App Tipp: Evernote

Lange Zeit verschmähte ich die App mit dem Elefanten. Ich erkannte den Nutzen nicht und deinstallierte die App sogar wieder von meinem iPad.

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Letzten Frühling suchte ich wieder einmal eine Möglichkeit, Checklisten elektronisch zu führen und zwischen mehreren Devices zu synchronisieren. Dabei stiess ich ziemlich rasch wieder auf Evernote. Also wagte ich mich doch einmal daran und nutze es inzwischen ziemlich ausgeprägt.

Grundsätzlich ist Evernote ein Notizprogramm, das jedoch nützliche Erweiterungen beinhaltet. So kann beispielsweise der Ablauf einer Unterrichtseinheit festgehalten werden. Die Arbeitsblätter, Kopiervorlagen, Audiotracks oder Folien können direkt als PDF angehängt werden. So ist alles, was für eine Lektion gebraucht wird, an einer Stelle gesammelt. Das finde ich sehr übersichtlich. Ausserdem kann bei Bedarf mittels Airprint vom iPad aus ein Arbeitsblatt gedruckt werden. Äusserst nützlich, wenn gerade wieder einmal ein Schüler sein Blatt nicht mehr findet. Evernote überzeugt also nicht bloss in der Unterrichtsvorbereitung, sondern ist ein praktischer Begleiter während dem Unterricht selbst.

Ebenfalls ungemein nützlich sind die Checklisten, als Lehrer hat man ja reichlich davon zu führen. Anfangs Stunde laufe ich durch die Klasse und kann nur noch auf meiner vorbereiteten Liste abhaken, wer was mitgebracht hat. Und jetzt kommt der Clou: Ich kann einzelne Notizbücher meinen Schülern freigeben. So haben sie jederzeit die Übersicht, was sie mir noch abgeben müssen. Die Zeiten, als ich vor der Klasse stand und jede Pendenz einzeln vorlesen musste, sind vorbei. Ich sage bloss noch: Schaut in Evernote, was ihr mir abgeben müsst und bringt es zu mir.

Beispiel einer Checkliste aus Evernote

Natürlich gehen gleich viele Hausaufgaben vergessen wie früher, aber ich habe einen besseren Überblick und kann diesen mit den Schülern teilen.

Als Randbemerkung möchte ich erwähnen, dass ich mir genau diese Funktionen von unserer offiziellen Lehrersoftware „Lehreroffice“ erwarte. Die Veröffentlichung einer Mobile-Version von Lehreroffice ist für diesen Herbst vorgesehen. Ich werde sie auf Herz und Nieren testen 🙂

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1×1 Training mit der Kopfrechen-App

Bei einem Besuch in der Klasse von Padi Bernhard erhielt ich in der letzten Woche Einblick in die Arbeit der Schülerinnen und Schüler mit dem Mathematik-App „Kopfrechnen“.  Die 18 Viertklässler haben mir spannende Geschichten erzählt, wie sie das kleine 1×1 mit der App trainieren. Vorausgegangen ist die Rückmeldung von Padi Bernhard, wie viele Kopfrechnungen die Klasse von anfangs April bis Ende Juni gelöst hat. Nur die 1×1 Rechnungen der Schwierigkeitsstufe 2 gezählt, waren es 39’550 (das entspricht 79‘100 Punkten beim 1×1 App). Zwei Mädchen der Klasse haben alleine 17’500 Rechnungen zum Total beigetragen. Zählt man diese beiden fleissigsten Rechnerinnen ab, hat jede Schülerin und jeder Schüler zirka 1250 1×1 Rechnungen gelöst. Nicht mitgezählt wurden die Kopfrechnungen zu den Grundoperationen. 

