BYOD

Was bedeutet BYOD konkret?

Bring your own device bedeutet, dass Schülerinnen und Schüler private Geräte bestimmter Gerätekategorien mit in die Schule nehmen dürfen und diese Geräte im Unterricht verwendet werden. Mit dieser Definition ist weder gesagt, dass alle Kinder Geräte mitbringen müssen, noch dass diese Geräte immer mitgebracht werden. In diesem Sinne bietet BYOD in zwei Dimensionen die Möglichkeit des sanften Einstieg in eine dauernde 1:1-Ausstattung. Unter dem Stichwort BYOD ist denkbar, dass einfach die Kinder etwas mitbringen, die das können/wollen/dürfen und die Unterrichtssettings entsprechend der verfügbaren Ausstattung gewählt werden. Oder es ist denkbar, dass die Geräte nicht jeden Tag, sondern z.B. nur am Freitag mitgebracht werden. Da die Geräte nicht ausschliesslich für den Schulgebrauch beschafft worden sind, sinkt der gefühlte Druck, sie dauernd einzusetzen.

byod

Weitere Informationen:

Warum Bring Your Own Device?

Neben den allgemeinen Potenzialen von persönlichen Geräten in der Primarschule, die bereits in den beiden Vorgängerprojekten ausgelotet worden sind, bietet BYOD folgende zusätzliche Potenziale:

  • BYOD ist ökologisch sinnvoll: Wenn die grosse Mehrheit der Schülerinnen und Schüler privat aktuelle persönliche Digitalgeräte besitzt, so ist es ökologisch nicht sinnvoll, wenn die Schule parallel dazu Schulgeräte beschafft.
    (mehr in Beats Biblionetz)
  • BYOD ist ökonomisch sinnvoll: Wenn die grosse Mehrheit der Schülerinnen und Schüler privat aktuelle persönliche Digitalgeräte besitzt, so gilt es diese Ressourcen sinnvoll zu nutzen und die Schule vor überflüssigen Kosten zu verschonen.
    (mehr in Beats Biblionetz)
  • BYOD ist medienpädagogisch sinnvoll:
    Schülerinnen und Schüler sollen lernen, sich kompetent in digitalen Welten zu bewegen. Dazu gehört ab einem gewissen Alter auch die Pflege der eigenen analogen und digitalen Arbeitsumgebung. Es ist zudem eine medienpädagogische Chance (aber durchaus auch eine Herausforderung), wenn Schülerinnen und Schüler ihre private digitale Medienwelt gleichsam in die Schule bringen und damit lebensnahe Beispiele ermöglichen.

    Quelle: file:///c:/beat/bibliothek/a01230.html
    Bitte Quellenangabe nicht vergessen 😉

    Schülerinnen und Schüler sollen lernen, sich kompetent in digitalen Welten zu bewegen. Dazu gehört ab einem gewissen Alter auch die Pflege der eigenen analogen und digitalen Arbeitsumgebung. Es ist zudem eine medienpädagogische Chance (aber durchaus auch eine Herausforderung), wenn Schülerinnen und Schüler ihre private digitale Medienwelt gleichsam in die Schule bringen und damit lebensnahe Beispiele ermöglichen.

    Quelle: file:///c:/beat/bibliothek/a01230.html
    Bitte Quellenangabe nicht vergessen 😉

    Schülerinnen und Schüler sollen lernen, sich kompetent in digitalen Welten zu bewegen. Dazu gehört ab einem gewissen Alter auch die Pflege der eigenen analogen und digitalen Arbeitsumgebung. Es ist zudem eine medienpädagogische Chance (aber durchaus auch eine Herausforderung), wenn Schülerinnen und Schüler ihre private digitale Medienwelt gleichsam in die Schule bringen und damit lebensnahe Beispiele ermöglichen.

    Quelle: file:///c:/beat/bibliothek/a01230.html
    Bitte Quellenangabe nicht vergessen 😉

    Schülerinnen und Schüler sollen lernen, sich kompetent in digitalen Welten zu bewegen. Dazu gehört ab einem gewissen Alter auch die Pflege der eigenen analogen und digitalen Arbeitsumgebung. Es ist zudem eine medienpädagogische Chance (aber durchaus auch eine Herausforderung), wenn Schülerinnen und Schüler ihre private digitale Medienwelt gleichsam in die Schule bringen und damit lebensnahe Beispiele ermöglichen.
    (mehr in Beats Biblionetz)

  • BYOD ist bildungspolitisch interessant: Bei schulischen Computerkäufen drohen stets heftige Grabenkämpfe über das geeignetste Computermodell oder das Betriebssystem. Mit BYOD muss sich die Schule nicht zwingend auf ein Computermodell oder einen Hersteller festlegen und kann sich somit aus entsprechenden Diskussionen heraushalten. Bei BYOD sind es je nach Alter die Schülerinnen oder Schüler oder deren Eltern, die sich für ein bestimmtes System und die damit verbundenen Konsequenzen entscheiden. Egal, ob die Präferenz auf Design, Leistungsfähigkeit, Offenheit oder faire Herstellungsbedingungen gelegt wird: individuelle Entscheidungen führen zur Wahl eines Modells, die Schule besitzt kein Entscheidungsmonopol.
    (mehr in Beats Biblionetz)
  • BYOD ist wissenschaftlich interessant: Neben diesen inhaltlichen Überlegungen stehen auch Forschungsüberlegungen hinter der Wahl von BYOD: Während es zu homogenen 1:1-Ausstattungen unterdessen bereits einige Erfahrungswerte gibt, fehlen diese für BYOD in der Primarschule. Hier kann ein Projekt dringend benötigtes, neues Wissen schaffen.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *