Rechnen mit QR-Codes

QR-CodesMathe
Auf kibs.ch findet man ergänzende Materialien für den Mathematikunterricht mit dem Zahlenbuch. Man kann für die Primarstufe zwischen den 3.-6. Klassen und auf der Oberstufe zwischen den 7.-9. Klassen wählen. Klickt man eine der Klassen an, so findet man ergänzende Online-Materialien, welche zum Üben, Vertiefen und Wiederholen genutzt werden können. “Die Materialien ersetzen kein Lehrmittel, sondern leisten einen Beitrag zur Individualisierung im Unterricht und zur Steigerung der Lernmotivation”, lässt kibs.ch auf ihrer Website verlauten.

QRKlickt man eine entsprechende Klasse an, findet man ein pdf-Dokument mit QR-Codes für geeignete Zusatzübungen zu den entsprechenden Zahlenbuch-Seiten. Dazu lädt man im PlayStore oder auf iTunes einen QR Code Reader runter, wodurch die Schüler dann direkt zur entsprechenden Zusatzübung im Internet gelangen. Neben dem QR-Code enthält jede Etikette die Angabe der Zahlenbuch-Seite, sowie ein Stichwort zur Art der Übung.

Zusätzlich könnten sogar noch die Etiketten der pdf-Vorlage heraus auf L7632 Avery-Zweckform-Etiketten (im Fachhandel erhältlich) gedruckt und anschliessend auf den entsprechenden Lehrerkommentar-Seiten des Zahlenbuchs eingeklebt werden.

Und manchmal muss zum Öffnen einer Übung zuerst eine Werbeinblendung weggeklickt werden und Hinweise wie “Puffin” weisen darauf hin, dass es sich bei einer Übung um flash-Inhalte handelt, die nur mit einem entsprechenden Browser (z.B. Puffin) geöffnet und bearbeitet werden können. Alles in allem aber eine interessante Form des Einsatzes des Tablets im Matheunterricht, sowie zur Individualisierung im Unterricht oder zur Vertiefung, zur Motivation oder zur Wiederholung eines mathematischen Sachinhalts, schön geordnet nach den entsprechenden Kapiteln des offiziellen Schweizer Lehrmittels Zahlenbuch (Klett) in der Mathematik.

Heute Morgen persönlich ausprobiert und mit Prädikat “das blogg ich” hier festgehalten.

Veröffentlicht unter Digitaler Alltag, Erfahrungen, Samsung, Unterricht, Unterrichtsidee | Hinterlasse einen Kommentar

Tagung “Wischende Finger im Sachunterricht – Tablets in der Grundschule”

Am 10. und 11. Oktober 2014 findet an der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd die Tagung “Wischende Finger im Sachunterricht – Tablets in der Grundschule” statt – auch mit einem Beitrag der Projektschule Goldau:

wischende-finger

 

Veröffentlicht unter BringsMIT! | Hinterlasse einen Kommentar

5. Workshop “Digitale Lerninfrastrukturen in Schulen”

Anlässlich der Abschlussveranstaltung des School IT Rhein Waal-Projekts findet am 25.09.2014 in Duisburg der 5. Workshop Digitale Lerninfrastrukturen statt. Bring your own device (BYOD) wird dabei ein zentrales Thema sein:

Programm

09:30 Begrüßung
– Prof. Dr. Michael Kerres, Universität Duisburg Essen
– Sjaak Kamps, Euregio Rhein Waal
– NN, Medienberatung NRW / Schulministerium NRW
10:00 Prof. Dr. Beat Döbeli Honegger, Christian Neff, Projektschule Goldau
10:25 Dr. Stefan Welling, Tablets am Gymnasium
10:50 Prof. Dr. Stefan Aufenanger, Tablet-Projekt Wiesbaden
11:15 Harmen Neidig: BYOD in the Netherlands
11:40 Richard Heinen, School IT Rhein Waal
12:10 Podiumsdiskussion
12:45 Mittagspause
13:30 Parallele Workshops
14:30 Kaffeepause
14:45 Workshop (Wiederholung)
15:45 Abschluss und Umtrunk

WS1: Ausstattungsalternativen (Leihlösungen, BYOD, 1:1, hybride Infrastrukturen)

Im Workshop werden unterschiedliche Ausstattungsvarianten vor dem Hintergrund schulischer Nutzung vorgestellt und diskutiert.

