Zwischen Heft und Tablet

Herzlichen Dank an das Elternmagazin und die Redaktorin Bianca Fritz für den tollen Artikel – er zeigt gut auf, wie wir arbeiten.

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E-Learning 1×1: 100 Unterrichtsideen

Die virtuelle PH Österreich hat 100 Ideen zum Einsatz digitaler Medien im Unterricht gesammelt und als Open Educational Ressource unter

http://www.virtuelle-ph.at/elearning1x1

zum Download zur Verfügung gestellt.

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Jede Idee wird auf einer Doppelseite vorgestellt, meist mit Konzept und Vorgehensweise auf der linken und einem praktischen Beispiel auf der rechten Seite:elearning-1x1Durchblättern lohnt sich!

 

 

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Erneut nimmt PH-Rektor Nachhilfeunterricht bei Projektschulkindern

Am vergangenen Samstag hat sich der aktuelle Rektor der Pädagogischen Hochschule Schwyz von Kindern der Projektschule Goldau erklären lassen, wie man mit Bananen und etwas Elektronik ein Bananenklavier herstellen kann.

Im Rahmen der vom Institut für Medien und Schule (IMS) veranstalteten Fachtagung Do IT yourself! hielt die indische Professorin Damayanti Talky am vergangenen Samstag ein beeindruckendes Schlussreferat, die mit dem überzeugenden Plädoyer für mehr eigenes Handeln endete. Zuvor hatte sie für ca. 30 Kinder der Projektschule Goldau einen Workshop geleitet, in welchem die Kinder lernten, wie sie Erwachsenen die Freude am entdeckenden Lernen vermitteln können. Professorin Talky nutzte dafür die operationalisierten Strategieprozesse, die sie aus ihrer Forschung zur enaktiven Erkenntnisgewinnung (z.B. mittels konkaver biodegradabler Materialen) an der Maker University in Dhuit-Jurrselv gewonnen hatte.

rektor-nimmt-nachhilfeSilvio Herzog, Rektor der PHSZ lauscht den Erklärungen

In einem anschliessenden Workshop konnten die Kinder das Gelernte gleich ausprobieren, indem sie die erwachsenen Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Fachtagung mit Bananen und einem MaKey-MaKey genannten Elektronikboard ein Klavier bauen liessen – darunter auch den Rektor der pädagogischen Hochschule Schwyz und den Vorsteher des Amts für Volksschulen und Sport.

rektor-nimmt-nachhilfe-02Urs Bucher, Vorsteher des Amts für Volksschulen und Sport bei den ersten Schritten zum Bananenklavier.

Es ist nicht das erste Mal, dass ein Rektor der Pädagogischen Hochschule in Goldau die Hilfe der Schülerinnen und Schüler der Projektschule Goldau in Anspruch nimmt. Bereits liess sich die damalige Rektorin der PHZ Schwyz die ersten Smartphones erklären (Der Bote der Urschweiz berichtete). Dies unterstreicht sowohl die Qualität der Projektschule Goldau als auch die Aussage von Damayanti Talky in ihrem Referat, dass erst das weitergegebene Wissen richtig verstanden sei.

rektor-nimmt-nachhilfe-04Selbstgesteuertes Lernen: Viel Engagement, Ernsthaftigkeit…

rektor-nimmt-nachhilfe-05… aber auch Lern- und Lebensfreude.

rektor-nimmt-nachhilfe-03Andrea Cantieni, Chef-Statistiker der PHSZ brütet für einmal nicht über eine Gauss- sondern eine Bananenverteilung

Die Arbeitsunterlagen des Workshops sowie weitere Unterrichtsideen sind unter http://iLearnIT.ch/makey verfügbar.

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Von der Schwierigkeit, das Alltägliche zu benennen

Torsten Larbig, Gymnasiallehrer und Blogger aus Frankfurt äusserte sich gestern erst in einem Tweet und danach ausführlicher in einem Blogposting kritisch zum Begriff der Tabletklassen:

»Laptop-« oder »Tabletklassen« werden gerne und oft angeführt, wenn nach zeitgemäßem Unterricht gefragt wird, der auf (nicht) absehbare Herausforderungen des 21. Jahrhunderts Antworten gibt. – Es werden Klassen nach der in ihnen verwendeten Technologie benannt, nicht nach Schwerpunkten des Lernens, wie man sie in Schulprofilen finden kann. Und das wird im Prinzip kaum hinterfragt.