Bei meinem Besuch habe ich die Schülerinnen und Schüler nach dem Wo, Wann und der Motivation gefragt. Die Kinder geben an, dass sie in der Schule dann mit der Kopfrechen-App üben, wenn eine Arbeit beendet wurde oder Zeit für eine eigene Aktivität zur Verfügung steht. Zuhause wird vor allem am Nachmittag geübt. Nach dem Erledigen der Hausaufgaben machen sich die meisten ans Kopfrechentraining. Dies geschieht dann in der Küche am Esstisch, im Wohnzimmer auf dem Sofa oder im eigenen Zimmer auf dem Bett. Jede und jeder hat so seinen Lieblingsplatz. Viele Kinder geben an, dass die Eltern die Zeit von 10 bis 20 Minuten oder die Anzahl zu lösender Bilder vorgegeben und kontrollieren. Der iPodtouch ermöglicht aber auch, dass die Kinder im Auto, im Zug oder bei anderer Gelegenheit mit diesem spielen oder rechnen. Nur zwei Kinder haben angegeben, dass der iPodtouch auch in den Ferien dabei war. Die Angst das Gerät zu verlieren, war wohl bei vielen Eltern zu gross. Auch mit der Kopfrechen-App ist das 1×1-Training anstrengend. Viele erzählen, dass die Motivation nachgelassen hat. Andere Apps sind natürlich lustiger und haben mehr „Action“.  Zu Beginn waren die Hintergrundbilder sehr interessant. Die Knaben bevorzugen Tiere und Technik, die Mädchen Tiere und Blumen. Nun kennen die Kinder die Bilder, würden gerne eigene Bilder knipsen und diese als Hintergrundbild beim Rechnen verwenden. Super Idee, mal sehen, was der Programmierer dazu meint.

Doch die Viertklässler zeigen Ausdauer. Denn auch in den Sommerferien wurde geübt und sie wagen sich nun an schwierigeren Aufgaben der Schwierigkeitsstufen 3 und 4 heran. Bin gespannt, wie es mit dem Kopfrechentraining weiter verläuft.

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Museumsbesuch mal anders

Sie haben bestimmt auch so Ihre Erinnerungen an die Museumsbesuche mit der Schule. Man wird hindurch gehetzt und muss dabei Fragen beantworten, mit Frageblatt und Bleistift ausgerüstet. Blöd nur, dass man sich nirgends aufstützen darf (berühren ist ja überall strengstens verboten). So wird das Schreiben zur Tortur, die Löcher der Bleistiftspitze im Blatt zeugen davon.

Während unserer Schulverlegung im Rhonetal besuchten wir das Schloss Chillon am Genfersee. Die Fragen und Aufgaben wurden vorgängig als PDF auf das iPad geladen. Ich habe die Kinder noch selten so motiviert durch ein Museum flitzen sehen. Es wurde fotografiert, gezeichnet, geschrieben… natürlich wurde unterwegs auch ausgetauscht, diskutiert und verglichen. Und am Ende bekam ich als Lehrer nicht irgendwelche zerknüllten, zerstochenen und unlesbaren Blätter zurück, sondern saubere und übersichtliche Lösungen.

Mit dem Finger auf dem iPad zeichnen geht sehr genau, wie diese Schülerin beweist.

Dabei unterstützte uns natürlich auch die tolle App des Schloss Chillon. Es wäre wünschenswert, wenn mehr Museen solche Apps zur Verfügung stellen würden.

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Sie… – döf me au Musig lose?

Ich muss zugeben, als ich die Frage „Sie! Döf ich zum Zeichne au chli Musig ufem iPod lose?“ zum ersten Mal hörte, wusste ich im ersten Moment nicht, was ich darauf antworten sollte. Zum einen hatte ich diese Frage in meinen 20 Jahren Schule noch nie gehört und zum andern, wusste ich nicht, was passiert, wenn ich einfach „ja“ dazu sagen würde. Würden dann alle andern auch gleich nachziehen wollen? Würden sie dann anstatt zu zeichnen Musik hören sich nicht mehr auf ihre Arbeit konzentrieren? Oder würde man dann beim Abschreiben oder bei einem Aufsatz – oder noch schlimmer beim Rechnen auch plötzlich Musik hören wollen? Natürlich nicht. Blödsinn.

