DANKE für ein tolles Schuljahr!

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Online gamen geht auch ohne Online-Game

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Auf die Anfrage der Kinderzeitschrift JUNIOR, ob sie mit meiner Tablet-Klasse das neu entwickelte Game “Xplore” vortesten dürfe, haben wir am 6.6.14 während 2 Lektionen den Prototypen des Spiels auf Herz und Nieren geprüft. Dazu hat Frau Nadja von Euw den Kindern das Spiel via Beamer erklärt und Mike Kronenberg diese Beta-Version auf das Tablet geladen. Dann wurde gespielt und obwohl im Spiel auch “viel” gelesen werden musste oder Fragen beantwortet werden mussten, waren die Kinder Feuer & Flamme für das Spiel. Hat man nämlich auf 3 verschiedenen Quiz-Inseln genügend Punkte gesammelt, darf man auf seiner eigenen Insel Häuser, Autos, Strassen uvm. kaufen und bauen.
IMG_2397Einmal mehr hat sich aber mein damaliger Hauptentscheidungsgrund für ein Tablet in seiner schönster Pracht gezeigt. Die Kinder – anfänglich noch alleine – setzten sich schnell zu kleinen Gruppen zusammen, um die Quizfragen gemeinsam zu lösen oder im Spiel weiterzukommen. Für Kinder mit Migrationshintergrund ein klarer Vorteil, da sie gewisse Fragen sonst vielleicht nicht richtig hätten lösen können. Natürlich gabs auch Kinder, die trotzdem lieber alleine spielten.
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Das gemeinsame Arbeiten am Tablet ist meines Erachtens einer der wesentlichesten Vorteile bei der Frage nach Tablet oder iPod. Die gemeinsamen Interaktionen am Gerät tragen genauso zur Freude am Game bei, wie die Grafik des Spiels und deren Inhalt. Es braucht nicht immer eine Online-Version eines Spiels, wenn man es auch in der Realität zusammen spielen kann. Ich erinnere mich da gerne an das Spiel MYST, das mir zu dritt am PC einfach mehr Spass machte, als alleine.

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Minecraft anstelle eines Erlebnisaufsatzes

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Neulich war ich mit meinen Kindern im Hallenbad in Luzern baden. Dort gibt’s ein 1-Meter, ein 3-Meter und ein 5-Meter-Sprungbrett, von denen mein Sohn mehr als angetan war. Wieder zuhause fragte er mich, ob er nach dem Abendessen noch etwas Minecraft spielen dürfe. In diesem Spiel kann man aus zumeist würfelförmigen Blöcken eine eigene 3D-Welt bauen und gegen Monster kämpfen. Eigentlich stört es mich, wenn mein Junge am “Gamen” ist, aber ich staunte echt nicht schlecht, als er mir nach ca. 45 Minuten die exakte Nachbildung des Hallenbads in Luzern präsentierte. Allerdings ohne das Sprudelbad, die Rutschbahn und das Kinderplanschbecken, wo er sich auch kaum aufhielt.

Den Teil mit dem Sprungbrett ist ihm aber extrem detailliert gelungen, wie man auch selber auf der Website des Hallenbads nachprüfen kann. Mein Sohn fügt aber gerne hinzu, es sei noch nicht ganz fertig. Der Boden müsse noch ausgewechselt werden und das Dach liesse er vermutlich weg, weil es sonst drin zu dunkel werde.
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Erstaunlich finde ich die Proportionen der einzelnen Sprungtürme und Räume, die Positionierung der beiden Becken und die gesamte Raumaufteilung. Erstaunlich auch die Geschwindigkeit, mit mein 5. Klässler dies erbaut hat. Und dies alles aus dem Gedächtnis und mit diesen simplen Pixel-Blöcken. Ich bin wirklich beeindruckt, wie sich ein simpler Schlechtwetter-Ausflug mithilfe des Spiels Minecraft reflexieren lässt. Vielleicht sollte ich diese Erfahrung für die nächste Exkursion (Augusta Raurica oder Suariermuseum Aathal) auch schulisch nutzen? Zum Beispiel anstelle eines Erlebnisaufsatzes…