Zwar sprach nie jemand jemals von »Stift-und-Papier-Klassen«, es wurde nie zwischen »Schulheft-« und »Collegeblock-Klassen« unterschieden, obwohl es doch ein Unterschied gibt zwischen der starren Seitenfolge im Schulheft und der dynamischeren Einsetzbarkeit von Collegeblöcken, aber werden »Laptop-« oder »Tabletklassen« an Schulen eingeführt, welche Bezeichnung nutzen wir denn dann für die Klassen, die keine »Tabletklassen« sind? Oder basteln wir jetzt noch »Smartwatch-Klassen«, um mithilfe eines Bezugs zu einer Technologie den Eindruck zu erwecken, dass man »modern« sei?

Ich kann das Unwohlsein von Torsten Larbig mit dem Begriff Tabletklasse im Speziellen und dem Betonen der technischen Geräte im Allgemeinen gut verstehen. Auch die Projektschule Goldau hat mit diesem Problem zu kämpfen.

Ja, die Projektschule Goldau hat bereits vor einigen Jahren (2009-2011) eine Smartphone-Klasse gehabt und gilt seither als Leuchtturmprojekt. Klar, unterdessen sind wir weiter. Nach der Smartphone-Klasse kam für zwei Jahre (2011-2013) der digitale Alltag (das waren dann eben die Tabletklassen…) und seit 2013 läuft das Projekt “Brings mIT” nach dem BYOD-Prinzip. Ab Schuljahr 2015/2016 in allen 5. & 6. Klassen in Goldau und Arth. Damit gibt es bezüglich Verfügbarkeit digitaler Medien in den Klassen keine Unterschiede mehr – es hängt in technischer Hinsicht nicht mehr davon ab, zu welcher Lehrperson eine Schülerin oder ein Schüler kommt.

Doch das Grundproblem bleibt: Die Projekte haben einen technischen Fokus, beziehungsweise mindestens einen technischen Namen. Das liegt zum einen daran, dass sie als Leuchtturmprojekte (und ja, die braucht es aus meiner Sicht – vor dem iPhone-Projekt in Goldau war für viele die alltägliche Integration von Smartphones in den Primarschulinterricht schlicht nicht vorstellbar) und zum anderen daran, dass die Pädagogische Hochschule Schwyz zusammen mit der Schule Erfahrungen beim Einsatz persönlicher digitaler Medien sammeln will.

Doch dieser Fokus scheint zu suggerieren, es gehe den Beteiligten nur um die Digitaltechnologie. Ging es ihnen nie und geht es ihnen zunehmend weniger 😉

Bereits 2009 haben wir als Ziel formuliert:

Unser Ziel ist es, dass die Geräte ganz aus dem Fokus der Aufmerksamkeit verschwinden. Dann ist die alltägliche Integration erreicht.
Es ist durchaus möglich, dass die iPhones nach einem halben Jahr so im Schulalltag integriert sind, dass die Kinder sie gar nicht mehr als etwas Besonderes wahrnehmen. Die Geräte sind immer da, genau wie ein Bleistift, ein Buch oder ein Heft. Damit ist ihre Nutzung kein Ereignis mehr, anders als wenn die Lehrperson ankünden würde “So, heute gehen wir in den Computerraum!”.

Und tatsächlich waren die digitalen Geräte bald nichts besonderes mehr und werden zu etwa 10-15% der Unterrichtszeit eingesetzt.

Wir haben uns auch gegen die Entweder-Oder-Wahrnehmung zu wehren versucht. Nur weil digitale Medien allzeit verfügbar sind und auch von Zeit zu Zeit verwendet werden, bedeutet das noch lange nicht, dass analoge Medien verdrängt werden sollen.

