Blitzlicht: Schuljahresbeginn

Kurzer Besuch an der Projektschule in der ersten Schulwoche des neuen Schuljahres. Zwei Lehrerinnen erzählen beim Kaffee, dass sie beim Planen mehrfach geseufzt hätten: “Oh, die Kinder haben ja bis zu den Herbstferien ihre persönlichen Geräte ja noch gar nicht dabei – dabei könnten wir sie hier grad wunderbar einsetzen!”*

Ich frage zurück: “Und wie war es bei den Schülerinnen und Schülern? Sind die bereits mit einer Erwartungshaltung in die Klasse gekommen, weil sie jetzt dann ihre persönlichen Geräte mitbringen dürfen?” Anwort: “Nein, das war eigentlich kein Thema in der Klasse.”

So muss es doch sein 😉

 

 

* Erklärung: Die neuen Klassen erarbeiten bis zu den Herbstferien erst einen Nutzungsvertrag und die Eltern werden am ersten Elternabend über das Projekt informiert, bevor BYOD startet.

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3 Antworten auf Blitzlicht: Schuljahresbeginn

  1. Beat Rüedi sagt:

    Was geschieht, wenn Eltern nicht wollen, dass ihr Kind auch noch in der Schule mit dem Handy “compüterlet”?

  2. Beim aktuellen Projekt “Bring mIT” (seit Juli 2013) sollen Schülerinnen und Schüler ihr privates Digitalgerät (Notebook, Tablet, Smartphone) mit in die Schule bringen. Wenn ein Kind (oder die Erziehungsberechtigten) das nicht können oder wollen, dann stellt die Schule ein Gerät (Tablet) während des Unterrichts zur Verfügung. Diese Schulgeräte dürfen nicht nach Hause genommen werden.

    Der Umgang mit Digitalgeräten gehört in der Zentralschweiz bereits vor dem Lehrplan 21 zum Lehrplan. Die Nutzung von digitalen Geräten im Unterricht ist somit vom Lehrplan vorgegeben (es müssen aber keine Handys sein).

  3. Beat Rüedi sagt:

    Wie “persönlich” sind die persönlichen Geräte der SchülerInnen? Gibt es SchülerInnen, die 2 Geräte haben – ein wirklich persönliches und ein offiziell-persönliches?

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