Mal ehrlich: Was gibt es Schöneres, als sich beim Zeichnen seine eigenen Lieder (oder das geliebte Hörspiel) anzuhören. Nicht die Musik eines Mitschülers, die der Lehrer via Stereoanlage abspielt, weil er das im Zeichnen schon immer so gemacht hat und schliesslich auch jeder mal mit seiner Musik drankommt. Ganz egal, ob’s gefällt oder nicht. Da kommen mir eigene (qualvolle) Zeichenstunden in den Sinn, wo ich 90 Minuten lang Volksmusik erdulden musste, nur weil Sepp endlich auch dran war und seine Ländler-Kassette für den Zeichenunterricht am Nachmittag halt leider nicht zuhause liegen gelassen hatte.

„Ja, natürlich. Gute Idee, Michi“, sagte ich und stelle erstaunt fest, dass bloss ein einziger Schüler spontan nachzieht und auch gleich seinen Kopfhörer hervorkramt, um es Michi gleichzutun. Der Rest zeichnet friedlich weiter oder konzentriert sich wieder auf das spannende Ferienerlebnis, das ihm eben der Banknachbar gerade erzählt. Ich lehne mich gemütlich zurück, verschränke die Arme hinterm Kopf und bin zufrieden über meine Antwort. Ich beobachte noch ein wenig die Klasse und bin froh, dass die Kinder nun jeweils ihre eigene Musik hören dürfen, wenn sie zeichnen. Genauso wie ich selbst gerade beim Schreiben dieses Blogs oder fast immer, wenn ich an etwas Kreativem arbeite. Ich finde diese Frage so toll, dass ich mich selber ein wenig darüber wundere, wieso ich nicht selber schon viel früher darauf gekommen bin?

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Digitaler Dozierenden-Alltag

An der Projektschule Goldau haben wir unterdessen drei Jahre Erfahrung mit persönlichen digitalen Kleingeräten in der Primarschule. Dies Erfahrungen stossen im In- und Ausland auf reges Interesse (siehe z.B. letztes Posting).

Doch was bekommt die Pädagogische Hochschule, die knapp 500 Meter von der Projektschule Goldau entfernt Kindergarten- und Primarlehrpersonen ausbildet, davon mit? An der PHZ Schwyz wird seit der Gründung mit digitalen Medien gelehrt und gelernt. Es gibt seit Beginn ein Notebook-Obligatorium für Studierende und Studiengänge mit Präsenzreduktion und Blended Learning-Modulen. Doch ist es noch zeitgemäss, Studierenden das Lehren und Lernen mit Notebooks zu vermitteln, während in der innovativen Schulpraxis digitale Kleingeräte in den Hosentaschen der Kinder ganz andere Potenziale bergen?

Dies waren die Überlegungen, die in Anlehnung ans Projektschulprojekt Digitaler Alltag zum Projekt Digitaler Dozierenden-Alltag an der PHZ Schwyz geführt haben. In diesem Projekt werden die Dozierenden der PH im Umgang mit digitalen Kleingeräten gefördert und gefordert, damit sie diese sinnvoll in der Aus- und Weiterbildung einsetzen können. Mitte Juni 2012 hat eine erste ganztätige Weiterbildung stattgefunden. Eröffnet wurde die Veranstaltung von Prof. Norbert Pachler (London) und Maren Risch (Mainz), die am Vortrag die Projektschule besucht hatten.

Nach dem Mittagessen fand ein QR-Code-Parcour im Schulhaus statt, bei dem die Dozierenden in lockeren Gruppen sowohl technische als auch didakticshe Möglichkeiten ihrer Geräte kennenlernen und diskutieren konnten:


Erstes Einlesen von QR-Codes


Und jetzt?


Der nächste Posten  ist gefunden…


… und auf dem Weg bleibt Zeit zum Fachsimpeln.

Am Nachmittag haben die drei Projektschullehrer aus dem digitalen Alltag erzählt und mit den Dozierenden diskutiert.