Auch in naher Zukunft werden in den Gemeindeschulen Arth-Goldau digitale Medien verfügbarer sein als im schweizerischen Durchschnitt und die Schulleitung wird Wert darauf legen, dass die Lehrpersonen auch wissen, wie und wann man diese Medien sinnvoll im Unterricht einsetzt. Zu einer zeitgemässen Schule gehört, dass digitale und analoge Medien parallel eingesetzt und mit ihren Vor- und Nachteilen thematisiert werden. Die Schülerinnen und Schüler sollen kompetent werden, selbst entscheiden zu können, womit sie arbeiten wollen. Sehr schön zeigt sich dies in der kleinen Geschichte des Hausaufgabenbüchleins.

So, und nun: Wie benennt man dieses Achtgeben auf das Digitale im Dienste guten Unterrichts?

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BYOD – Integration mobiler Geräte in der Schule

Mein hundertster Blogeintrag – dass ich solange bloggen würde, dachte ich bei meinem ersten Eintrag auf dieser Seite nicht und ich hätte mir wohl kaum vorstellen können, dass sich auf dieser Seite so viel zum Thema ICT zusammensammeln wird. Heute ist für mich ein Freudentag, nicht wegen dem 100. Eintrag, sondern aufgrund dessen Inhalt. Mit der Publikation dieser Arbeit zum Thema BYOD beende ich meine vierjährige berufsbegleitende Ausbildung Master of Advanced Studies in Schulmanagement und freue mich, die Arbeit einem breiten Publikum zur Verfügung zu stellen. Ich hoffe, dass meine Arbeit Schulleitern und ICT-Verantwortlichen dabei helfen kann, die Integration von persönlichen, mobilen Geräten der Schülerinnen und Schüler an den Schulen zu ermöglichen.

BYOD - Integration mobiler Geräte in der Schule

MAS-Arbeit von Christian Neff

Abstract:

An vielen Schulen sind private digitale Geräte verboten obwohl gleichzeitig nur wenige oder veraltete Computer in den Schulzimmern stehen. Dies ist paradox, denn mit den Smartphones, iPod’s und Tablets der Schülerinnen und Schüler liessen sich die Potenziale der Digitalisierung bestens für das Lernen nutzen.

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, wie die Integration von privaten, mobilen Geräten in der Primarschule funktionieren kann. Einerseits wird relevante Literatur zusammengetragen, andererseits das Wissen von Expertinnen und Experten aus dem deutschsprachigen Raum gebündelt, welche pionierhaft „Bring Your Own Device“ (kurz BYOD) an ihrer Schule umsetzen.

Wenn sich Schulen auf den Weg begeben, mobile Geräte der Schülerinnen und Schüler in der Schule einzusetzen, dann kann dadurch ein Unterrichtsentwicklungsprozess in Gang kommen, der weit über technische Veränderungen hinausgeht. Bestehende Strukturen und Unterrichtsabläufe werden hinterfragt und angepasst. Die Schülerinnen und Schüler können zu Partnern im Einsatz von digitalen Medien werden und die Förderung der Medienkompetenz ist nicht nur Unterrichtsgegenstand, sondern gehört zum Alltag.

Die Untersuchung zeigt, dass BYOD Schul- und Unterrichtsentwicklung bedeutet und damit der Schulleitung bei diesem Thema eine Schlüsselrolle zukommt. Diese Arbeit unterstützt Schulleiterinnen und Schulleiter sowohl bei der Entscheidungsfindung als auch bei der Umsetzung durch die Präsentation von sieben Gründen für BYOD und den sieben wichtigsten zu beachtenden Punkten bei der Umsetzung.

 

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Publikationen zu BYOD

Beim Recherchieren stiess ich auf drei Publikationen, welche ich für Leser dieses Blogs als besonders wertvoll erachte:


Bildschirmfoto 2015-05-04 um 15.55.13Bring your own device (BYOD) in der Volksschule
, Leitfaden für die UmsetzungDer Leitfaden von Armin Lüchinger bietet eine verständliche Roadmap zur Umsetzung in Pilotklassen oder an ganzen Schulen.

