App-Liste

Am 21.9.13 findet an der PHSZ die Tagung „App’s & Games“ statt. In meinem Workshop „Kamera, Voicerecorder, Stoppuhr, … – braucht ein Smartphone überhaupt noch zusätzliche Apps?“ komme ich auf unsere eingesetzten Apps zu sprechen, möchte aber nicht auf alle während dem Vortrag einzeln eingehen. Aus diesem Grund und auf vielfachen Wunsch von Eltern gibt es nun auf unserem Weblog eine neue Rubrik „App-Liste“. Auf diesen Seiten finden sie diejenigen Apps, welche bei uns an der Projektschule im Einsatz stehen oder standen. Es ist aber nicht als Hit-Liste zu verstehen, sondern  als Sammlung derjenigen Apps, die nach dem Testen nicht gleich gelöscht wurden und auch genutzt wurden. Es gibt aber selbstverständlich schon einige Perlen unter diesen Apps!

Die Generierung der Seiten braucht etwas länger, weil die Inhalte mit dem iTunes-Store abgeglichen werden.

Deutsch

Mathematik

Fremdsprachen

Mensch & Umwelt

Musik

Spiele

Diverse

 

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homogen – oder doch nicht?

Letzte Woche startete die letztjährige iPod-Klasse bei ihrer neuen Lehrerin in der 5. Klasse. Es ist die einzig verbleibende Klasse aus dem Projekt „Digitaler Alltag“ und schon bestens geübt mit dem iPod. Die Klasse hat aber (aufgrund der Schülerzahlen auf der Stufe) Zuwachs erhalten, da eine Klasse aufgelöst wurde. Somit habe ich dafür gesorgt, dass die „Neuen“ ebenfalls mit Geräten ausgestattet wurden und eine entsprechende Erstschulung erhielten. Die Klasse hatte damals einheitliche vorname.nachname@me.com-Adressen und so wusste jeder vom anderen den Namen für iMessage, Mail und Facetime. Leider geht das schon mal nicht, da Apple ja keine @me.com-Adressen mehr anbietet, dazu kam, dass nicht mehr alle Kombinationen von Vor- und Nachname frei waren, deshalb mussten wir auf die Spitznamen der Kinder ausweichen. An und für sich eine kleine Sache, aber doch ein kleiner Wermutstropfen.

homogen

Auch sonst können wir nicht mehr von einem homogenen Gerätepark in der Klasse sprechen. Die Akkus sind sehr unterschiedlich im Schuss, teilweise haben die Geräte Schäden an den Touchscreens und bei einigen macht der Homebutton keinen Wank mehr, trotz Zahnbürstenübung.

Noch grösser sind die Unterschiede bei der Anwenderkompetenz. Auf der einen Seite halbe Profis, die sich in den letzten 1.5 Jahren im Projekt „Digitaler Alltag“ bei Patrik Bernhard unglaubliche Kenntnisse angeeignet haben, auf der anderen Seite Kinder, welche keinen iPod hatten oder ein privates Gerät hauptsächlich zum Spielen benutzt haben. Ich bin sehr gespannt, wie die Profis die „Neuen“ unterstützen werden.

Eigentlich besteht in unserer verbleibenden 1:1-Klasse eine heterogene Ausgangslage, aber im Vergleich zu den fünf Klassen von „Brings mIT“ ist sie doch sehr homogen – da bin ich mal gespannt, was mich in den anderen Klassen erwartet.

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Frühstart

Eigentlich haben wir mit dem Projekt „Brings mIT“ auf Seite der Schüler noch gar nicht operativ angefangen. Zuerst wird mit den neuen Lehrpersonen geklärt, wie wie vorgehen wollen, wo Stolpersteine sind, welche Einrichtungen nötig sind und auch, wie wir die Eltern miteinbeziehen. Ausserdem befragen wir die Kinder, welche Geräte sie denn überhaupt mitbringen werden.

Aber ähnlich wie bei Christof Tschudi „Darf ich mein Tablet mitbringen“ sind auch die anderen Klassen informiert, dass ihre Geräte in der Schule erwünscht sind. So haben bereits erste Lehrpersonen die Geräte der Schülerinnen und Schüler im Unterricht integriert. Eine Klasse musste eine Internetrecherche machen und die Lehrerin liess auch die Schülergeräte als Medium zu. (Off-Topic: Sie war erstaunt, wie schnell die Kinder das Gesuchte fanden und sieht den Grund darin, dass die Klasse eine Testklasse von „AWWWARE“ ist; ein weiteres Projekt der PHSZ mit dem IMS.)