WS2: Infrastrukturen sicher und offene WLAN-Lösungen für Schulen

Die im Projekt School IT Rhein Waal entwickelten Lösung für WLAN und Userverwaltung werden vorgestellt.

Leitung: Andreas Zboralski und Jens Trzaska, KRZN

WS3: Kooperation von Schulen: Kommunale Schulentwicklung

In der Transfer-Phase haben vor allem auch Kommunen beschlossen, private Hardware in das schulische Lernen einzubeziehen. Hierzu müssen Schulen und Schulträger gemeinsame Wege gehen.

Leitung: Christoph Hopp, Gymnasium Straelen, Roger Rixfehren, Stadt Duisburg

WS4: Medienintegration und Schulentwicklung: Welche Themen unterstützt IT?

Digitale Medien unterstützen das fachliche Lernen und bereiten auf ein Leben in einer von Medien geprägten Welt vor. Die Integration in den Unterricht wird unterstützt, wenn Medienarbeit und andere Themen der Schulentwicklung Hand in Hand gehen: Inklusion, individuelle Förderung, Schulinterne Curriculumsentwicklung

Leitung: Marc Lachman, Andreas Weber, Gymnasium in den Filder Benden, Moers, Karim Rahman, Walter Bader Realschule Xanten

WS5: Das Kollegium mitnehmen: Rolle der Schulleitung, interne Austauschstrukturen

Neben den technischen Voraussetzungen sind für den Erfolg schulischen Lernens mit digitalen Medien die Unterstützung durch die Schulleitung und die schulinterne Kooperationsbereitschaft elementar. Die Schulleitungen der Pilotschulen berichten aus Ihren Erfahrungen

Leitung: Wilhelm Derichs, Gymnasium in den Filder Benden Moers, Regina Schneider, Walter Bader Realschule Xanten

WS6: Peer-Education: Die Rolle der Schülerinnen und Schüler

Schülerinnen und Schüler können das Lernen mit digitalen Medien in vielfältiger Weise unterstützen. Sie können sich, um die Technik im Klassenzimmer und die Ausleihe kümmern, sie können Mitschülern Hilfe bei technischen Fragen geben und sie können Anleitungen geben für einen sicheren Umgang mit dem Internet und sozialen Netzwerken.

Leitung: Christian Hauk, Walter Bader Realschule Xanten, Jenny Müller, Chrsitan Becker-Andernahr, Gymnasium in den Filder Benden, Moers, Katja Pannen, Sekundarschule Straelen-Wachtendonk

Anmleldung

(Quelle)

Veröffentlicht unter BringsMIT!, Erfahrungen | Hinterlasse einen Kommentar

DANKE für ein tolles Schuljahr!