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Eine Kuh macht “muh”, viele Kühe machen Multicow…

MulticowDa die App Kopfrechnen noch immer nicht auf Android verfügbar ist, machte ich seit langem mich auf die Suche nach einer Applikation, bei denen die 3. Klässler wiederum das Einmaleins tranieren und sich gegenseitig (in einer Statistik) messen können. Natürlich bietet Kopfrechnen weit mehr als nur Einmaleins-Aufgaben, dennoch stand bei mir das monotone Üben der Einmaleins-Reihen schon bei Kopfrechnen im Vordergrund.
Fündig wurde ich nun bei der App Multicow. Auf netzwelt.de wird diese App unter anderem so beschrieben: “…eignet sich für Schulanfänger, um das Multiplizieren zu üben und dabei Spass zu haben. Ihre Kinder können hier das Malnehmen von 1 x 1 bis 10 x 10 wiederholen. Die Aufgaben werden als Multiple-Choice-Test gestellt. Das Spiel kann in zwei verschiedenen Modi gespielt werden: Im Normal-Modus müssen so viele Aufgaben wie möglich innerhalb einer Minute gelöst werden. Dabei wird ein entsprechender Highscore ermittelt und regt zum schnelleren Rechnen oder zu einem Vergleich mit anderen Mitrechnern an.”

Im Gegensatz zum 1×1 Trainer der Technischen Universität Graz, der übrigens auch sehr empfehlenwert ist (aber etwas aufwändiger, wegen der Erfassung eines Benutzernamens und eines Passwort für jedes einzelne Kind), steht bei Multicow mit diesen lustigen Kuhmotiven der Spassfaktor im Vordergrund und man kann eben direkt nach der Installation loslegen. Ausserdem können die Kinder auch Bonuspunkte erhaschen, wenn sie anstelle der schwarzen die blauen Resultate antippen.

Da man in diesem Normal-Modus bequem ca. 1000 Punkte erreichen kann, setzte ich diese Limite jeweils als Wochenaufgabe an und forderte: Wir schaffen nun jede Woche einfach 1’000 Punkte mehr! Bereits in der 1. Woche erreichte ein Schüler 4’451 Punkte, die dann in der  2. Woche von einer Schülerin mit sagenhaften 11’262 Punkten (anstelle der geforderten 2’000 Punkten) überboten wurden. Natürlich gab es auch Kinder, die in der 1. Woche die 1’000 Punkte noch nicht erreichten. Interessant ist aber die Betrachtung des Durchschnitts. Dieser lag nämlich in der 1. Woche bei knappen 1’539, stieg in der 2. Woche auf gute 3’052 Punkte an und liegt aktuell in der 5. Woche bereits bei markanten 12’412 Punkten, wovon besagte Schülerin alleine 48’952 Punkte erreicht hat. Im Unterschied zum Anfang aber erreichen nun alle Kinder die geforderten Wochenpunkte, in diesem Fall eben die 5’000 Punkte.

Wie schon bei Kopfrechnen mache ich aber auch hier sehr ähnliche Erfahrungen. Die Kinder erreichen ihr Soll oder übertrumpfen sich bereits nach kurzer Zeit gegenseitig mit ihren erreichten (hohen) Punktzahlen. Was aber alle tun: Sie tranieren sämtliche Einmaleins-Aufgaben aller Reihen quer durcheinander. Das sind hunderte von Aufgaben. Und dies seit Wochen. Als Lehrperson ist man natürlich sehr erfeut über diesen Effekt, aber auch dieses Spiel hat – wie alle Highscore-Games – irgendwann sein Motivationslimit erreicht. Bald wird diese auch hier nachlassen. Mal schauen, wie lange es noch mit Spass und Ehrgeiz funktiontiert. Geplant wär’s noch etwa 10 Wochen.

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The reality of digital technology

Plötzlich meldet das iPhone des Sohnes drei- bis vier neue Nachrichten. Der Vater ruft: “Sohn, du hast ein paar Nachrichten erhalten!”
Der Sohn eilt herbei und ruft erfreut: “Wow, das ist so nett. Stefan hat die Aufgaben für Montag bereits gelöst, diese fotografiert und uns allen im Gruppenchat zugeschickt! Ich gehe jetzt schnell ins Zimmer und schreib sie ab!”
“Okay…?” meint der Vater und denkt sich: “Wirklich nett, dieser Stefan… – & clever.”

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Das Froschtheater in der Dropbox

dropboxIn der 3. Klasse machen die Kinder ein Lesetheater, sie spielen einen Lesetext vor, ohne ihn auswendig lernen zu müssen. Passend zum Thema “Tiere im Winter” versuchten wir dieses Theater am Text von Herrn und Frau Frosch. Die Kinder bastelten dazu eine Maske, damit man nicht sehen konnte, dass sie ihren Text ablesen. Zuerst lasen sie den Text mehrmals alleine durch, um ihn dann zu zweit einzuüben und vorzubereiten. Zur finalen Präsentation sollten die Kinder ihre Theater mit dem Samsung-Tablet als Film aufnehmen. So konnten sie diese auch einander zeigen und voneinander lernen.

Nun wollte auch ich mir diese Filme sehen. Doch anstatt, dass ich mir sie nacheinander auf den Tablets der Kinder anschaute, wollte ich die Filme anschauen können, wenn ich Zeit dafür hatte. Also mussten sie versendet werden. Da die Filme für den E-Mail-Versand zu gross (oder sagt man zu schwer?) waren, musste ich eine andere Lösung dafür suchen. Natürlich war mir die Dropbox ein Begriff, da sie auch schon vorher in anderen ICT-Projekten der Projektschule erfolgreich zum Einsatz kam. Und so richteten die Schüler ihre eigenen Dropbox-Login ein, damit sie den Film dort raufladen konnten.

Danach gaben sie den Ordner für mich frei, d.h. sie schicken mir auf meine private E-Mail-Adresse eine Freigabe. Zuhause klickte ich dann diese Freigabe-Aufforderung an und lud den Film auf meinen Computer runter. So konnte ich jetzt in aller Ruhe alle Filme anschauen, sie dann im iMovie zu einem ganzen Film zusammenschneiden und den so insgeamt 16-minütigen Clip wiederum auf meine Dropbox in einen Ordner laden, um diesen dann den Kindern freizugeben, so dass alle Kinder ebenfalls in den Genuss aller Filme kommen konnten.

Hier ein kleiner Zusammenschnitt mit den “besten” Szenen:

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Flatscreen vs. Beamer

Zum Start des Projekts Brings mIT durften wir in vier Klassenzimmern Samsung-LFD-Screens (Modell MD65C) installieren lassen. 65″ Zoll, das sind 165 cm Bildschirmdiagonale – da wäre meine Wohnstube zu Hause wohl zu klein! Wie sieht es aber im Schulzimmer aus – bewährt sich das? Nach einigen Monaten Einsatz können wir sagen, es bewährt sich – sehr sogar!

Die Vorteile liegen auf der Hand: Dank der Installation hinter der Wandtafel, bleibt diese ebenfalls nutzbar. Für die aktuellen LFD reichen 12 cm Tiefe für die Installation. Gegenüber einer Deckeninstallation eines Beamer ergibt sich zusätzlich der Vorteil, dass die Verkabelung an der Wand einfacher möglich und damit kostensparender ist.

Sauber hinter der Wandtafel "versteckt", keine störenden Kabelkanäle an der Decke.

Sauber hinter der Wandtafel “versteckt”, keine störenden Kabelkanäle an der Decke.