Den Projektschülern wird von ihren Lehrpersonen auch freigestellt, ob sie Hausaufgaben-Büchlein noch benutzen wollen, oder eher eine mobile Variante bevorzugen. Ein Mischvariante sieht man hier auf dem Bild, wo Kinder die Wandtafel fotografieren, worauf die Hausaufgaben stehen.

wandtafel

Eine weitere zufällige Beobachtung machte ich, als ich einige Kinder mit den Geräten vor der Musikanlage der Lehrerin sah. Es stellte sich heraus, dass sie den Französisch-Text aufnehmen durften, um ihn zu Hause zu lernen.

Ich glaube, wir sind auf dem richtigen Weg und vor allem sind wir mit den richtigen Personen am Start. Wenn sie sich bereits jetzt aufs Abenteuer einlassen, kann das ja nur gut kommen!

 

 

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Projektschule wird im Horizon-Report 2012 erwähnt

Es ist bereits einige Zeit her und ich hatte nie Zeit davon zu berichten (ja, auch mir passiert das…):

In der Ausgabe 2012 des internationalen Schul-ICT-Trend-Reports Horizon Report K-12 2012 Edition wurde beim Trend „Mobile Devices & Apps“ auch das iPhone-Projekt der Projektschule Goldau erwähnt:horizon-2012

Und der Horizon-Report wird gelesen (Fortsetzung folgt)…

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Darf ich mein Tablet mitbringen?

„Grüezi Herr Tschudi. Sie, ich habe mein iPad dabei.“ Die Kinder meiner neuen Schulklasse wissen natürlich, dass ich Mitglied der Projektschule Goldau bin und wollten schon am ersten Schultag nach den Sommerferien mit leuchtenden Augen wissen, wann sie wie mit ihrem Tablet oder Smartphone arbeiten können.

Ich lächelte zurück und nahm die Kinder erst mal freundlich in Empfang. Ein wenig müssen sie sich schon noch gedulden. Denn ich möchte zuerst noch die Eltern über das Projekt informieren. Aber die Vorfreude scheint gross zu sein, auch bei den Kindern. Und sie sind wohl genauso gespannt wie ich selbst, was uns in diesem Schuljahr erwartet.

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Projekt „Brings mIT!“ gestartet

brings-mit-kleinDiese Woche hat in Goldau das neue Schuljahr begonnen und mit ihm an der Projektschule Goldau auch ein neues Projekt mit digitalen Medien. Nach mehreren Jahren Erfahrungen mit persönlichen Geräten, die den Schülerinnen und Schülern von der Schule zur Verfügung gestellt worden sind, machen wir mit dem Projekt „Brings mIT!“ einen nächsten Entwicklungsschritt:

Beginnend mit dem Schuljahr 2013/2014 sollen alle Kinder von fünf 5./6. Klassen der Gemeindeschulen Arth-Goldau persönliche digitale Kleincomputer (Tablets, Handhelds, Smartphones) mit Erlaubnis der Lehrperson in die Schule mitbringen und für schulische Zwecke nutzen dürfen (“Bring your own device”, kurz BYOD). Für Schülerinnen und Schüler, die kein privates Gerät mitbringen, werden schuleigene Geräte zur Verfügung gestellt. Eine zusätzliche 3. Klasse soll mit identischen Geräten ausgestattet werden.

Mehr über das Projekt…

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Liebe auf den ersten Klick

samsungIch darf gerade das 8″- und das 10.1″-Galaxy Note von Samsung testen, um herauszufinden, was für einen Schüler der 3./4. Klasse geeigneter wäre. Die Tablets sind bereits angekommen, wurden geladen und eingerichtet. Dies war alles ziemlich simpel und selbsterklärend. Alles, was ich bis jetzt benötigt habe, war eine @gmail.com-Adresse, aber für die Apple-ID verlangt Apple ja auch eine @icloud.com-Adresse. Da meine beiden eigenen Kinder (Junge und Mädchen) genau zur besagten Zielgruppe gehören, liess ich sie ein wenig damit rumspielen. Sie sind beide sehr begeistert und meine Junge fragte mich dann auch gleich, ob er sein Sparkonto dafür „anzapfen“ dürfe. Ts, ts, ts… – das hat man nun davon.

