters halt etwas im Internet herumsurfen &#8230;</p>
<p>Nun denn, ich bin gespannt, was heute Abend ausgestrahlt wird.</p>
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		<title>FAQ: Sind die Kinder nicht zu jung?</title>
		<link>http://www.projektschule-goldau.ch/permalink/268</link>
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		<pubDate>Wed, 22 Jul 2009 07:41:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Beat Döbeli Honegger</dc:creator>
				<category><![CDATA[FAQ]]></category>
		<category><![CDATA[Medienpädagogik]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir werden oft gefragt, ob Kinder einer 5. Primarschulklasse nicht zu jung seien für ein solches Projekt. Die einen bezweifeln, dass Zehnjährige bereits das volle Potenzial dieser Geräte ausschöpfen können, während die anderen befürchten, dass man diese Kinder zu früh &#8230; <a href="http://www.projektschule-goldau.ch/permalink/268">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir werden oft gefragt, ob Kinder einer 5. Primarschulklasse nicht zu jung seien für ein solches Projekt. Die einen bezweifeln, dass Zehnjährige bereits das volle Potenzial dieser Geräte ausschöpfen können, während die anderen befürchten, dass man diese Kinder zu früh mit zu viel Technologie konfrontiere.</p>
<p>Wir sind jedoch aus verschiedenen Gründen überzeugt, dass das Projekt auf dieser Schul- und Altersstufe richtig platziert ist:</p>
<ul>
<li><strong>Mitprägen des Bildes von Mobiltelefonen bei Kindern und Jugendlichen: </strong>Derzeit erhalten die meisten Kinder ihr erstes Mobiltelefon im Alter von 10-12 Jahren. Will man die Nutzungsgewohnheiten und das Image von Mobiltelefonen bei Kindern mitprägen, so muss unserer Meinung nach ein solches Projekt auf dieser Alterstufe einsetzen.</li>
<li><strong>80% der Kinder besitzen mit 12 Jahren ein eigenes Mobiltelefon: </strong>Schaut man sich die aktuellen Erhebungen bezüglich Mobiltelefonbesitz von Kindern und Jugendlichen an, so besitzen gegen 80% der Zwölfjährigen ein eigenes Mobiltelefon. Das iPhone-Projekt führt somit nicht zu einer übermässigen Erhöhung der Mobiltelefonverbreitung unter den Kindern, sondern ermöglicht nur durch Sicherstellung einer 100%-Verbreitung die schulische Nutzung unter Wahrung der Chancengerechtigkeit.</li>
<li><strong>Mögliche unerwünschte Nutzung der Mobiltelefone ist auf dieser Alterstufe besser zu handhaben: </strong>Auch bezüglich unerwünschter Nutzung der Geräte scheint uns diese Alterstufe ideal zu sein: Die Pubertät steht meist noch bevor, Lehrpersonen gelten noch als Autorität, gegen die man sich nicht auflehnen will und denen man auch Geheimnisse anvertraut. Zudem erleichtert das KlassenlehrerInnen-System der Primarschule im Gegensatz zum Fachlehrer-System auf der Sekundarstufe I die gesamtheitliche Einschätzung der Kinder. Problematisches Nutzungsverhalten sollte somit rascher erkannt werden können.</li>
</ul>
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