In diesem Beispiel sieht man, dass sogar die Schülerinnen und Schüler bei ihrem Vortrag auf mehrere Präsentationsmethoden zurückgreifen:

In diesem Beispiel sieht man, dass sogar die Schülerinnen und Schüler bei ihrem Vortrag auf mehrere Präsentationsmethoden zurückgreifen:

Technisch gesehen gibt es weitere Vorteile: Ein LFD verfügt über mehr Anschlüsse als übliche Beamer (mehrere HDMI, VGA, DVI, Component, Composite, etc.) und so können Apple-TV, Allshare-Cast, Computer und weitere Geräte sinnvoll verkabelt und durch schnellen Moduswechsel genutzt werden. Die Bildschirme sind übrigens auch viel schneller im Einsatz, weil sie erstes beinahe auf Knopfdruck reagieren und zweitens keine Zeit für das Bereitstellen der Leinwand verloren geht.

Im Einsatz gefällt, dass das LFD sehr hell ist und selbst bei Licht oder sogar bei  Sonnenlicht-Einfall gearbeitet werden kann. Gegenüber dem Beamer kommt ein hörbarer Unterschied in zwei Aspekten zum Tragen, denn einerseits stört kein Lüftergeräusch und andererseits kann man mit einem angenehmen, satten Ton aus den Lautsprechern rechnen, welche zumindest unsere Beamer nie hinkriegen.

Klar gibt es auch Nachteile: Zuerst mal, 65″ ist ja schon riesig, aber halt doch noch etwas zu klein. Besonders in den hinteren Reihen des Klassenzimmers reicht die Bildschirmdiagonale nicht – es müssten doch eher 75″ sein ;-)
Ein weiterer Nachteil ensteht durch die Positionierung hinter der Tafel auf dieser Höhe. Die Lehrperson kann nichts analog auf dem Bildschirm “zeigen” – ausser mit einem Zeigestab. Laserpointer funktionieren auf Bildschirmen nicht. Samsung ist aber bereits mit einem Schulmöbelhersteller in Kontakt, dass das LFD in die Wandtafel integriert werden kann. Dies wäre aus meiner Sicht perfekt, da es dann ebenfalls noch mit Touch-Funktionalität ausgestattet werden könnte.

Kommen wir zum letzten Punkt, der Preis: Unser Gerät kostet momentan 3390 Fr., dazu kommen Kosten für Montage und Verkabelung von ca. 500 Fr. Dies scheint auf den ersten Blick viel zu sein, aber ein rechter Beamer kostet auch ca. 2000 Fr., hinzu kommt die Leinwand und die Verkabelung  und Aufhängung an der Decke. Insgesamt ist ein System mit Beamer wahrscheinlich in der Anschaffung günstiger, aber die Lebensdauer von LFD werden von Samsung auf 80’000 Stunden beziffert, Beamer versagen schon nach 4000 Stunden. Ökologisch und ökonomisch darf man auch noch darauf hinweisen, dass Beamer mit 350 – 400 Watt mehr Strom brauchen, als unser Modell mit 230 Watt. Allerdings würde der 75″-LFD auch bei 300 Watt liegen. Es wäre spannend, wie das TCO in einem genaueren Vergleich abschneiden würde, aber dazu fehlt mir die Zeit.

Die Vorteile überwiegen aus meiner Sicht und ich kann mir vorstellen, dass wir in der nächsten Ausstattungsrunde an unserer Schule keine Beamer, sondern Grossbildschirme installieren werden.

Vielleicht sieht es bei uns bald wieder so aus, wenn die nächsten geliefert werden!

Vielleicht sieht es bei uns bald wieder so aus, wenn die nächsten geliefert werden!

Aber vielleicht kommen ja sogar die Preise des brandneuen 95″ Zoll noch etwas herunter – 46’990 Fr. ist doch etwas zu teuer ;-) Weitere Infos zu Samsung LFD findet man hier.