Veröffentlicht unter BringsMIT! | Hinterlasse einen Kommentar

Online gamen geht auch ohne Online-Game

IMG_2396
Auf die Anfrage der Kinderzeitschrift JUNIOR, ob sie mit meiner Tablet-Klasse das neu entwickelte Game “Xplore” vortesten dürfe, haben wir am 6.6.14 während 2 Lektionen den Prototypen des Spiels auf Herz und Nieren geprüft. Dazu hat Frau Nadja von Euw den Kindern das Spiel via Beamer erklärt und Mike Kronenberg diese Beta-Version auf das Tablet geladen. Dann wurde gespielt und obwohl im Spiel auch “viel” gelesen werden musste oder Fragen beantwortet werden mussten, waren die Kinder Feuer & Flamme für das Spiel. Hat man nämlich auf 3 verschiedenen Quiz-Inseln genügend Punkte gesammelt, darf man auf seiner eigenen Insel Häuser, Autos, Strassen uvm. kaufen und bauen.
IMG_2397Einmal mehr hat sich aber mein damaliger Hauptentscheidungsgrund für ein Tablet in seiner schönster Pracht gezeigt. Die Kinder – anfänglich noch alleine – setzten sich schnell zu kleinen Gruppen zusammen, um die Quizfragen gemeinsam zu lösen oder im Spiel weiterzukommen. Für Kinder mit Migrationshintergrund ein klarer Vorteil, da sie gewisse Fragen sonst vielleicht nicht richtig hätten lösen können. Natürlich gabs auch Kinder, die trotzdem lieber alleine spielten.
IMG_2398
Das gemeinsame Arbeiten am Tablet ist meines Erachtens einer der wesentlichesten Vorteile bei der Frage nach Tablet oder iPod. Die gemeinsamen Interaktionen am Gerät tragen genauso zur Freude am Game bei, wie die Grafik des Spiels und deren Inhalt. Es braucht nicht immer eine Online-Version eines Spiels, wenn man es auch in der Realität zusammen spielen kann. Ich erinnere mich da gerne an das Spiel MYST, das mir zu dritt am PC einfach mehr Spass machte, als alleine.

Veröffentlicht unter Digitaler Alltag, Erfahrungen, Infrastruktur, iPad mini, iPod touch, Samsung, Software, Uncategorized | Verschlagwortet mit | Hinterlasse einen Kommentar

Minecraft anstelle eines Erlebnisaufsatzes

SwissporHallenbad

Neulich war ich mit meinen Kindern im Hallenbad in Luzern baden. Dort gibt’s ein 1-Meter, ein 3-Meter und ein 5-Meter-Sprungbrett, von denen mein Sohn mehr als angetan war. Wieder zuhause fragte er mich, ob er nach dem Abendessen noch etwas Minecraft spielen dürfe. In diesem Spiel kann man aus zumeist würfelförmigen Blöcken eine eigene 3D-Welt bauen und gegen Monster kämpfen. Eigentlich stört es mich, wenn mein Junge am “Gamen” ist, aber ich staunte echt nicht schlecht, als er mir nach ca. 45 Minuten die exakte Nachbildung des Hallenbads in Luzern präsentierte. Allerdings ohne das Sprudelbad, die Rutschbahn und das Kinderplanschbecken, wo er sich auch kaum aufhielt.

Den Teil mit dem Sprungbrett ist ihm aber extrem detailliert gelungen, wie man auch selber auf der Website des Hallenbads nachprüfen kann. Mein Sohn fügt aber gerne hinzu, es sei noch nicht ganz fertig. Der Boden müsse noch ausgewechselt werden und das Dach liesse er vermutlich weg, weil es sonst drin zu dunkel werde.
23044_hallenbadallmend_action_3_img_0015

Erstaunlich finde ich die Proportionen der einzelnen Sprungtürme und Räume, die Positionierung der beiden Becken und die gesamte Raumaufteilung. Erstaunlich auch die Geschwindigkeit, mit mein 5. Klässler dies erbaut hat. Und dies alles aus dem Gedächtnis und mit diesen simplen Pixel-Blöcken. Ich bin wirklich beeindruckt, wie sich ein simpler Schlechtwetter-Ausflug mithilfe des Spiels Minecraft reflexieren lässt. Vielleicht sollte ich diese Erfahrung für die nächste Exkursion (Augusta Raurica oder Suariermuseum Aathal) auch schulisch nutzen? Zum Beispiel anstelle eines Erlebnisaufsatzes…

Veröffentlicht unter Digitaler Alltag, Eltern, Erfahrungen, Medienpädagogik, Software, Uncategorized, Unterrichtsidee | 4 Kommentare