Nun. Ich habe heute ebenfalls etwas mit den Tablets „rumgespielt“ und wurde ebenfalls sehr begeistert. Als grosser Apple-Fan überraschten mich die beiden Tablets, denn ich hörte immer, dass es viel komplizierter sei, wenn man sich als Mac-User ein Samsung-Tablet anschafft. iBlödsinn, sage ich dazu nur. Nachdem ich nämlich das 100MB grosse Gratisprogramm Kies runtergeladen hatte, konnte ich – wie beim 156 MB grossen iTunes – auch meine Filme, Bilder, Podcasts und Musik rüberladen. Absolut problemlos und simpel. Auch das design finde ich sehr anziehend. Das 8″-Tablet ist ein optischer Hingucker.

Dass die Tablets einen Stift integriert haben, finde ich persönlich sehr spannend. Das spricht mich sehr an und spricht in meinen Augen auch sehr für Samsung. Ich habe mir für mein iPad damals extra einen TouchPen kaufen müssen und lasse ihn immer dort liegen, wo ich dann nicht finde, wenn ich ihn brauche. Mittlerweile habe ich schon zwei davon.

Die Apps erscheinen mir praktisch identisch zu sein, einen Kalender hat’s auch, eine Fotokamera, das Internet, ein E-Mail-Programm und eine praktische Notiz-App. Morgen suche ich dann noch die Sprachmemo-App. Fazit: Zumindest auf den ersten (und zugegeben schnellen) Blick, finde ich das 8″-Tablet für 3./4. Klässler äusserst interessant. Ob es tatsächlich Liebe auf den ersten Blick ist, wird sich hoffentlich zeigen. Zumindest hat Samsung für mich sehr viel an Sympathie gewonnen und meine Neugier definitiv geweckt. Es macht grosse Lust auf mehr…

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Prädikat: Zur Nachahmung empfohlen!

schulreise2Früher schrieb ich auf dem Elternblatt zur Schulreise: Gameboys und andere Gamekonsolen bleiben zuhause! In diesem Jahr schrieb ich erstmals beim Punkt „Mitnehmen“ auch den iPod hin und schickte mich so in meine erste „digtale“ Schulreise. Bereits bei der Fahrt mit der S-Bahn staunte eine Passagierin, dass der Junge aus meiner Klasse, der gerade am iPod ein Spiel spielte, wohl den Sinn einer Schulreise nicht ganz begriffen hätte. Ich erklärte ihr, dass ich das Mitnehmen des iPod erlaubt hätte, aber es blieb zu wenig Zeit, um mit ihr über den „Sinn einer Schulreise“ zu diskutieren, in Brunnen stiegen wir wieder aus.

In Brunnen erklärte ich die weitere Reiseroute, dann ging’s mit den Schiff nach Treib. Auf den Motorschiff wurden die Mythen aus fotografiert, die sich bei bestem Wetter von ihrer mächtigsten Seite zeigten. Mit der Standseilbahn fuhren wir dann nach Seelisberg. Während der Fahrt nach oben hörten 2 Jungs aus der Klasse ein wenig Musik und diskutierten – mit gegenseitigem Kopfhörer ins Ohr stecken – darüber, welches Lied denn nun cooler sei.
Nach einem kurzen Marsch zum Spielplatz, wo wir u.a. historisches fotografierten und auch gleich ein Klassenfoto machten, kamen wir beim Spielplatz an. Dort war der iPod praktisch kein Thema mehr. Es wurde Feuer gemacht, Würste gebraten, mit Stecken „gekämpft“ und miteinander gespielt, gelacht und diskutiert. Dann wanderten wir nach Bauen, fotografierten, hörten Musik, sangen Lieder, rasteten und liefen weiter über 800 Steinstufen unserem Etappenziel entgegen. In Bauen durften alle Kinder im See baden, welche vorgängg eine schriftliche Genehmigung dafür mitgebracht hatten. 3 Kinder fragten, ob sie beim Kiosk ein Glacé gehen holen dürften. Ich sagte ihnen, wenn sie mir ein Bild der Glacékarte machen könnten, würde ich allen eins spendieren. Kurz darauf zeigten sie mir das Bild, worauf ich sehen konnte, welches Glacé in Frage kommen würde. Ich beauftragte sie, gleich für die ganze Klasse ein Twister einzukaufen, da es das einzige war, das noch im Budget lag.