 

 

 

 

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Diese Tasche hat’s in sich

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Für das Samsung Galaxy Note 8.0 haben die 3. Klässler der Projektschule im Technischen Gestalten zusammen mit ihrer TG-Lehrerin eine eigene Tasche hergestellt. Jetzt müssen sie ihr Gerät nicht jedes Mal wieder in die sperrige Verpackungsschachtel zurücklegen, wo sie es bis anhin jeweils zurückgelegt haben, sondern können es so bequemer im Schulthek hin und her transportieren. Die Tasche wurde aus Filz hergestellt und der elastische Gummi sorgt für den nötigen Halt, damit die Lasche nicht plötzlich aufgeht. Sie wurde zudem so grosszügig zusammengenäht, dass man das Tablet auch mit den handelsüblichen Schutzhüllen darin versorgen kann.

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Verwendung von Mail

Ich erinnere mich sehr gut daran, wie in meiner letztjährigen Projektklasse die Speicherkapazität unseres Mailservers öfter an die Grenzen stiess. Grundsätzlich hat jeder Schüler auf unserem Educanet-Server 10MB zur Verfügung. Das ist zugegeben nicht viel, reicht offensichtlich jedoch normalerweise aus.

Da das Senden von Nachrichten per Mail so einfach ist, wenn jeder sein eigenes Gerät hat, wurden in meiner Klasse überdurchschnittlich viele Mails verschickt. Jedoch nicht nur für schulische Zwecke, sondern auch privat. Meine Kinder schickten ihren Verwandten und Bekannten Nachrichten und bekamen natürlich auch welche zurück. Oftmals waren dabei beispielsweise auch Fotos angehängt. Folglich erhielten die Schüler sehr oft eine automatische Meldung vom Server, dass ihr Postfach voll sei.

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In meiner jetzigen Klasse passierte das bis anhin interessanter Weise kaum. Und ich habe nun auch herausgefunden, woran das liegt. Im Gegensatz zu “Digitaler Alltag”, als jedes Kind das Gerät von der Schule bekam und die meisten ausschliesslich ihre Mailadresse der Schule darauf installiert hatten, sieht das nun bei BYOD ganz anders aus. Viele Kinder haben eine private Email von einem anderen Anbieter und die meisten haben sie auf ihrem Gerät schon drauf. Folglich wird die Educanet-Adresse viel weniger oft verwendet und das Postfach hat plötzlich genug Speicherkapazität, wenigstens in den meisten Fällen.

Trotzdem steht für mich ausser Frage, dass jede Schülerin und jeder Schüler bei uns eine Educanet-Adresse erhält.

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Gamen meine Kinder mehr?

Gamen ist ein gewichtiges Thema in meiner Projektschulklasse. Auch bei Elterngesprächen wird es oft angesprochen. Nach Schulschluss ist es ebenfalls deutlich zu spüren, wenn die Kinder länger bleiben dürfen. Bereits in meiner letzten Klasse im Projekt “Digitaler Alltag” wollte ich dem Thema einmal auf den Grund rücken.

Darum habe ich mich auch schon gefragt, gamen meine Kinder eigentlich mehr, weil sie in der Projektschule sind?

Clash of Clans (AppStore Link) Clash of Clans
Hersteller: Supercell Oy
Freigabe: 9+4
Preis: Gratis Download (iTunes-Link)

 

Kürzlich wurde im Lehrerzimmer über Clash of Clans, das an unserer Schule unter Knaben extrem verbreitete Spiel, diskutiert. (Nur so nebenbei: Es ist ja schon erstaunlich, dass eine Gratis-App seit etwa einem Jahr permanent jene App ist, die mit ihren in-App-Käufen am meisten Umsatz im gesamten App-Store erzielt.) In einer anderen Klasse an unserer Schule, welche nicht am Projekt teilnimmt, haben alle Knaben ausser einem dieses Spiel, was letzteren natürlich unter Druck setzt. In anderen Klassen sieht es wohl ähnlich aus.

Ich wage zu behaupten, dass die Teilnahme an unserer Projektschule die Kinder also nicht zu vermehrtem Gamen animiert. In allen anderen Klassen gamen die Kinder genauso viel. Nur ist es in den meisten Fällen für die Lehrperson weniger offensichtlich und für die Eltern kein Thema an Elterngesprächen.

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