Diese Weiterbildung war ein erster Schritt, doch die Motivation scheint da:

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Interessantes Interesse aus dem Ausland

Nicht nur das vergangene iPhone-Projekt, auch das aktuelle Projekt Digitaler Alltag weckt das Interesse von Expertinnen und Experten aus dem In- und Ausland. So wurde die Projektschule Goldau im Juni 2012 unter anderem von Besucherinnen und Besuchern aus Liechtenstein, Deutschland und England besucht.


Prof. Norbert Pachler von der London Mobile Learning Group (LMLG) auf Schulbesuch

Diese Besuche sind oft auch für die Projektschule interessant, richten sie doch manchmal die Aufmerksamkeit auf Aspekte, welche für die Projektbeteiligten selbstverständlich sind. Uns fällt z.B. nicht besonders auf, dass die Projektschullehrer ihre Schülerinnen und Schüler bei gegebenem Anlass auch loben, dass die Kinder manchmal während des Unterrichts das Klassenzimmer verlassen dürfen oder dass Lachen im Fremdsprachenunterricht erlaubt ist:


Zwei Schülerinnen versuchen auf der Schulhaustreppe lachend, mit ihrem Gerät französisch zu sprechen

P.S.: Bei medien+bildung.com berichtet Maren Risch von ihrem Besuch an der Projektschule Goldau: MyMobile in der Schweiz.

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Spass darf sein

Nach der Schule findet oft gemeinsames Spielen statt, weil in der Schule ein Netzwerk zur Verfügung steht. Das „gamen“ wird von uns Pädagogen oft verteufelt, dabei hat es durchaus auch seinen Wert. Die Schüler sind zwar an ihrem Gerät, aber es findet sehr viel Interaktion statt. Die Kinder switchen problemlos zwischen Realität und Virtualität.

Zwei Beispiele:

[app 515063182]

Dieses Spiel wird oft von den Mädchen gespielt. Es ist eine Art Montagsmaler und fördert die Kreativität. Die Schülerinnen merkten auch, dass man statt zu zeichnen, die Lösung schreiben könnte. Dies wurde aber miteinander besprochen und fortan nicht mehr gemacht, weil das Spiel so nicht mehr lustig war. Ich selber mache auch mit und staune, wie schnell die Schülerinnen meine Zeichnungen erkennen 😉

 

[app 373961639]

Ein Spiel, welches wir noch gratis laden konnten und eher von den Knaben gespielt wird. Die Vorstellungskraft wird geschult und die Schüler werden besser im Lösen von Problemen. Ich staune, wie gut die Schüler sind und mir oft erklären können, wie man ein Level weiter kommt. Es gibt sogar einige Mädchen, die sich dank diesem Programm ein wenig für Physik interessieren …

 

 

 

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la chasse au trésor

Am Freitag wäre die Schulreise auf dem Programm gewesen, aber das Wetter war nicht gerade einladend. Da zusätzlich zwei Kinder mit dem Joker-Bon eine Brücke machten und drei Kinder das Bett hüten mussten, konnte ich mit dem Rest wieder einmal so richtig Zeit in ein kleines Projekt investieren, ohne übermässig Druck zu machen. Diese Zeit fehlt uns ja immer mehr, weil der Stundenplan mit neuen Fächern und Inhalten in den letzten Jahren so vollgepackt wurde.

Die Idee war, dass wir eine digitale Schnitzeljagd auf Französisch, eben ein „chasse au trésor“ gemäss Envol Band 5, unité 8 machen. Bisher machte ich jeweils die Variante „light“ mit ein paar Zettelchen und mehr oder weniger guten Touren – eigenlich immer eher weniger gute …

Dieses Mal nahmen wir uns eben die nötige Zeit, nämlich den ganzen Nachmittag, bildeten zuerst vier Gruppen, dann plante jede Gruppe eine Tour, zuerst auf Deutsch, aber immer mit dem Hintergedanken, dass es auch auf Französisch möglich sein musste.

Das Startfeld hiess dann z.B.: „Va devant l’école et cherche sous la grande pierre à droite de la porte!“ Bei diesem Stein war dann entsprechend der nächste Hinweis. Die Texte schrieben die Kinder in die App Quickcode

[app 422721451]

Und kontrollierten es mit:

[app 449588338]

oder

[app 378262882]

(Das Programm haben wir vor drei Wochen gratis laden können.)

