Heute steht im Gratisblatt „20min“ folgende Schlagzeile: Schulen verbieten Handys – sogar während Pausen

Der erste Teil der Schlagzeile entspricht leider dem allgemeinen Trend, dass viele Schulen das Potenzial der Schülergeräte noch nicht nutzen wollen und sich damit vielen Möglichkeiten der Schulung von Medienkompetenz und auch einfachem Einsatz als Lern-Werkzeug verschliessen.
Schmunzeln musste ich aber über das Wort „sogar“ im Titel. An der Projektschule erarbeiten die Schülerinnen und Schüler jeweils gemeinsam mit der Klassenlehrperson einen Vertrag, der die Nutzung in und um die Schule regelt. Bei der Diskussion mit den Kindern kommt selbstverständlich auch die Pause zur Sprache und die meisten Klassen regeln das bisher so:
- Auf dem Schulareal brauche ich das Gerät nur während der Schulzeit. Vor und nach der Schule ist es im Schulsack oder im Hosensack, in der Pause bleibt es im Schulzimmer.
Die Kinder verzichten bei uns also freiwillig auf die Nutzung der Geräte in der Pause, weil sie diese als Arbeitsgerät wahrnehmen und in der Pause schliesslich Pause machen wollen. Ich hätte aber keine Bedenken, wenn die Kinder das Gerät auch in der Pause nutzen wollen. Wichtig wäre aber auch dann, mit den Kindern Sinn und Zweck zu besprechen, so dass die Gespräche und die Bewegung nicht zu kurz kommen.
Eine Pause ist dann wirkungsvoll, wenn man nicht das macht, was man vor oder nach der Pause macht. Nach dem Sport ist eine Pause ohne Bewegung richtig, bei kopflastiger Tätigkeit sollte man sich in einer Pause eher mehr bewegen.
Da machen es doch unsere Schülerinnen und Schüler richtig – das Gerät während dem Unterricht nutzen – in der Pause nicht …
www.migrosmagazin.ch/menschen/reportage/artikel/unterricht-im-digitalen-klassenzimmer
konkret erfahrbar machen? Diese Frage kann man sich als 6. Klasslehrpersonen im Mathematikunterricht berechtigt stellen. Ein möglicher Weg haben nun die Ozobots aufgezeigt. In einem ersten Schritt haben sich die Schüler mit dem Thema Zahlencodes (Schweizer Zahlenbuch 6, S. 88/89) auseinandergesetzt. Vorgegebene und selber entworfene Wege wurden mit Zahlenwerten codiert. Danach standen für eine
Doppellektion die Ozobots zur Verfügung. Mit farbigen Stiften wurden Wege vorgezeichnet und Farbcodes zur Programmierung der Ozobots angegeben. Die Fahrtrichtung, die Geschwindigkeit und weitere Bewegungen konnten als Farbcodes eingebaut werden. Das spielerische Ausprobieren hat den Schülern sehr viel Spass bereitet und aufgezeigt, wie Codierungen konkrete Befehle auslösen.
Spannende Diskussionen gab es im Zusammenhang mit unterschiedlich schnellen Ozobots und der benötigten Zeit für eine vorgegebene Strecke. Wie lange braucht mein Ozobot für 10 cm, 20 cm und 30 cm? Wer hat den schnellsten Ozobot? Wie lange dauert es bis auf einer vorgegebenen Strecke ein schnellerer Ozotbot einen langsameren eingeholt hat? Diese und weitere Fragen wurden angeregt diskutiert und mittels Diagrammen d
argestellt. Mit den Ozobots ergeben sich nun interessante Umsetzungsideen, um funktionale Zusammenhänge (Proportionalität) erfahrbar zu machen. So können Weg-Zeit Diagramme erstellt und überprüft werden. Das physikalische Thema der Geschwindigkeit kann nun stufengerecht erlebt und diskutiert werden.





Ich bin sehr überzeugt, dass für das Einhalten der Vereinbarung die aktive Mitarbeit beim 