 

 

 

 

Bildschirmfoto 2015-05-04 um 15.58.09Persönliche Geräte ans Schulnetz, Projekt PegasusDas Konzept dient als Argumentarium für Behörden und politische Entscheidungsträger, weshalb die Einrichtung von flächendeckendem und drahtlosem Internetzugang (WLAN) eine notwendige, sinnvolle und langfristige Investition in die Bildung ist.

 

 Bildschirmfoto 2015-05-04 um 15.57.4021 Schritte, Innovative SchoolsIn fünf Phasen, bzw. 21 Schritten wird von Innovativschools die Planung und Umsetzung eines erfolgreichen 1:1-Projekts beschrieben. Diese Phasen sind auf BYOD adaptierbar.

 

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Unterrichtsidee: Ein Tag im Leben von… Paul

Im Lehrmittel Sprachstarken 6 gibt es die Schreibwelt “Ein Tag im Leben von…”. Es geht darum, dass die Schülerinnen und Schüler sich gegenseitig interviewen und am Ende einen Aufsatz darüber schreiben.

Bereits zum zweiten Mal konnte ich dabei auf die Hilfe der mobile Devices zurückgreifen. Mit Hilfe von Christian Neff, der das ganze bereits mit der iPhone-Klasse gemacht hatte, konnte ich einen WordPress-Blog erstellen.

In der Klasse haben wir dann über mehrere Schulwochen hinweg viele kleine Interviews durchgeführt. Die Interviewpartner wechselten ebenso wie die Themen (Aussehen, Herkunft, Lieblingsfach, schönstes Erlebnis…). Jeder Schüler hat als Autor diese Interviews geschrieben und den Interviewten als Kategorie definiert. Auf diese Weise kann am Ende wunderbar gefiltert werden.

So kann ich auf einen Klick den Autor “Paul” auswählen und die von ihm verfassten Interviews lesen. Mit einem Klick auf die Kategorie “Paul” erscheinen alle Texte, welche von den verschiedenen Kindern über Paul geschrieben wurden. Die Kinder können natürlich gleich vorgehen und auf diese Weise viele interessante Texte über ihre Kameraden lesen.

Der Mehrwert gegenüber Papier und Stift zeigt sich hier eindeutig in der Filterfunktion, so dass ich als Lehrer auch sofort überblicken kann, wer schon wie viele Texte geschrieben hat. Und die kleinen Häppchen sind auf jeden Fall äusserst spannend zu lesen.

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Apps Empfehlungen von Christof

Nützliche Apps zu finden ist sehr schwer. Auch auf unserem Blog findet man eine Übersicht im entsprechenden Menü. Hier ist meine persönliche Top 12. Fast alle dieser Apps gibt es auch für Android im Google Play Store. Ausnahmen sind gekennzeichnet.

Die Dropbox eignet sich meiner Meinung nach sehr zum Datenaustausch, auch wenn es Alternativen gibt. Sensible Daten (wie Notenverwaltung) gehören da sicher nicht hin, aber für den täglichen Unterricht sehr nützlich. Tipp: Als Favorit markierte Dateien werden auf das Gerät selbst geladen und können so auch ohne Internetzugang genutzt werden.

Dropbox (AppStore Link) Dropbox
Hersteller: Dropbox, Inc.
Freigabe: 4+4.5
Preis: Gratis Download (iTunes-Link)

 

QR Codes werden immer bekannter. Vor allem um Internet Links zu teilen ist ein QR Code sehr effizient. QR Generatoren gibt es viele, auch online lassen sich die Codes erstellen. Zum Scannen gibt es Apps zur Genüge, auch gratis. Ich persönlich finde die App Scan sehr empfehlenswert, aber wie gesagt, eine Gratis App tut’s genauso. Hinweis: Bevor man einen QR Code scannt, sieht man nicht, wer dahinter steckt. Also aufgepasst, bevor man auf der ganzen Welt wild drauflos scannt. Aber selbst erstellte QR Codes sind völlig gefahrlos.

