Gamen meine Kinder mehr?

Gamen ist ein gewichtiges Thema in meiner Projektschulklasse. Auch bei Elterngesprächen wird es oft angesprochen. Nach Schulschluss ist es ebenfalls deutlich zu spüren, wenn die Kinder länger bleiben dürfen. Bereits in meiner letzten Klasse im Projekt „Digitaler Alltag“ wollte ich dem Thema einmal auf den Grund rücken.

Darum habe ich mich auch schon gefragt, gamen meine Kinder eigentlich mehr, weil sie in der Projektschule sind?

[app 529479190]

 

Kürzlich wurde im Lehrerzimmer über Clash of Clans, das an unserer Schule unter Knaben extrem verbreitete Spiel, diskutiert. (Nur so nebenbei: Es ist ja schon erstaunlich, dass eine Gratis-App seit etwa einem Jahr permanent jene App ist, die mit ihren in-App-Käufen am meisten Umsatz im gesamten App-Store erzielt.) In einer anderen Klasse an unserer Schule, welche nicht am Projekt teilnimmt, haben alle Knaben ausser einem dieses Spiel, was letzteren natürlich unter Druck setzt. In anderen Klassen sieht es wohl ähnlich aus.

Ich wage zu behaupten, dass die Teilnahme an unserer Projektschule die Kinder also nicht zu vermehrtem Gamen animiert. In allen anderen Klassen gamen die Kinder genauso viel. Nur ist es in den meisten Fällen für die Lehrperson weniger offensichtlich und für die Eltern kein Thema an Elterngesprächen.

This entry was posted in BringsMIT!, Eltern, Erfahrungen. Bookmark the permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert