Grundsätze
Das iPhone-Projekt an der Projektschule Goldau baut auf folgenden Grundsätzen:
- Die Lehrperson bleibt zentral.
Technische Hilfsmittel schmälern die Bedeutung der Lehrperson nicht. Auch in der Projektklasse bleibt trotz persönlichen Smartphones die Lehrperson zentral.
- Der Lehrplan bleibt verbindlich.
Auch in der Projektklasse wird nach dem Lehrplan des Kantons Schwyz unterrichtet.
- Inhalt vor Technik.
Gemäss dem Motto, Use ICT to Learn’ statt ‚Use how to use ICT’ stehen Inhalte und nicht die Technik und ihre Handhabung im Vordergrund des Projekts.
- Alltagsintegration statt Einzelfeuerwerk.
Das Projekt ist bewusst auf zwei Jahre angelegt. Der Fokus der Aufmerksamkeit wird auf die Integration der Geräte in den Schul- und Lebensalltag der Kinder gerichtet. Statt Aufsehen erregender Einzeleinsätze, die sich nur mit grossem Aufwand wiederholen lassen und deren Wirkung schnell verpufft, wird es um den unspektakulären Schulalltag gehen.
- Integration der Eltern.
Insbesondere da die Kinder die Smartphones auch nach Hause nehmen dürfen ist die Zusammenarbeit mit den Eltern von zentraler Bedeutung.
- Keine Kosten für Schule, Eltern und Kinder.
Durch das Projekt entstehen weder der Schule, den Eltern noch den Kindern zusätzliche Kosten.
- Missbräuche thematisieren, kontrollieren und gegebenenfalls sanktionieren.
Ein jederzeit und überall verfügbares Smartphone besitzt auch ein Missbrauchs- und Suchtpotenzial. Es gehört mit zu den Zielen des Projekts, die Kinder im Umgang mit den problematischen Aspekten der neuen technologischen Möglichkeiten zu begleiten und zu unterstützen. Im Vordergrund stehen dabei Thematisierung und Sensibilisierung. Kontrolle und gegebenenfalls Sanktionen stellen aber sicher, dass das Projekt keine unerwünschten Nebenwirkungen hat.