Scan - QR-Code- und Barcodeleser (AppStore Link) Scan - QR-Code- und Barcodeleser
Hersteller: QR Code City, LLC
Freigabe: 4+4
Preis: CHF 2.00 Download (iTunes-Link)

 

Schneller lesen ist in meinen Augen die einzige App, welche es im Fach Deutsch Wert ist geladen zu werden. Sie fördert die Lesefertigkeiten und beinhaltet auch Konzentrationsübungen. Preis: 3.–

Schneller lesen für iPhone (AppStore Link) Schneller lesen für iPhone
Hersteller: HeKu IT GmbH
Freigabe: 4+5
Preis: CHF 3.00 Download (iTunes-Link)

 

Unschlagbar im Bereich Kopfrechnen ist die App mit demselben Namen oder deren Nachfolger, Kopfrechnen 2. Preis: 1.– (nur iOS)

Kopfrechnen - Fitness für den Kopf mit Mathematik (kostenlos) (AppStore Link) Kopfrechnen - Fitness für den Kopf mit Mathematik (kostenlos)
Hersteller: Theodor Mueller
Freigabe: 4+5
Preis: Gratis Download (iTunes-Link)

 

König der Mathematik hat vor allem den Anreiz, dass man relativ schnell seinen Status verändern kann und so vom Hofnarr über den Magier zum König werden kann. Preis: 1.–

König der Mathematik (AppStore Link) König der Mathematik
Hersteller: Oddrobo Software AB
Freigabe: 9+4.5
Preis: Gratis Download (iTunes-Link)

 

Das Geobrett ist ein hervorragender Ersatz für das selbst gebaute Geobrett, um die entsprechenden Seiten im Mathebuch zu bearbeiten. (nur iOS)

Geoboard, by The Math Learning Center (AppStore Link) Geoboard, by The Math Learning Center
Hersteller: Clarity Innovations, Inc.
Freigabe: 4+
Preis: Gratis Download (iTunes-Link)

 

Taschenrechner gibt es viele. My Script Calculator erkennt von Hand geschriebene Rechnungen zuverlässig und kann sogar mit Wurzeln und Brüchen umgehen.

MyScript Calculator - Handschrift-Rechner (AppStore Link) MyScript Calculator - Handschrift-Rechner
Hersteller: MyScript
Freigabe: 4+4.5
Preis: Gratis Download (iTunes-Link)

 

Flashards Deluxe ersetzt die Karteikarten für die Fremdsprachen. Wenn die Audio-Files aktiviert werden, kann das Wort gleich noch in der gewählten Sprache gehört werden. Als Alternative kann ich auch Quizlet empfehlen. Preis: 4.–

Flashcards Deluxe (AppStore Link) Flashcards Deluxe
Hersteller: Ernest Thomason
Freigabe: 4+5
Preis: CHF 4.00 Download (iTunes-Link)

 

Zum Übersetzen gibt es natürlich den Google Translater, mir persönlich gefällt die Website dict.cc und die dazu gehörige App jedoch besser.

dict.cc Wörterbuch (AppStore Link) dict.cc Wörterbuch
Hersteller: dict.cc GmbH
Freigabe: 12+5
Preis: Gratis Download (iTunes-Link)

 

Duolingo hilft beim Fremdsprachen lernen. Ich habe sie erst kürzlich entdeckt und noch nicht mit den Schülern getestet. Sie macht aber einen guten Eindruck auf mich, so dass sich das bald ändern wird.

Duolingo: Kostenlos Englisch und Französisch lernen (AppStore Link) Duolingo: Kostenlos Englisch und Französisch lernen
Hersteller: Duolingo, Inc
Freigabe: 4+4.5
Preis: Gratis Download (iTunes-Link)

 

Wenn schon Knobeln, dann mit Crazy Machines. Die Version Golden Gears gibt es für alle Plattformen. Preis: 3.–

Crazy Machines Golden Gears (AppStore Link) Crazy Machines Golden Gears
Hersteller: Encore
Freigabe: 4+5
Preis: CHF 3.00 Download (iTunes-Link)

 

Do Re Mi Stimmtraining ist eine der teuersten Apps, die ich je geladen habe. Sie visualisiert, was gesungen wird. Zum ersten Mal beginnt die ganze Klasse auf dem richtigen Ton mit Singen. Preis: 10.–