Anschliessend warf ich auch noch schnell einen Blick drauf und die Schüler speicherten den QR-Code. So erarbeiteten sie zuerst die verschiedenen Posten. Ein Kind pro Gruppe sammelte dann alle via Mail und fügte sie im App Pages zusammen. Da bin ich immer wieder erstaunt, wie der kleine Bildschirm für die Kids anscheinend kein Problem darstellt.

[app 361309726]

Via Airprint wurde die Seite gedruckt und anschliessend ausgeschnitten und verteilt. Jede Gruppe machte zuerst einen Testlauf von ihrer Tour. Anschliessend durften sie kurz vor Ende der Lektion noch eine andere Tour lösen. Zum Lösen haben sie das Programm i-nigma gebraucht.

[app 388923203]

Die ganze Arbeit hat Spass gemacht und ist wirklich toll herausgekommen. Die Schüler haben sich Mühe gegeben und hatten nun auch am Montagmorgen ihren Spass beim Lösen der restlichen Touren.

Zum Abschluss haben wir uns auch kurz über die Vor- und Nachteile unterhalten. Die Schüler sahen die Vorteile vor allem darin, dass es mehr Spass machte. Für mich war es ein weiteres Projekt im digitalen Alltag, das zwar nicht alltäglich ist, aber dennoch seinen Reiz hat.

 

 

 

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Hedis gehäkelte iPod-Ladetasche

Die Weltneuheit für den iPod: Die gehäkelte Ladetasche für den iPod touch (erhältlich in allen Farben und auch für iPhone oder andere handelsübliche Handys verwendbar). Entwickelt wurde diese Tasche von einer Mutter 3er Kinder aus der Not heraus, dass man zum Laden eben immer auch eine Ablagefläche für das Gerät selber braucht. „Da eine Ablagefläche nicht bei allen Steckdosen vorhanden ist, habe ich eine Ladetasche gehäkelt, in die man den iPod (oder das iPhone) legen kann und die gleichzeitig am Ladestecker angehängt werden kann“, erklärt die clevere Hausfrau und bekommt noch während ihrer Erläuterung bereits den nächsten Auftrag. Diesmal in giftgrün.
Bleibt zu hoffen, dass die gehäkelte Ladetasche feuerfester ist, als dass sie aussieht und niemals ein Ladestecker einen Kurzschluss verursacht. Für die Idee alleine gibt’s aber schon mal 10 Punkte!

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Von meinem iPod gesendet…

Ich habe die Kinder gebeten, mir doch eine E-Mail zu schreiben, wenn sie den aufgenommenen Vorlesetext haben möchten, den sie bereits in der App „Sprachmemo“ besitzen. Ich würde ihnen den Text dann umgehend zuschicken, habe ich ihnen geantwortet, obwohl sie ihn ja bereits auf ihrem Gerät besitzen. Und tatsächlich haben mir 9 von 19 Kinder umgehend eine E-Mail geschrieben und das besagte MP3 verlangt, welches sie bereits besitzen.
Leider haben sie dabei beim richtigen Schreiben nicht wirklich brilliert… – ui, ui, ui! Aber sehen Sie selbst:

„Typisch Lehrer!“, könnte man sagen. „Stimmt!“, sage ich dazu. Das gehört ja schliesslich auch zu unseren Kernaufgaben. Und nach diesen Texten zu urteilen künftig auch zu meinen Schwerpunkten für die 4. Klasse. Ich kann also sagen: Die Rechtschreibung hat sich somit seit Beginn des digitalen Alltags vor ca. 3 Monaten definitiv noch nicht verbessert. Ich hoffe nun, dass sie auch nicht schlechter werden wird.
Zumindest stimmte jeweils das automatisierte Apple-Sätzchen am Ende des Textes. Womit ich nun beruhigt in den wohlverdienten Feierabend gehen darf, denn wie sagt man so schön: Ende gut, alles gut!

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