Eine Kuh macht “muh”, viele Kühe machen Multicow…

MulticowDa die App Kopfrechnen noch immer nicht auf Android verfügbar ist, machte ich seit langem mich auf die Suche nach einer Applikation, bei denen die 3. Klässler wiederum das Einmaleins tranieren und sich gegenseitig (in einer Statistik) messen können. Natürlich bietet Kopfrechnen weit mehr als nur Einmaleins-Aufgaben, dennoch stand bei mir das monotone Üben der Einmaleins-Reihen schon bei Kopfrechnen im Vordergrund.
Fündig wurde ich nun bei der App Multicow. Auf netzwelt.de wird diese App unter anderem so beschrieben: “…eignet sich für Schulanfänger, um das Multiplizieren zu üben und dabei Spass zu haben. Ihre Kinder können hier das Malnehmen von 1 x 1 bis 10 x 10 wiederholen. Die Aufgaben werden als Multiple-Choice-Test gestellt. Das Spiel kann in zwei verschiedenen Modi gespielt werden: Im Normal-Modus müssen so viele Aufgaben wie möglich innerhalb einer Minute gelöst werden. Dabei wird ein entsprechender Highscore ermittelt und regt zum schnelleren Rechnen oder zu einem Vergleich mit anderen Mitrechnern an.”

Im Gegensatz zum 1×1 Trainer der Technischen Universität Graz, der übrigens auch sehr empfehlenwert ist (aber etwas aufwändiger, wegen der Erfassung eines Benutzernamens und eines Passwort für jedes einzelne Kind), steht bei Multicow mit diesen lustigen Kuhmotiven der Spassfaktor im Vordergrund und man kann eben direkt nach der Installation loslegen. Ausserdem können die Kinder auch Bonuspunkte erhaschen, wenn sie anstelle der schwarzen die blauen Resultate antippen.

Da man in diesem Normal-Modus bequem ca. 1000 Punkte erreichen kann, setzte ich diese Limite jeweils als Wochenaufgabe an und forderte: Wir schaffen nun jede Woche einfach 1’000 Punkte mehr! Bereits in der 1. Woche erreichte ein Schüler 4’451 Punkte, die dann in der  2. Woche von einer Schülerin mit sagenhaften 11’262 Punkten (anstelle der geforderten 2’000 Punkten) überboten wurden. Natürlich gab es auch Kinder, die in der 1. Woche die 1’000 Punkte noch nicht erreichten. Interessant ist aber die Betrachtung des Durchschnitts. Dieser lag nämlich in der 1. Woche bei knappen 1’539, stieg in der 2. Woche auf gute 3’052 Punkte an und liegt aktuell in der 5. Woche bereits bei markanten 12’412 Punkten, wovon besagte Schülerin alleine 48’952 Punkte erreicht hat. Im Unterschied zum Anfang aber erreichen nun alle Kinder die geforderten Wochenpunkte, in diesem Fall eben die 5’000 Punkte.

Wie schon bei Kopfrechnen mache ich aber auch hier sehr ähnliche Erfahrungen. Die Kinder erreichen ihr Soll oder übertrumpfen sich bereits nach kurzer Zeit gegenseitig mit ihren erreichten (hohen) Punktzahlen. Was aber alle tun: Sie tranieren sämtliche Einmaleins-Aufgaben aller Reihen quer durcheinander. Das sind hunderte von Aufgaben. Und dies seit Wochen. Als Lehrperson ist man natürlich sehr erfeut über diesen Effekt, aber auch dieses Spiel hat – wie alle Highscore-Games – irgendwann sein Motivationslimit erreicht. Bald wird diese auch hier nachlassen. Mal schauen, wie lange es noch mit Spass und Ehrgeiz funktiontiert. Geplant wär’s noch etwa 10 Wochen.

Veröffentlicht unter Digitaler Alltag, Erfahrungen, Infrastruktur, Medienpädagogik, Samsung, Uncategorized, Unterricht, Unterrichtsidee | 1 Kommentar

The reality of digital technology

Plötzlich meldet das iPhone des Sohnes drei- bis vier neue Nachrichten. Der Vater ruft: “Sohn, du hast ein paar Nachrichten erhalten!”
Der Sohn eilt herbei und ruft erfreut: “Wow, das ist so nett. Stefan hat die Aufgaben für Montag bereits gelöst, diese fotografiert und uns allen im Gruppenchat zugeschickt! Ich gehe jetzt schnell ins Zimmer und schreib sie ab!”
“Okay…?” meint der Vater und denkt sich: “Wirklich nett, dieser Stefan… – & clever.”