Do Re Mi Stimmtraining (AppStore Link) Do Re Mi Stimmtraining
Hersteller: David Charlton
Freigabe: 4+5
Preis: CHF 10.00 Download (iTunes-Link)
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Lernvideos

Auf Youtube lässt sich nun wirklich für alles ein Film finden. Wie macht man Bananen besonders lange haltbar? Wie falte ich am schnellsten ein T-Shirt? Wie berechne ich die Wurzel? Wie verwende ich die neuste Videokamera am effektivsten? Für alles gibt es Anleitungen in Video Form.

YouTube (AppStore Link) YouTube
Hersteller: Google, Inc.
Freigabe: 17+2
Preis: Gratis Download (iTunes-Link)

 

Also dachte ich, dies könnte doch auch in der Schule vermehrt genutzt werden. Wie immer gibt es ein Problem, wenn man im Internet eine Lösung sucht. Wie muss ich die Frage stellen, damit ich genau die gesuchte Antwort bekomme? Nun, ich entschloss mich, selbst ein Video zu machen. Ich habe einige Aufgaben zum Bruchrechnen in Videos gelöst und erklärt. Die Schüler durften in einem ersten Schritt nicht ihre Kollegen oder mich als Lehrer fragen, sie mussten bei Schwierigkeiten zuerst das Video schauen. Erst danach waren weitere Fragen bei Personen erlaubt.

Bis auf zwei haben alle Schüler eines oder mehrere Videos angeschaut. Alle haben diese Möglichkeit in der Folge als ziemlich bis sehr nützlich beurteilt. Inzwischen machen vereinzelt auch Schüler Videos für Schüler. Die Schlauen erklären den anderen. Natürlich ist das nichts Neues, nur die Video Form ist neu.

Über die Verbreitung bin ich mir noch nicht ganz im Klaren. Bis anhin habe ich die Videos einfach in den Dropbox-Ordner gestellt, welchen ich mit meiner Klasse teile. Ich werde aber nun auch mal prüfen, wie es sich mit einem versteckten Youtube-Kanal verhält.

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aussergewöhnliche Sitzordnung

In den letzten Sommerferien musste ich als ICT-Verantwortlicher einer neuen Lehrerin die Computer im Schulzimmer einrichten. Dabei fiel mir ihre aussergewöhnliche Sitzordnung auf. Die Pulte bilden einen Kreis, die Schüler blicken jedoch nach aussen.

Trotz anfänglicher Skepsis entschied ich mich, diese Sitzordnung zu übernehmen und stellte spontan eines Mittags um. Und siehe da: Wer immer meine Klasse besucht, beschaut zuerst die Anordnung der Pulte und fragt nach.

Ich bin mittlerweile begeistert. Aber der Effekt, dass alle Kinder nach aussen schauen und so bei Einzelarbeiten viel weniger abgelenkt werden ist nur die halbe Wahrheit. Was ich noch viel mehr schätze: Die Kinder müssen sich auf ihren drehbaren Stühlen nur um 180 Grad drehen und schon schauen sich alle ins Gesicht. Ich finde die Wirkung super. Jeden Morgen treffen wir uns im Kreis, jeder kann jedem in die Augen schauen. Und wenn wir in der Klasse etwas besprechen sieht keiner nur den Hinterkopf der vorderen Reihe, sondern jeder sieht jeden. Dadurch entsteht  eine andere Atmosphäre.

Wie ist es denn, wenn die Kinder von der Wandtafel abschreiben müssen? Dies die wohl häufigste Frage der Besucher. Nun, für ein paar Sätze mute ich es ihnen zu, sich ständig umzusehen. Längere Texte lege ich gleich in die Dropbox. Und sonst kann man ja immer noch rasch ein Foto schiessen mit dem Tablet.

Wie meine Lehrerkollegin damit umgeht weiss ich gar nicht. Ich bin jedenfalls froh, dass ich durch das Projekt “Digitaler Alltag” eine ganz einfache Lösung für dieses Problem habe.

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