Zurück nach Brunnen fuhren wir dann mit dem Dampfschiff „Stadt Luzern“. Dort drauf wurde nicht fotografiert, sondern gefilmt. Ist ja auch viel spannender die sich drehenden Schaufelräder in Aktion zu sehen, als auf einem starren Bild. Oder die Geschwindigkeit des Dampfers aufgrund der wegziehenden Wellen. Einige Jungs filmten sogar das laute Schiffshorn und warteten so lange, bis es vor Brunnen endlich lostutete. Dann fuhren wir wieder zurück nach Goldau und es war mit Abstand die angenehmste und leiseste Zugfahrt aller Klassen und Schulreisen, die ich jemals gemacht hatte. Die meisten Jungs spielten auf ihren iPods ein Game und liessen die Schulreise so ruhig und gemächlich ausklingen. Das war ein echtes Highlight und ich genoss einmal mehr die Vorzüge des digitalen Alltags. Diese Zugfahrt war einfach nur herrlich.
schulreise
Und es ist ja nicht so, dass die Kinder den ganzen Tag nur am iPod gesessen wären. Im Gegenteil. Der iPod bloss war ein winziger Bestandteil der Schulreise. Nicht mehr und nicht weniger. Man nahm ihn bloss hervor, wenn man ihn brauchte. Auch ich las ab und an meine Mails, machte Fotos, schrieb eine kurze SMS oder probierte eine Wander-App aus. Gerade eben habe ich diesen Bericht fertig geschrieben, indem ich kurz die gemachten Fotos durchscrollte, mich an den Tag zurück erinnerte, zwei Bilder hier gleich eingebunden und das tolle Klassenfoto der Klasse via Mail zugeschickt habe. Herrlich.

Ich kann somit allen Lehrpersonen, die immer noch finden, dass diese Geräte nichts auf einer Schulreise verloren hätten, einfach nur raten, mal über ihren eigenen Schatten zu springen und das Mitführen von iPods oder iPhones auf Exkursionen zu wagen. Der digitale Alltag ist längst da, wieso nicht auch auf einer Schulreise, resp. Exkursion?

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Tandemlesen

Meine Heilpädagogin brachte die Idee, mittels „Tandemlesen“ die Lesefertigkeiten der Schüler zu fördern. Das geht so: Einer ist Trainer, der andere Sportler. Beide lesen gleichzeitig den Text, bei einem Fehler wird zum Satzanfang zurück gesprungen. Das Ziel des Trainers ist es, dass sich der Sportler möglichst verbessert.

Dabei wird immer der erste Versuch gleich aufgenommen. Nach einer Woche Training wird erneut eine Version aufgenommen und dann verglichen. Die Schüler stellen fest grosse Unterschiede fest. Sie lesen schneller, fliessender, deutlicher, weniger monoton… Sie verbessern sich in zahlreichen Bereichen.

Tandem

Weil der Digitale Alltag bei uns angekommen ist, lässt sich das einfach organisieren und funktioniert selbstverständlich. Das beste daran ist, dass die Schüler ihre Fortschritte selber hören und benennen können.

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Kommunikation, wer mit wem?

In einem vergangenen Post berichtete ich, dass die vorinstallierte Nachrichten App bei den Mädchen die beliebteste und meist genutzte App ist. Aber auch Jungs schreiben oft mit dem Programm. Was haben sich die Kinder, welche sich den ganzen Tag sehen, denn noch alles mitzuteilen?

icon_messaging

Es gibt zahlreiche und unterschiedliche Chats. Zum einen Gruppenchats, in denen der nächste Schulausflug oder auch der Lehrer thematisiert wird. Oder die Strategie im Spiel Clash of clans wird besprochen, wer gerade was tun soll. Auch Hausaufgaben werden thematisiert. Ausnahmsweise wurden auch Lösungen verschickt. Aber diese Vorfälle sind an einer Hand abzuzählen.

Was mich am meisten überrascht sind Chats zwischen einzelnen Kindern. Und zwar zwischen solchen, die nicht besonders befreundet sind und auf dem Schulareal so gut wie nie miteinander sprechen. Aber im Chat führen sie doch kleine Unterhaltung. Was sie gerade machen, wie der letzte Freitagabend lief, wer auf wen steht usw. Somit entstehen kleine Gespräche über den Chat, die sonst nie stattfinden würden.

Aber keine Angst: Am nächsten Morgen haben sich die Kinder trotzdem immer noch was zu erzählen.

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