Veröffentlicht unter Digitaler Alltag, Erfahrungen, Infrastruktur, iPhone, Medienpädagogik, Unterricht | Hinterlasse einen Kommentar

Das Froschtheater in der Dropbox

dropboxIn der 3. Klasse machen die Kinder ein Lesetheater, sie spielen einen Lesetext vor, ohne ihn auswendig lernen zu müssen. Passend zum Thema “Tiere im Winter” versuchten wir dieses Theater am Text von Herrn und Frau Frosch. Die Kinder bastelten dazu eine Maske, damit man nicht sehen konnte, dass sie ihren Text ablesen. Zuerst lasen sie den Text mehrmals alleine durch, um ihn dann zu zweit einzuüben und vorzubereiten. Zur finalen Präsentation sollten die Kinder ihre Theater mit dem Samsung-Tablet als Film aufnehmen. So konnten sie diese auch einander zeigen und voneinander lernen.

Nun wollte auch ich mir diese Filme sehen. Doch anstatt, dass ich mir sie nacheinander auf den Tablets der Kinder anschaute, wollte ich die Filme anschauen können, wenn ich Zeit dafür hatte. Also mussten sie versendet werden. Da die Filme für den E-Mail-Versand zu gross (oder sagt man zu schwer?) waren, musste ich eine andere Lösung dafür suchen. Natürlich war mir die Dropbox ein Begriff, da sie auch schon vorher in anderen ICT-Projekten der Projektschule erfolgreich zum Einsatz kam. Und so richteten die Schüler ihre eigenen Dropbox-Login ein, damit sie den Film dort raufladen konnten.

Danach gaben sie den Ordner für mich frei, d.h. sie schicken mir auf meine private E-Mail-Adresse eine Freigabe. Zuhause klickte ich dann diese Freigabe-Aufforderung an und lud den Film auf meinen Computer runter. So konnte ich jetzt in aller Ruhe alle Filme anschauen, sie dann im iMovie zu einem ganzen Film zusammenschneiden und den so insgeamt 16-minütigen Clip wiederum auf meine Dropbox in einen Ordner laden, um diesen dann den Kindern freizugeben, so dass alle Kinder ebenfalls in den Genuss aller Filme kommen konnten.

Hier ein kleiner Zusammenschnitt mit den “besten” Szenen:

Veröffentlicht unter Digitaler Alltag, Erfahrungen, Samsung, Software, Unterricht, Unterrichtsidee | Hinterlasse einen Kommentar

Flatscreen vs. Beamer

Zum Start des Projekts Brings mIT durften wir in vier Klassenzimmern Samsung-LFD-Screens (Modell MD65C) installieren lassen. 65″ Zoll, das sind 165 cm Bildschirmdiagonale – da wäre meine Wohnstube zu Hause wohl zu klein! Wie sieht es aber im Schulzimmer aus – bewährt sich das? Nach einigen Monaten Einsatz können wir sagen, es bewährt sich – sehr sogar!

Die Vorteile liegen auf der Hand: Dank der Installation hinter der Wandtafel, bleibt diese ebenfalls nutzbar. Für die aktuellen LFD reichen 12 cm Tiefe für die Installation. Gegenüber einer Deckeninstallation eines Beamer ergibt sich zusätzlich der Vorteil, dass die Verkabelung an der Wand einfacher möglich und damit kostensparender ist.

Sauber hinter der Wandtafel "versteckt", keine störenden Kabelkanäle an der Decke.

Sauber hinter der Wandtafel “versteckt”, keine störenden Kabelkanäle an der Decke.

In diesem Beispiel sieht man, dass sogar die Schülerinnen und Schüler bei ihrem Vortrag auf mehrere Präsentationsmethoden zurückgreifen:

In diesem Beispiel sieht man, dass sogar die Schülerinnen und Schüler bei ihrem Vortrag auf mehrere Präsentationsmethoden zurückgreifen:

Technisch gesehen gibt es weitere Vorteile: Ein LFD verfügt über mehr Anschlüsse als übliche Beamer (mehrere HDMI, VGA, DVI, Component, Composite, etc.) und so können Apple-TV, Allshare-Cast, Computer und weitere Geräte sinnvoll verkabelt und durch schnellen Moduswechsel genutzt werden. Die Bildschirme sind übrigens auch viel schneller im Einsatz, weil sie erstes beinahe auf Knopfdruck reagieren und zweitens keine Zeit für das Bereitstellen der Leinwand verloren geht.

Im Einsatz gefällt, dass das LFD sehr hell ist und selbst bei Licht oder sogar bei  Sonnenlicht-Einfall gearbeitet werden kann. Gegenüber dem Beamer kommt ein hörbarer Unterschied in zwei Aspekten zum Tragen, denn einerseits stört kein Lüftergeräusch und andererseits kann man mit einem angenehmen, satten Ton aus den Lautsprechern rechnen, welche zumindest unsere Beamer nie hinkriegen.

Klar gibt es auch Nachteile: Zuerst mal, 65″ ist ja schon riesig, aber halt doch noch etwas zu klein. Besonders in den hinteren Reihen des Klassenzimmers reicht die Bildschirmdiagonale nicht – es müssten doch eher 75″ sein ;-)
Ein weiterer Nachteil ensteht durch die Positionierung hinter der Tafel auf dieser Höhe. Die Lehrperson kann nichts analog auf dem Bildschirm “zeigen” – ausser mit einem Zeigestab. Laserpointer funktionieren auf Bildschirmen nicht. Samsung ist aber bereits mit einem Schulmöbelhersteller in Kontakt, dass das LFD in die Wandtafel integriert werden kann. Dies wäre aus meiner Sicht perfekt, da es dann ebenfalls noch mit Touch-Funktionalität ausgestattet werden könnte.

Kommen wir zum letzten Punkt, der Preis: Unser Gerät kostet momentan 3390 Fr., dazu kommen Kosten für Montage und Verkabelung von ca. 500 Fr. Dies scheint auf den ersten Blick viel zu sein, aber ein rechter Beamer kostet auch ca. 2000 Fr., hinzu kommt die Leinwand und die Verkabelung  und Aufhängung an der Decke. Insgesamt ist ein System mit Beamer wahrscheinlich in der Anschaffung günstiger, aber die Lebensdauer von LFD werden von Samsung auf 80’000 Stunden beziffert, Beamer versagen schon nach 4000 Stunden. Ökologisch und ökonomisch darf man auch noch darauf hinweisen, dass Beamer mit 350 – 400 Watt mehr Strom brauchen, als unser Modell mit 230 Watt. Allerdings würde der 75″-LFD auch bei 300 Watt liegen. Es wäre spannend, wie das TCO in einem genaueren Vergleich abschneiden würde, aber dazu fehlt mir die Zeit.

Die Vorteile überwiegen aus meiner Sicht und ich kann mir vorstellen, dass wir in der nächsten Ausstattungsrunde an unserer Schule keine Beamer, sondern Grossbildschirme installieren werden.

Vielleicht sieht es bei uns bald wieder so aus, wenn die nächsten geliefert werden!

Vielleicht sieht es bei uns bald wieder so aus, wenn die nächsten geliefert werden!

Aber vielleicht kommen ja sogar die Preise des brandneuen 95″ Zoll noch etwas herunter – 46’990 Fr. ist doch etwas zu teuer ;-) Weitere Infos zu Samsung LFD findet man hier.

 

 

 

 

Veröffentlicht unter BringsMIT!, Infrastruktur, Samsung | 2 Kommentare